STRASSE

Lückenschluss zwischen Hermaringen und Sontheim a.d. Brenz: Baubeginn rückt näher

Minister Hermann: „Ausschreibung der Bauleistungen soll noch im ersten Quartal 2019 erfolgen“

Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, ist zuversichtlich, dass das Bauvorhaben um den Lückenschluss auf der B 492, zwischen Hermaringen und Sontheim an der Brenz, zügig voranschreiten wird. Der Vorgang liegt derzeit beim Bund, der die Genehmigung über die gestiegenen Baukosten in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro auf aktuell knapp 18 Millionen Euro erteilen muss. „Ich gehe davon aus, dass die Einwilligung des Bundes rechtzeitig erfolgt, damit die Ausschreibung der Bauleistungen noch im ersten Quartal 2019 ohne weitere Verzögerungen erfolgen kann“, erklärte Minister Hermann.

Am 17. Dezember 2018 hatte die Straßenbauverwaltung des Landes die Kostenfortschreibung für den Bau des Lückenschlusses der B 492 zwischen Hermaringen und Sontheim an der Brenz genehmigt und die Unterlagen anschließend an den Bund zur Kenntnisnahme und Einstellung in den Bundeshaushalt übersandt. Die Kostensteigerung der Baumaßnahme von rund 5,6 Millionen Euro erklärt sich vor allem durch die geänderte Gründung und die weitere Detaillierung in der Ausführungsplanung sowie durch die allgemein gestiegenen Baukosten.

Das Baurecht für den noch verbliebenen Ausbauabschnitt zwischen Hermaringen und Sontheim an der Brenz wurde mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 29.06.2015 erlangt. Im Rahmen der Ausführungsplanung und nach Auswertung der 2017 durchgeführten Baugrunduntersuchungen hat sich gezeigt, dass das ursprünglich für die B 492 vorgesehene Gründungskonzept überarbeitet werden muss und weitere spezielle Maßnahmen wie sogenannte vermörtelte Rüttelstopfsäulen notwendig sind.

Hintergrund:

Der Ausbauabschnitt befindet sich auf einem nicht tragfähigen Untergrund in örtlicher Nähe zu einem Wasserschutzgebiet. Um die ausreichende Tragfähigkeit des Baugrundes zu gewährleisten, müssen über die gesamte Länge sogenannte vermörtelte Rüttelstopfsäulen eingebracht und eine Geogitter-Matratze eingebaut werden. Ursprünglich waren zur Gründung nur in geringen Umfang Schotterstopfsäulen vorgesehen gewesen. Dies erklärt die zeitlichen Verzögerungen.