Ausbau der Rheintalbahn

Katzenbergtunnel - Nordportal (Bild: Erhard Hehl/ Deutsche Bahn AG)

Der Neu- und Ausbau der Rheintalbahn ist ein Bedarfsplanprojekt der Bundesrepublik Deutschland. Bund und Bahn beabsichtigen, die Strecke zwischen Karlsruhe und Basel um zwei zusätzliche Gleise zu erweitern. Die Bundesrepublik Deutschland hat gegenüber der Schweiz in der Vereinbarung von Lugano (1996) die Absicht erklärt, den Aus- und Neubau der Strecke zeitgleich mit der schweizerischen Neuen Alpentransversalen (NEAT) abzuschließen, dem landesweiten Schienengroßprojekt der Schweiz zur Verbesserung des Nord-Süd-Güterverkehrs durch die Alpen. Mit dem Ausbau von Schieneninfrastruktur in Deutschland soll die Leistungsfähigkeit des Zulaufs zur NEAT gewährleistet werden.

In der Region stießen die Planungen der Deutschen Bahn AG vor allem wegen des Lärmschutzes und der Trassenführung auf Widerstände. Baden-Württemberg und die Region am Oberrhein setzten sich deshalb für eine bessere Planung ein, die mehr Rücksicht auf Mensch und Umwelt nimmt. Über die erforderlichen Verbesserungen berieten Bund, Bahn, Land sowie Vertreter der Region und der Bürgerinitiativen im Projektbeirat Rheintalbahn.

ICE 3 Baureihe 403 begegnet einem Güterzug mit Ellok Baureihe 152 (Bild: Deutsche Bahn AG/ Georg Wagner)

Planung der Deutschen Bahn

Lesen Sie nach, welche Streckenführung und Planungen die Deutsche Bahn für den Ausbau des Abschnitts Karlsruhe-Basel vorsieht und wie die Verkehre auf der Strecke entmischt werden sollen.

 

Finanzierung

Aus- und Neubau der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel ist zunächst ein Projekt des Bundes und der Bahn. Informieren Sie sich, wie die Zuständigkeiten bei der Finanzierung von Ausbau- und Erhaltungsmaßnahmen von Schienenprojekten geregelt ist und warum sich das Land teilweise am Ausbau der Rheintalbahn finanziell beteiligt.

 

Ellok mit einem Containerzug auf der Rheintalbahn zwischen Buggingen und Müllheim (Bild: Deutsche Bahn AG/ Georg Wagner)

Trassenführung und Lärmschutz

Die bisherigen Planungen der Deutschen Bahn  AG stoßen vor allem wegen des Lärmschutzes und der Trassenführung auf teils erhebliche Widerstände. Informieren Sie sich über Forderungen aus der Region, die Rolle der Landesregierung und die zum Teil bereits im Konsens beschlossenen alternativen Planungen.

Güterverkehr auf der Schiene (Bild: Deutsche Bahn AG/ Wolfgang Klee)

Güterverkehr in Europa

Die Rheintalbahn gehört zum wichtigsten europäischen Güterkorridor von Rotterdam nach Genua. Ziel der Landesregierung ist es, dass der Güterverkehr durch den Ausbau der Rheintalbahn verstärkt auf den umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene verlagert wird.

 

Partner und Gremien

Um die zahlreichen Interessenslagen zu bündeln und gemeinsam an einem Tisch zu besprechen, haben im Oktober 2009 Bund und Land einen Projektbeirat gegründet. Verschiedene Interessenvertreter diskutieren und arbeiten gemeinsam in regelmäßig stattfindenden Sitzungen Alternativen und Änderungsvorschläge auf und präsentieren tragfähige Lösungen.

 

 

Zug bei der Ausfahrt aus dem Klotz-Tunnel bei Efrigen-Kirchen (Bild: Georg Wagner/ Deutsche Bahn AG)

Historie

Die Geschichte des Aus- und Neubaus auf der Rheintalbahn. Informieren Sie sich über die Entwicklungen von 1980 bis heute.

 

Katzenbergtunnel

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Katzenbergtunnel

Teile der Ausbaustrecke Karlsruhe-Basel sind bereits fertig gestellt, darunter das größte Einzelbauwerk - der Katzenbergtunnel zwischen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen. Der 9,4 Kilometer lange Tunnel ist seit Dezember 2012 in Betrieb.

Innovation gegen Tunnelknall-Effekt

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Innovation gegen Tunnelknall-Effekt

Lärmschutz in der Praxis: Der sog. Tunnelknall-Effekt („Sonic-Boom") bei der Ein- und Ausfahrt in einen Tunnel wird beim Katzenbergtunnel durch eine neue Bauweise im Bereich der Tunnelportale vermieden.