Pressemitteilung

Fahrrad
  • 15.03.2013

RadKULTUR: große Auftaktveranstaltung in Heidelberg

Beim ersten RadKULTUR-Tag in Heidelberg gab Gisela Splett, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, den Startschuss für die Initiative RadKULTUR in Heidelberg. Mit der Übergabe der Urkunde „Modellkommune Heidelberg“ an den Ersten Bürgermeister Bernd Stadel startet eine ganze Reihe von Veranstaltungen rund ums Rad in Heidelberg.

Zum RadKULTUR-Auftakt stand einiges auf dem Programm: Neben einem ADFC-Sicherheitsparcours und einer Helmberatung für Kinder wurden auch kostenlose Testfahrten mit Pedelecs und Lastenrädern sowie die Fahrradcodierung der Polizei angeboten. Wer sein eigenes Rad mitbrachte, konnte dieses gleich fit für den Frühling machen: Beim RadCHECK der Initiative RadKULTUR wurden Fahrräder direkt vor Ort kostenlos auf ihre Verkehrssicherheit überprüft und kleinere Reparaturen direkt durchgeführt. Außerdem berieten die „Radflüsterer“ zu den Themen Sicherheit und Ergonomie. Allgemeine Informationen rund ums Fahrrad gab es an mehreren Informationsständen, beispielsweise des Verkehrsclubs Deutschland e. V. und des Zentrums für umweltbewusste Mobilität.

Heidelberg als Modellkommune 2013

Gisela Splett erläuterte zum Auftakt der RadKULTUR die Motivation, die hinter der Initiative steht: „Das Ziel des Landes ist die Verdoppelung des Radverkehrsanteils. Dazu ist der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur ein wichtiger Baustein. Daneben bedarf es aber einer Veränderung der Mobilitätskultur.“ RadKULTUR steht für den Spaß am Radfahren und den Stellenwert des Radverkehrs im Alltag. Die Wahl Heidelbergs als Modellkommune fiel leicht: „Die Stadt Heidelberg setzt sich schon lange für eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur ein, das Fahrradfahren ist hier für viele bereits Bestandteil des Alltags. Neben den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung besteht ein starkes Netzwerk von Ehrenamtlichen bei Verbänden und Vereinen, die sich für eine positive RadKULTUR in Heidelberg engagieren“, so Splett weiter.

Weitere Aktionen rund ums Rad vermitteln den Spaß am Radfahren

Nach dem RadKULTUR-Auftakt wird es in Heidelberg bis September 2013 eine ganze Reihe weiterer Veranstaltungen geben. „Wir haben für Heidelberg ein individuelles Programm entwickelt. Wichtige Bausteine werden vor allem die Themen Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme sein. Als neue Modellkommune freuen wir uns auf spannende Aktionen“, betont Heidelbergs Erster Bürgermeister Bernd Stadel.

Beim Fotowettbewerb „Heidelberg setzt Dir ein RadDENKMAL“ werden ab dem 16. Juni eine Woche lang Heidelbergs potenzielle/r RadFÜRSTIN und RadFÜRST gesucht. Alle HeidelbergerInnen können sich auf ihrem Rad fotografieren lassen, mit den 20 interessantesten Motiven wird die Stadt plakatiert. Per Online-Voting inklusive Gewinnspiel werden schließlich die RadFÜRSTIN und der RadFÜRST gekürt. Zusätzliche Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum soll eine RadSCHAU in Kooperation mit dem Einzelhandel erzielen. Für überraschende Aktionen ist eine Zusammenarbeit mit Kulturschaffenden geplant: Zum Beispiel sollen TheaterschauspielerInnen auf öffentlichen Plätzen auf die Bedeutung von Rücksichtnahme und geregeltem Miteinander im Straßenverkehr aufmerksam machen.

Weitere Informationen im Internet unter www.radkultur-bw.de


Kontakt

Das baden-württembergische Ministerium für Verkehr und Infrastruktur in Stuttgart.

Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

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