Blühende Verkehrsinseln


Hier blüht Ihnen was!

  • Blühende Verkehrsinseln (Grafik: © Verkehrsministerium Baden-Württemberg)

    Bild: © Verkehrsministerium Baden-Württemberg

Der dramatische Rückgang heimischer Insekten geht uns alle an: denn Insekten sind für das Gleichgewicht unseres Ökosystems unentbehrlich. Sei es als Blütenbestäuber, als Schädlingsbekämpfer oder als Nahrung für viele andere Tiere, wie etwa Vögel. Eine der Hauptursachen für den Rückgang ist der Mangel an geeigneten Lebensräumen.

Mit dem neuen Wettbewerb „Blühende Verkehrsinseln“ möchten wir diesem Problem entgegenwirken und ein Zeichen für den Insektenschutz setzen. „Blühende Verkehrsinseln“ prämiert pollen- und nektarreich angelegte Kreisverkehre und Rastplätze. Gestalten Sie Ihre Grünfläche mit einer abwechslungsreichen Pflanzenmischung um, damit sie zu einem perfekten Buffet und Nistplatz für Insekten aufblüht.

Die Gewinnerkommunen werden im Sommer 2019 öffentlichkeitswirksam mit der Auszeichnung „Goldene Wildbiene“ geehrt. Besonders überzeugende Einreichungen erhalten den Preis persönlich von Verkehrsminister Winfried Hermann MdL.


Machen Sie jetzt mit und erhalten Sie, was uns erhält!

Wer kann mitmachen?

  • Alle Stadt- und Landkreise, Städte und Gemeinden innerhalb Baden-Württembergs.

    • Teilnahmeberechtigt sind bis zum 31. Mai 2019, insektenfreundlich aufgewertete Kreisverkehre und Rastplätze, die an kommunalen Straßen liegen.
    • Alternativ können auch passende, bereits bestehende Blühflächen auf Kreisverkehren und Rastplätzen an diesen Straßen eingereicht werden, sofern diese innerhalb der letzten drei Jahre (2016 bis einschließlich 2018) angelegt und nicht im Rahmen anderer Kampagnen, wie z. B. „Natur nah dran“ des NABU Baden-Württemberg, gefördert wurden.
       

    Pro Kommune wird nur eine Wettbewerbsfläche bewertet.

    Einsendeschluss ist der 31. Mai 2019.

    Jetzt bewerben und aufblühen

Welche Kriterien muss die Fläche erfüllen?

  • Die eingereichte Fläche muss zwei Mindestvoraussetzungen erfüllen:

    • Verwendung von mehrjährigem, gebietsheimischem Saatgut mit Fokus auf insektenfreundlichen Pflanzen
    • Verzicht auf Pestizideinsatz
       

    Geeignete Pflanzen sind beispielsweise der Wiesensalbei, die Margerite oder die Wilde Möhre. Wichtig ist, dass die Fläche strukturreich angelegt wird, damit sie einer Vielzahl an Insekten wertvollen Lebensraum bietet.

    Über die Mindestanforderungen hinaus, können gerne weitere Maßnahmen durchgeführt werden. Beispiele hierfür sind das Aufstellen von Nisthilfen oder das Erstellen eines Blühflächenkonzeptes für das Kreis- oder Gemeindegebiet.

    Weitere Maßnahmen sind im Anmeldeformular aufgelistet.

    Jetzt bewerben und aufblühen


Publikation