Pressemitteilung

Verkehr
  • 15.11.2011

Sechsstreifiger A6-Ausbau zwischen Sinsheim-Steinsfurt und Bad Rappenau freigegeben

Mit der Fertigstellung des sechsstreifigen Ausbaus der A 6 zwischen den Anschlussstellen Sinsheim-Steinsfurt und Bad Rappenau mit Kosten in Höhe von rund 65 Mio. Euro wird die Leistungsfähigkeit dieses hochbelasteten Streckenabschnitts dem heutigen und künftigen Verkehrsaufkommen gerecht. „ Mit dem Ausbau der A 6 und der Anlage durchgehender Standstreifen wird die Verkehrssicherheit erheblich verbessert“, sagte die Staatssekretärin für Verkehr und Infrastruktur, Gisela Splett MdL, anlässlich der feierlichen Verkehrsfreigabe an der Anschlussstelle Bad Rappenau.

Seit März letzten Jahres erfolgte innerhalb von nur 20 Monaten der Ausbau beider Richtungsfahrbahnen auf jeweils 3 Fahrstreifen mit Standstreifen. Ursprünglich war eine Gesamtbauzeit von 21,5 Monaten geplant, die aber durch Optimierung der Bauabläufe und der günstigen Witterung um ca. 6 Wochen verkürzt werden konnte. Dadurch wurde es möglich, bereits ab 6. November 2011 alle sechs Fahrstreifen und an der AS Bad Rappenau alle Fahrbeziehungen ohne Einschränkungen wieder zur Verfügung zu stellen. Für kleinere Restleistungen sind nur noch kurzzeitige Tagesbaustellen auf dem Standstreifen erforderlich.

Neben dem eigentlichen Fahrbahnausbau wurden entlang der rund 9 Kilometer langen Strecke umfangreiche Lärmschutzwälle und -wände erstellt, vier Regenklär- und Rückhaltebecken angelegt sowie insgesamt sieben Brücken teils umgebaut oder neu errichtet. Darüber hinaus sind außerhalb des eigentlichen Straßenbaus zum Schutz von Natur und Landschaft umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgesehen.

„Ich freue mich besonders, dass wir im Rahmen der heutigen Verkehrsfreigabe eine Baumpflanzung im Vorgriff auf die noch durchzuführenden Ausgleichsmaßnahmen vornehmen können. Es ist mir persönlich wichtig, dass wir die mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur verbundenen Eingriffe in Natur und Landschaft minimieren und so gut wie möglich ausgleichen.“, bekräftigte Staatssekretärin Splett.

Durch eine optimal abgestimmte Bauablaufplanung standen dem Verkehr während der ganzen Bauzeit meist fünf Fahrstreifen zur Verfügung. Ergänzend hierzu wurde zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bereits vor den eigentlichen Bauarbeiten eine mobile Stauwarnanlage für jede Fahrtrichtung installiert. Es ist somit gelungen, die Verkehrsbeeinträchtigungen während des Ausbaus so gering wie möglich zu halten.

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg


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