Digitales Frühstück

Mobilitätsdaten für die Verkehrswende nutzen

Neue Veranstaltungsreihe des
Ministeriums für Verkehr -
Jeden Freitagmorgen 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr
11.06.2021 bis 09.07.2021

Aufgewacht! Die neue Veranstaltungsreihe des Ministeriums für Verkehr bietet Einblicke in Anwendungsideen und technische Lösungen zur digitalen Mobilität, Kontakt zu MacherInnen der Verkehrswende aus Baden-Württemberg und – hoffentlich – jede Menge Denkimpulse für eine nachhaltigere Mobilität der Zukunft.

Für frische Ideen lohnt sich auch ein früher Start: Digitaler Treffpunkt ist immer freitagmorgens um 9 Uhr auf einen gemeinsamen (virtuellen) Frühstückskaffee. Rund die Hälfte des Termins ist dabei für eine Impulsrunde mit eingeladenen Gästen reserviert, die andere Hälfte gehört dem gemeinsamen moderierten Austausch.

Der rote Faden durch die Veranstaltungsreihe: Mobilitätsdaten und ihre Nutzungsmöglichkeiten für Kommunen, Unternehmen und viele andere.

Jeder Temin zeigt für ein spezifisches Thema auf, welche Daten, Tools und Services heute bereits zur Verfügung stehen und wie diese durch die Verwaltung und von der Mobilitätsbranche genutzt werden können.

Mit der gesamten Veranstaltungsreihe wollen wir ein besseres Verständnis dafür erreichen, welchen Anteil Mobility as a Service am Megaprojekt Verkehrswende haben kann. Und darauf aufbauend: Wie kommt der Mobilitätssektor zu einer ineinandergreifenden und dauerhaft zuverlässigen Datenarchitektur?

Zur Anmeldung für die einzelnen Termine gelangen Sie hier.  Rechtzeitig vor dem jeweiligen Termin erhalten Sie einen Einwahllink für das Webex-System für die von Ihnen gewählte/n Veranstaltung/en.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

Hier finden Sie den Flyer zum Digitalen Frühstück.

Im Folgenden finden Sie eine genauere Beschreibung der einzelnen Teil-Events:

11.06.2021
Das Zwiebel-Prinzip der digitalen Mobilität – oder: Was bringt die Multilevel-Datagovernance vor Ort?

Mit dem Ausbau des Nationalen Zugangspunkts für Mobilitätsdaten und dem neuen Datenraum Mobilität ist ordentlich Bewegung in die Datenarchitektur des Mobilitätssektors gekommen. Auch Bundesländer und Regionen bündeln Daten in eigenen Plattformen. Verkehrsverbünde wiederum bauen vor Ort innovative Datenhubs für MaaS-Dienste auf. In der Veranstaltung soll es um die Frage gehen, ob und wie diese Bausteine ein gemeinsames Bild ergeben und wer Daten an wen liefert.

  • Moderation: Dr. Wolf Engelbach, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

ImpulsgeberInnen:

  • Clemens Behr, Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg/MobiData BW
  • Dr. Christian Lange, Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Dr. Gaby Gurczik, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
  • Dr. Michael Bauder, Stadt Freiburg
  • Hartmut Gündra, Verkehrsverbund Rhein-Neckar/Projekt Minerva BW

18.06.2021
Sharing, Pooling und Co – Mit gebündelten Daten und Diensten Mobilitätsangebote vernetzen und teilen

Geteilte und selbstaktive Mobilität sind Schlüsselkonzepte, um den motorisierten Individualverkehr und damit den Anteil des Verkehrssektors an den CO2-Emissionen entscheidend zu verringern. Eine Reihe von digital basierten Initiativen aus Baden-Württemberg bringt frischen Wind in die Debatte: Wie können Sharing- und Pooling-Dienste so etabliert werden, dass sie tatsächlich zu weniger Straßenverkehr führen? Welche Rolle spielen dabei digitale Dienste? Welche Möglichkeiten gibt es in Gegenden, die für kommerzielle Anbieter von Sharing-Diensten nicht interessant sind? Und wie sieht dafür die passende Daten-Strategie aus?

  • Moderation: Monika Burkard, Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg

ImpulsgeberInnen:

25.06.2021
Time for Quality Time: Wegequalität und Routing mit Daten optimieren

 Mobilitätsdaten können dabei helfen, Routingdienste für NutzerInnen mit besonderen individuellen Anforderungen zu individualisieren, die Qualität von Verbindungsalternativen transparent darzustellen oder die Verkehrssicherheit im KFZ- und Güterverkehr zu verbessern. Von Lastenrad-PilotInnen über barrierefreies Routing für RollstuhlfahrerInnen bis hin zur digitalen Stauende-Warnung dreht sich die heutige Veranstaltung um die Verbesserung von Wegen mithilfe von Daten.

  • Moderation: Marcel Zembrot, Mobilitätszentrale Baden-Württemberg

ImpulsgeberInnen:

02.07.2021
Von Daten zu Use Cases: Data2Practice in der Kommune

Hier spielt die Musik: Die Kommunen sind zentrale Akteure der Verkehrswende und zugleich eine wesentliche Handlungsebene bei der Bereitstellung von Mobilitätsdaten und digitalen Mobilitätskonzepten. Eine Reihe von Projekten aus Baden-Württemberg stellt dafür Open Source Tools und Methoden zur Verfügung. Wir zeigen Angebote aus ganz verschiedenen Bereichen – von der Software für Fahrzeug-Verleihsysteme über den Leitfaden für datenbasierte City-Logistik bis hin zur App für die Mobilitätsbedarfserhebung.

  • Moderation: Nina Fritz, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

ImpulsgeberInnen:

  • Carolin Herdtle, Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg/MobiData BW
  • Julian Beigang, Stadt Herrenberg/Projekt Stadtnavi
  • Maria-Magdalena Kühnhardt, Hochschule Furtwangen/Projekt NorOvA
  • Stefan Kaufmann, Stadt Ulm/Projekt OpenBike Ulm
  • Steffen Bengel, Fraunhofer IAO/Projekt MobiDig

09.07.2021
Listen to the Wisdom of the Crowd! Wie nutzergenerierte Daten die Mobilitätswende voranbringen können

Spätestens seit dem Siegeszug der Open Street Map ist weithin klar, dass Crowdsourcing einen großen Beitrag zur Datenbasis im Mobilitätssektor liefern kann. Verschiedene Pilotprojekte in Baden-Württemberg und darüber hinaus haben sich dieses Prinzip zu eigen gemacht und binden engagierte NutzerInnen für Planung und Analyse ein. Wir diskutieren, wie Verkehrsplanung und Mobilitätsbranche von diesen Ideen dauerhaft profitieren können.

  • Moderation: Dr. Christian Förster, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

ImpulsgeberInnen: