Pressemitteilung

Schiene
  • 05.02.2017

Deutlich mehr Sitzplätze für die Schülerinnen und Schüler

Verkehrsministerium und Ortenaukreis einigen sich auf neues Zugangebot

Vertreter des Landesverkehrsministeriums und des Ortenaukreises kamen am Freitag, 3. Februar 2017,im Ministerium in Stuttgart zusammen, um eine Lösung für den Schülerverkehr im Kinzigtal zu finden: Bereits nach den Osterferien soll der Fahrplan angepasst werden. Zur ersten Schulstunde verkehren künftig zwei Doppelstockzüge mit vier Wagen und je über 400 Sitzplätzen zu angepassten Zeiten. Der erste aus Konstanz kommende Doppelstockzug verkehrt rund 16 Minuten früher und kommt künftig bereits um 7.21 Uhr in Offenburg an. Damit muss für die Schulen in Offenburg nicht mehr der viel zu kleine 10 Minuten zu früh ankommende Zug mit den Dieseltriebwagen genutzt werden. 

Auch das Kreisschulzentrum wird zur ersten Schulstunde nun 16 Minuten früher erreicht. Für das Schulzentrum in Gengenbach legt der zweite aus Konstanz kommende Doppelstockzug einen Halt in Biberach ein. Der Anschlussbus in Gengenbach zum Schulzentrum verkehrt deshalb drei Minuten später. Die Zubringerzüge und –busse aus dem Harmersbachtal werden an die neuen Abfahrten in Biberach mit kurzen Umstiegszeiten angepasst.

Die Früherlegung des ersten Zuges aus Konstanz bringt gleich noch weitere Vorteile mit sich. Künftig werden wieder die Anschlüsse gegen 7.30 Uhr an den ICE nach Zürich, den IC „Baden-Kurier“ nach Karlsruhe – Stuttgart – München und den RE nach Karlsruhe erreicht. Der kleinere Dieseltriebzug mit heutiger Abfahrt 6.43 Uhr wird etwas vorverlegt und steht so überwiegend den Berufspendlern mit dann ausreichend Platz zur Verfügung.

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 entfiel auf der Strecke Hausach – Offenburg einer von drei Zügen, die von Schülerinnen und Schülern zur ersten Schulstunde genutzt wurden. Von den verbliebenen zweien fuhr der zweite Zug mit vier großen Doppelstockwagen so spät, dass der erste mit drei kleinen Dieseltriebwagen mit nur 195 Sitzplätzen nun viel zu voll ist. Deshalb haben sich das Landesverkehrsministerium und der Ortenaukreis heute zusammengesetzt, um eine Lösung zu finden.


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