Verkehrssicherheitskampagne Baden-Württemberg

Vorsicht.Rücksicht.Umsicht

Autofahrer und Radfahrer fahren aneinander vorbei und haben sich gegenseitig im Blick.

Radfahren als Mobilitätsmittel der Zukunft wird von immer mehr Menschen für sich entdeckt. Die zunehmende Beliebtheit des Radfahrens führt jedoch auch zu mehr Unfällen unter Beteiligung von Radfahrenden. Die Verkehrssicherheitskampagne „Vorsicht.Rücksicht.Umsicht“ des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg rückt 2021 deshalb die Radverkehrssicherheit in den Mittelpunkt.

Für mehr Radverkehrssicherheit kommt es auf Radfahrende und Autofahrende gleichermaßen an

Für mehr Radverkehrssicherheit kommt es auf Radfahrende und Autofahrende gleichermaßen an.
 

Radfahrende können eigene Sicherheit oft mit einfachen Mitteln erhöhen    

Viele der tödlichen Fahrradunfälle werden durch Radfahrende selbst verursacht. Die Verkehrssicherheitskampagne macht Radfahrende daher mithilfe fünf zentraler Regeln darauf aufmerksam, wie sie das eigene Unfallrisiko senken können. So sollten Radfahrende Kreuzungen niemals neben einem LKW, sondern immer vor oder hinter diesem überqueren, um nicht in den toten Winkel zu geraten. Viele Unfälle sind zudem einer schlechten Sichtbarkeit der Radfahrenden geschuldet. Wenn es dennoch zu einem Unfall kommt, kann ein Fahrradhelm oft das Schlimmste verhindern: 41 von 58 tödlich verletzten Radfahrenden in Baden-Württemberg trugen im Jahr 2020 keinen Fahrradhelm. 

Für mehr Radverkehrssicherheit sind auch Autofahrende gefragt

Autofahrende sind im Vergleich zu allen anderen Verkehrsteilnehmenden am häufigsten in Fahrradunfälle involviert. Auch für sie hat die Kampagne deshalb fünf Regeln erarbeitet, mit denen sie zu mehr Radverkehrssicherheit beitragen können. So müssen Autofahrende bei Überholmanövern innerorts mindestens 1,5 Meter Sicherheitsabstand zu Radfahrenden wahren. Kann dieser nicht eingehalten werden, darf auch nicht überholt werden. Mit Schulterblick und angepasster Geschwindigkeit können Autofahrende Abbiegeunfällen vorbeugen.

Vielfältige Aktionen der Kampagne 2021

Die diesjährige Kampagne sensibilisiert mithilfe von Flyern und Postkarten sowohl Rad- als auch Autofahrende für Unfallgefahren und rückt das Miteinander in den Fokus. Neben diesen Materialien sind auch Beiträge in Magazinen sowie eine Social-Media-Aktion Teil der Kampagne. Bei einer „traffic safari“ entstehen in Kooperation mit Influencern Kurz-Videos, die auf unterhaltsame und praxisnahe Weise vermitteln, mit welchen einfachen Regeln Rad- und Autofahrende für mehr Sicherheit sorgen können. 

Das Ministerium für Verkehr macht mit seiner Verkehrssicherheitskampagne „Vorsicht.Rücksicht.Umsicht“ so auch 2021 auf wichtige Sicherheitsthemen aufmerksam, klärt über Fakten auf und gibt konkrete Tipps für Verhaltensänderungen, damit die Teilnahme am Straßenverkehr in Baden-Württemberg sicherer wird. Ziel des Landes ist die „Vision Zero“: Künftig sollen keine Todesfälle und Schwerverletzte im Straßenverkehr mehr zu beklagen sein.