Pressemitteilung

Verkehrspolitik
  • 25.07.2017

Land fördert 2017 mit 15 Millionen 331 umweltfreundliche Busse

Verkehrsminister Hermann: Busförderung ist ein wichtiger Baustein einer umweltgerechten Verkehrspolitik

Das Ministerium für Verkehr hat die Busförderung für das Jahr 2017 erfolgreich abgeschlossen. Wie Verkehrsminister Winfried Hermann am Montag, 25. Juli 2017 in Stuttgart bekannt gab, wurde mit den vom Land für 2017 zur Verfügung gestellten 15 Millionen Euro die Beschaffung von 331 Fahrzeugen gefördert. Besonders profitiert haben dabei private Busunternehmen mit insgesamt rund 10,5 Millionen Euro der verfügbaren Landesmittel. Kommunale Unternehmen wurden mit 3,4 Millionen Euro unterstützt. Nichtbundeseigene Eisenbahnunternehmen, die im Land ebenfalls Busverkehre betreiben, konnten mit 600.000 Euro gefördert werden, Regionalbusgesellschaften mit einer halben Million Euro. 

Aus dem Fördertopf des Landes wurden in diesem Jahr insgesamt 2,85 Mio. Euro zur Verbesserung der Luftqualität in Umweltzonen bereitgestellt. „Mit der diesjährigen Ausrichtung der Busförderung leistet das Verkehrsministerium einen wichtigen Baustein zu einer umweltverträglicheren Verkehrspolitik,“ so Minister Hermann weiter, „und das gilt besonders in Innenstädten mit hoher Feinstaubbelastung.“ Weitere Schwerpunkte des Busprogramms waren die Unterstützung von Angebotsausweitungen im Linienverkehr sowie Fahrzeuge mit Antrieben auf Basis regenerativer Treibstoffe und Hybridbusse. Dafür wurden rund 2,05 Millionen Euro zugewendet. Die meisten Landesmittel mit rund 10,1 Millionen Euro wurden zur Flottenerneuerung durch emissionsärmere Fahrzeuge eingesetzt.

Neben den neu eingeführten Förderzielen des Landes wurde noch eine weitere entscheidende Veränderung mit der Busförderrichtlinie 2017 umgesetzt. Die bisherige Vergabe der Fördermittel mach dem „Windhundprinzip“ wurde von klar definierten Anmelde- und Antragsfristen abgelöst. Dies ermöglicht nun eine landesweit bedarfsgerechte Förderung.

Auch im Jahr 2018 soll es wieder ein Busförderprogramm des Landes geben. Die dann geltenden Inhalte werden zurzeit mit den betroffenen Verbänden erörtert und sollen im Herbst veröffentlicht werden.


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