Pressemitteilung

Straße
  • 22.03.2015

Mit technisch-innovativen Lösungen Stau vermeiden

Mit Hilfe moderner Technik kann die Straßeninfrastruktur besser genutzt und die Verkehrssicherheit auf den Straßen erhöht werden. Das MVI hat hierzu einen Maßnahmenkatalog vorgestellt. 

 

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur hat das Landeskabinett über Maßnahmen zur effizienten Nutzung der vorhandenen Straßeninfrastruktur informiert. "Bisher wurden zur Lösung von Kapazitätsengpässen im Straßenverkehr die Straßen hauptsächlich aus- oder umgebaut. Künftig wird es aus ökologischen und ökonomischen Gründen verstärkt auch darum gehen, die vorhandenen Straßen möglichst effizient zu nutzen. Neben dem klassischen 'Bau und Erhalt' liegt der Fokus zukünftig auch auf dem Straßenverkehrsmanagement", erläuterte Verkehrsminister Winfried Hermann. Ziel der verschiedenen Maßnahmen ist die bessere Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktur und damit insbesondere die Vermeidung bzw. Reduzierung von Staus. Dadurch sollen Reisezeiten verkürzt und Unfälle vermieden werden. "Wir bringen moderne Innovations- und Kommunikationsmittel zum Einsatz, damit der Verkehr möglichst sicher fließt", sagte Hermann weiter.

Die Verkehrsrechnerzentrale in Stuttgart spielt hierbei eine zentrale Rolle. Von dort werden alle Netz- und Streckenbeeinflussungsanlagen insbesondere im Autobahnnetz, aber auch auf der B 14 und der B 27 betrieben. Informationen über die aktuelle Verkehrslage liegen dort vor, werden dort aufbereitet und den VerkehrsteilnehmerInnen an der Straße und über das Internet zur Verfügung gestellt. Damit können sie sich über die aktuelle Verkehrssituation informieren und ihren Reiseverlauf planen.

Eine wichtige kapazitätssteigernde Maßnahme ist die temporäre Seitenstreifenfreigabe auf ausgewählten Autobahnabschnitten. Auch das Baustellen- und Störfallmanagement wird ständig weiterentwickelt und optimiert. Derzeit werden diverse Maßnahmen und innovative Lösungsansätze erprobt, um Stau zu vermeiden. Diese beinhalten sowohl technische Ansätze als auch bauliche Maßnahmen. In einem mündlichen Bericht stellte Staatssekretärin Gisela Splett, MdL dem Ministerrat das Maßnahmenpaket vor.

Weitere Informationen

Klicken Sie sich durch die einzelnen Maßnahme oder laden Sie sich das gesamte Konzept als PDF herunter. Eine kurze Übersicht mit Erklärungen finden Sie hier 


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