Pressemitteilung

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  • 17.11.2015

Startschuss für drei weitere Abschnitte der B 33 zwischen Allensbach/West und Konstanz

Gisela Splett MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, hat am 17. November 2015 gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und der Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer den Startschuss für den Bau von drei weiteren Abschnitten der B 33 Allensbach/West – Konstanz gegeben.

„Mit dem Bau dieser drei Abschnitte wird das Gesamtprojekt des vierstreifigen Neu- und Ausbaus der B33 Allensbach/West – Konstanz einen großen Schritt vorangebracht. Der Ausbau ist aufgrund der hohen Verkehrsbelastung dringend notwendig. Er verbessert die Anbindung der Stadt Konstanz an das überregionale Verkehrsnetz und mindert die Belastungen der an der staugeplagten B33 liegenden Ortslagen. Nach langer Planungsphase und jahrelangem Warten auf die Mittelbereitstellung kann nun endlich die noch bestehende Ausbaulücke zu einem großen Teil geschlossen werden“, so Gisela Splett.
Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer sagte: „Für die Infrastruktur im Regierungsbezirk Freiburg ist heute ein Glückstag. Für die nunmehr begonnene Reststrecke Allensbach/West bis Waldsiedlung hat mein Haus ein ‚Kombikonzept‘ erarbeitet, das sich für alle rechnet. Dieses bringt weniger Verkehr und Lärm durch die Baustelle für die AnwohnerInnen und verkürzt die Bauzeit – also eine klassische Win-Win-Situation für Wirtschaft und Gesellschaft.“

Die B 33 neu dient überwiegend dem überregionalen Ziel- und Quellverkehr sowie dem Regionalverkehr. Darüber hinaus dient sie dem grenzüberschreitenden Verkehr, welcher von der A 7 über das schweizerische Autobahnnetz weitergeführt wird. Der Teilabschnitt F 1 zwischen der „Kindlebildkreuzung“ (B 33/L 221) und dem Landeplatz Konstanz ist bereits fertiggestellt und unter Verkehr, der westlich anschließende Teilabschnitt F 2 befindet sich derzeit im Bau und soll bis Mitte 2017 abgeschlossen werden.

Nun beginnt der Bau der Abschnitte A und B bei Allensbach sowie des Abschnittes E (Waldsiedlungstunnel) bei Reichenau. Im Rahmen des sogenannten „Kombikonzepts“ werden die beim Bau des Waldsiedlungstunnels anfallenden Überschussmassen in den Abschnitten A und B in Dammschüttungen und Lärmschutzwällen eingebaut. Hierfür ist aus baubetrieblicher, wirtschaftlicher und verkehrlicher Sicht vorab der Bau von mehreren Bauwerken notwendig, mit dem heute begonnen wurde. Der Bau des Waldsiedlungstunnels soll im 3. Quartal 2017 starten, die Fertigstellung ist für den Jahreswechsel 2020/2021 vorgesehen.

Die Gesamtmaßnahme B 33 Allensbach/West – Konstanz ist rd. 10,8 km lang, die Kosten belaufen sich auf rd. 139 Mio. €. Die heute begonnenen Abschnitte A, B und E haben zusammen eine Länge von etwa 3,8 km, für ihren Bau hat der Bund rd. 61 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Aufgrund der sensiblen landschaftlichen Situation hatte sich die Trassenfindung schwierig gestaltet und es mussten umfangreiche Maßnahmen zur Minimierung und zum Ausgleich der Eingriffe in Natur und Landschaft vorgesehen werden.


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