MOBILITÄTSWENDE

Nachhaltig unterwegs

Wir wollen raus. Die Welt sehen. Neue Wege gehen. Und das klimafreundlich und bezahlbar. Diesem Ziel kommen wir mit der Mobilitätswende näher. Sie bringt uns in Zukunft voran. Aber anders. Und du kannst ein Teil dieser Veränderung sein. Dafür starten wir jetzt die #sharewochen. Das bedeutet: teilen statt besitzen – und nur bezahlen, was man bucht. Dabei kannst du Carsharing in deiner Fahrschule ausprobieren und gewinnst mit etwas Glück tolle Preise.

Warum brauchen wir die Mobilitätswende?

Schon heute setzen sich immer mehr Menschen für die Mobilitätswende ein. Anstatt ein eigenes Auto zu kaufen, nutzen sie Carsharing, das Rad, den ÖPNV oder gehen zu Fuß – immer das, was gerade am besten passt. Mobilitätswende bedeutet also nicht unbedingt, weniger unterwegs zu sein, sondern aus allen Optionen die besten auszuwählen: Sei es fürs Klima, für den Geldbeutel oder weil man keine Lust auf Parkplatzprobleme hat.

Kein Auto? Kein Problem!

Mobilität soll Spaß machen und trotzdem zweckmäßig sein. Wer nicht will, braucht dafür kein eigenes Auto. Weniger Fahrzeuge tragen zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei, zu geringeren Emissionen und weniger Staus.

Damit das funktionieren kann, muss es Alternativen zum eigenen Auto geben. Nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land. Heute gibt es bereits eine Vielzahl an Möglichkeiten: Carsharing, ÖPNV, Bikesharing und seit einiger Zeit auch E-Scooter.

Hier erhältst du einen Überblick über die vielen Angebote der neuen Mobilität. Damit es dir leichter fällt zu entscheiden, was für dich die beste Wahl ist.

Lohnt sich ein eigenes Auto für mich?

Wochenlang hast du für den Führerschein gelernt und geübt. Bald hältst du ihn in den Händen und kannst es natürlich nicht erwarten, die erste Fahrt zu starten – ganz ohne Begleitung und Fahrlehrerin oder Fahrlehrer. Der Wunsch nach einem eigenen Auto ist oft groß. Doch es bleibt eine kostspielige Anschaffung. Mit den folgenden Kosten solltest du rechnen:

  • Anschaffungskosten
  • Fixkosten (z. B. für die Versicherung, die für Fahrneulinge oft teurer ist)
  • Betriebs- und Werkstattkosten
  • Kosten pro Kilometer (etwa 30 Cent pro Kilometer, das berücksichtigt Spritverbrauch und Abnutzung am Fahrzeug)

Insgesamt musst du mit Kosten von ca. 5.300 Euro pro Jahr rechnen. Weitere Infos dazu findest du hier.

Carsharing als Alternative

Rahmenbedingungen des Carsharings

Carsharing ist die einfache Möglichkeit, flexibel ein Auto zu nutzen, wenn man selbst keines hat. Im Prinzip ist Carsharing die Kurzzeitmiete eines Fahrzeugs – wann immer und auch nur dann, wenn du es brauchst. Anschließend bringst du das Auto an seine Station zurück oder stellst es innerhalb des vorgeschriebenen Gebiets ab.

Das Gute: Es stehen Modelle unterschiedlicher Größe und Art zur Verfügung. Etwa Klein- und Mittelklassewagen, elektrisch oder mit Benzin beziehungsweise Diesel betrieben. Auch Kombis gibt es für den Transport von größeren Gegenständen. So kann man immer das passende Auto ausleihen.

Außerdem: Reifenwechsel, Reparaturen und Wartung werden vom Carsharing-Anbieter übernommen. Du musst dich also um nichts kümmern und steigst immer in ein fahrbereites Fahrzeug ein.

Wie funktioniert Carsharing?

Es gibt zwei Arten von Carsharing

Teilen statt besitzen: das Auto mit weiteren Mobilitätsangeboten kombinieren

Die Sharing-Economy macht es möglich, Verkehrsmittel zu teilen und flexibel zu nutzen. Carsharing ist nur ein Beispiel dafür. Heute kannst du auch Fahrräder oder E-Scooter im Sharing-System einfach und spontan ausleihen. Viele verschiedene Angebote sind inzwischen in fast jeder Stadt verfügbar.

Auf diese Weise bleibst du auch ohne eigenes Auto mobil. Das schont den Geldbeutel und die Umwelt hat auch was davon. Unterwegs kannst du verschiedene Verkehrsmittel kombinieren. Oder für unterschiedliche Wege jeweils andere Verkehrsmittel nutzen. So einfach funktioniert die neue Mobilität:

  • Mitfahrgelegenheiten und Fahrgemeinschaften:
    Wenn du dich dennoch für ein eigenes Auto entscheidest, dann kannst du die Umwelt schonen. Indem du eine Fahrgemeinschaft bildest und mehr Plätze im Auto besetzt, reduzierst du die Abgase pro Kopf deutlich. Weiterer Pluspunkt: Du kannst dir die Kosten für die Fahrt teilen und lernst neue Leute kennen.  
     
  • Park and Ride:
    Das sind Parkplätze direkt neben einem Bahnhof oder einer anderen ÖPNV-Haltestelle. Von hier aus kommst du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schnell in die Stadt und musst nicht den ganzen Weg mit dem Auto zurücklegen. Für das Parken auf Park-and-Ride-Plätzen gibt es oft günstige Tarife, manchmal ist es sogar kostenlos. Informationen findest du auf der Seite deiner Gemeinde.  
     
  • Fahrrad und ÖPNV kombinieren:
    Fährst du mit dem Rad zum nächsten Bahnhof, kannst du es fast immer in Fahrradboxen oder anderen überdachten Abstellmöglichkeiten sicher aufbewahren. Oder du nimmst es mit in den Zug, dafür gibt es meist eigene Abteile mit ausreichend Platz. Viele Verkehrsverbünde ermöglichen es dir, zu deiner Monatskarte noch das Fahrradzusatzticket zu kaufen. Manchmal fährt dein Rad auch kostenlos mit. Die genauen Infos findest du bei deinem Verkehrsverbund oder der Deutschen Bahn. 
  • Bist du ohne Rad unterwegs, kannst du oft am Zielbahnhof eines ausleihen. Immer häufiger gibt es auch E-Scooter oder Elektroroller, die man flexibel mieten kann. Letztere darfst du auch mit dem Autoführerschein fahren.
  • Auch Lastenfahrräder kann man leihen.
    Damit kannst du auch ohne Auto deine Einkäufe oder andere größere Dinge transportieren.

Ausprobieren und gewinnen!

Damit du ausprobieren kannst, wie das so klappt mit dem Finden, Buchen und Öffnen eines Carsharing-Fahrzeugs, haben wir ein Praxismodul für die Fahrschulen entwickelt. Sprich deine Fahrlehrerin oder deinen Fahrlehrer einfach mal darauf an. Mit ihnen kannst du alles kostenlos üben und sicherst dir damit die Chance auf tolle Gewinne. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden 150Baden-Württemberg-Tickets im Wert von je 24 € sowie drei Mal eine nachträgliche Kostenübernahme des Führerscheins (als zweckgebundene Barauszahlung im Wert von bis zu 2.000 €) verlost.