Onlinezugangsgesetz

Onlinezugangsgesetz

Um das Video zu sehen, müssen Sie dieses Feld durch einen Klick aktivieren. Dadurch werden Informationen an Youtube übermittelt und unter Umständen dort gespeichert. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Informationen zum Datenschutz.

Klick, klick, Upload – Antrag fertig

Nur ein paar Klicks und Datei-Uploads – und der Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis oder für den Personenbeförderungsschein ist fertig und kann von der zuständigen Behörde bearbeitet werden. Ohne lange Fahrten zum Amt, ohne Wartezeiten und rund um die Uhr können Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft künftig knapp 600 Verwaltungsleistungen aus allen Lebensbereichen digital beantragen.

Baden-Württemberg ist gemeinsam mit Hessen für die Digitalisierung der Leistungen im Bereich „Mobilität & Reisen“ verantwortlich. Das betrifft u.a. das Führerscheinwesen, den Erwerb und den Besitz von Fahrzeugen, aber auch Themen aus der Luft- und der Schifffahrt und der Logistik. Leistungen mit besonders hoher Nachfrage (z.B. Kfz-Zulassung oder Führerscheinwesen) werden vorrangig bearbeitet.

Das Onlinezugangsgesetz (OZG) macht es möglich: Bis 2022 bieten Bund, Länder und Kommunen ihre Leistungen über Verwaltungsportale auch digital an. In Baden-Württemberg steht mit www.service-bw.de bereits ein modernes und leistungsfähiges Informations- und Serviceportal zur Verfügung.

Die Herkulesaufgabe, knapp 600 Verwaltungsleistungen in wenigen Jahren zu digitalisieren, meistern Bund, Länder und Kommunen gemeinsam. Das Bundesinnenministerium koordiniert die Umsetzung auf der Grundlage des OZG-Umsetzungskonzepts. Alle Leistungen sind im OZG-Katalog aufgelistet und in 14 Themenfelder unterteilt. Die Länder haben die Themenfelder unter sich aufgeteilt und erarbeiten gemeinsam mit den Vollzugsbehörden auf Kreisebene und in den Kommunen die neuen Antrags-verfahren.

Die digitale Verwaltung ist nutzerfreundlich, effektiv, transparent und effizient. Die Nutzerorientierung ist daher oberstes Gebot, denn die Umsetzung ist nur dann erfolgreich, wenn die Online-Leistungen von den Bürgerinnen und Bürgern auch tatsächlich genutzt werden.