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Er liebte die Geschwindigkeit …

Sei du nicht der nächste Motorradfahrer, für den Rasen tödlich endet. Denn: Die häufigste Ursache bei tödlichen Motorradunfällen ist zu schnelles Fahren. Jede Woche stirbt ein Motorradfahrer in Baden-Württemberg. Insgesamt sind im vergangenen Jahr 71 Motorradfahrerinnen und -motorradfahrer tödlich verunglückt, weitere 1.144 wurden schwer verletzt. Rund drei von vier Unfällen wurde von den Motorradfahrerinnen und -motorradfahrer selbst verursacht. Auffällig ist, dass Motorradunfälle besonders Männer betreffen. Motorradfahrerinnen sind nur bei 10 Prozent der Unfälle mit Personenschaden involviert.

Frühere Schwerpunkte der Verkehrssicherheit

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Ablenkung durch das Handy

Zwei Sekunden bei Tempo 50 aufs Handy geschaut, schon sind 28 Meter im Blindflug zurückgelegt. Lassen Sie sich nicht verleiten – Augen auf die Straße. Jeder fünfte tödliche Verkehrsunfall passierte 2020, weil ein Verkehrsteilnehmender abgelenkt war, meist durch die Nutzung eines Smartphones.

Nicht nur Autofahrende, sondern auch Zufußgehende und Radfahrende verursachen durch Ablenkung kritische Verkehrssituationen oder Unfälle und bringen sich und andere in Gefahr. Daher Handy aus – Kopf an!

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Sichtbarkeit in dunkler Jahreszeit

Insbesondere in den Wintermonaten November bis Januar sowie bei Dämmerung ereignen sich Unfälle zwischen Pkw und Zufußgehenden innerorts. Im Scheinwerferlicht nehmen Kfz-Fahrende unbeleuchtete Zufußgehende erst ab einem Abstand von 25 Metern wahr. Das kann schnell zu spät sein, wenn man davon ausgeht, dass bei 50 km/h der durchschnittliche Anhalteweg bei 40 Metern liegt. Daher bleiben Sie im Dunklen stets bremsbereit.

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Radfahren auf gemeinsamen Geh- und Radwegen

Auf gemeinsamen Geh- und Radwegen bedarf es eines rücksichtvollen Miteinanders. Radfahrende sollen ihre Geschwindigkeit reduzieren und sich beim Überholen des Fußverkehrs vorher z.B. durch Klingeln bemerkbar machen. So bleiben Schreckreaktionen der Fußgängerinnen und Fußgängern aus und auf Unaufmerksamkeiten kann reagiert werden.

Eine Frau mit Fahrradhelm breitet ihre Arme aus. Zwischen den Händen ist eine Grafik mit der Aufschrift „Das sind 1,5 Meter“ eingefügt.
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Überholen von Radfahrenden? Abstand einhalten!

Mit der Novelle der Straßenverkehrs-Ordnung vom April 2020 wurde festgeschrieben, dass Kfz-Fahrende beim Überholen von Radfahrenden innerorts mindestens 1,5 Meter und außerorts mindestens 2 Meter Abstand halten müssen. Wenn dieser Abstand nicht eingehalten werden kann, darf auch nicht überholt werden.