Pressemitteilung

ÖPNV
  • 01.12.2017

Neues Angebotskonzept auf der Gäubahn und Vorstellung von Intercity 2 und Talent 2

  • Neues Angebotskonzept auf der Gäubahn und Vorstellung von Intercity 2 und Talent 2 in Horb am Neckar.

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  • Neues Angebotskonzept auf der Gäubahn und Vorstellung von Intercity 2 und Talent 2 in Horb am Neckar.

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LEADER-Region Oberer Neckar und Stadt Horb am Neckar freuen sich über das erweiterte Angebot mit neuen Fahrzeugen
 
Am 1. Dezember 2017 stellten Wilhelm Rieber, LEADER-Region Oberer Neckar, Dr. Michael Peterson, Vorstand Marketing DB Fernverkehr, Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württemberg und Vorsitzender des Interessenverbandes Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn, sowie Sven Hantel, DB-Konzernbevollmächtigter für Baden-Württemberg das neue Angebotskonzept auf der Gäubahn vor. Dazu gehören auch neue Fahrzeuge wie der Intercity 2 und der neue Talent 2. Präsentiert von Ralph Zimmermann, Bürgermeister der Stadt Horb am Neckar und Andreas Pfingst, DB Regio, Regionalleiter Finanzen/Controlling der Region Baden-Württemberg.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Ich freue mich, dass wir für die Region ein neues Angebot im Schienenpersonenverkehr mit zwei modernen-Fahrzeugen für den Fern- und Nahverkehr präsentieren können. Die neuen Intercity-2-Züge verbessern die Situation auf der Gäubahn als internationale Eisenbahnstrecke erheblich. Das ist nicht zuletzt durch das finanzielle Engagement des Landes Baden-Württemberg möglich, weil das Land auf dieser Strecke die Nahverkehrstickets im Fernverkehr bezuschusst. Zudem bieten wir mit den neuen Nahverkehrszügen Talent 2 von Bombardier im Nahverkehr auf der Strecke eine attraktive Zugqualität im neuen Landesdesign, barrierefrei, mit W-Lan, klimatisiert – eine Einladung um- und einzusteigen mit bwegt – der neuen Mobilitätsmarke des Landes.“

„Es kommt Bewegung in den Bahnverkehr in Baden-Württemberg. Mit dem neuen Angebot wollen wir mehr Kunden für die Fahrt mit der Bahn begeistern. Dazu gehört auch, dass künftig die Fernverkehrsprodukte zwischen Stuttgart und Singen mit Nahverkehrstickets genutzt werden können“ freute sich Sven Hantel.

„Mit den brandneuen Regional- und Fernverkehrszügen von Bombardier können sich die Fahrgäste in Baden-Württemberg auf ein modernes und sicheres Reiseerlebnis freuen“, so Volker Kregelin, Vertriebschef von Bombardier in Deutschland. „Wir sind stolz, die Deutsche Bahn mit unseren gleichermaßen bewährten wie innovativen Zügen beim Ausbau ihrer Mobilitätsangebote zu unterstützen.“

 

Die wesentlichen Änderungen auf der Gäubahn im Überblick:


Fernverkehr

Doppelt so viele IC-Fahrten auf der Gäubahn Stuttgart–Singen–Zürich

 
Auf der Gäubahn startet das gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) vereinbarte Angebotskonzept: Die IC-Verbindungen zwischen Stuttgart, Singen und Zürich verdoppeln sich auf einen Stundentakt. Dabei verkehren alle zwei Stunden die neuen Intercity 2-Züge zwischen Stuttgart und Singen mit Anschluss nach Zürich im Wechsel mit durchgehenden IC-Zügen (mit Wagen der SBB) von Stuttgart nach Zürich.

Die Intercity 2-Züge ersetzen die zweistündlichen RE-Züge Stuttgart–Singen und bedienen deswegen auch Zwischenhalte wie Herrenberg. In den IC-Zügen zwischen Stuttgart, Singen und Konstanz werden alle Nahverkehrstickets anerkannt. Auch Fahrräder können nach vorheriger Reservierung mitgenommen werden. Voraussichtlich ab Ende 2019 fahren dann die Intercity 2 stündlich und umsteigefrei bis nach Zürich. Neu ab Fahrplanwechsel gibt es täglich auch vier IC-Direktverbindungen zwischen Stuttgart und Konstanz: Morgens und nachmittags ab Konstanz, nachmittags und abends von Stuttgart retour.

 
Regionalverkehr

 
Mit der Inbetriebnahme Netz 3b (Gäu-Murr) Stuttgart–Eutingen im Gäu ab Fahrplanwechsel verkehren alle RE-Züge zwischen Stuttgart und Rottweil sowie Freudenstadt mit Fahrzeugen der Bombardier Baureihe Talent 2. Diese verfügen über 215 Sitz- und 30 Fahrradstellplätze je Fahrzeug. Die Fahrzeuge verfügen unter anderem über Klimaanlagen, Klapptische, Steckdosen sowie Videokameras und sind im einheitlichen Landesdesign unterwegs.

Quelle: Deutsche Bahn


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