Mobilitätsstipendium BW

Stipendium

Mobilitätsstipendium BW

Neue Mobilität trifft Entrepreneurship – mit einem Mobilitätsstipendium unterstützt das Ministerium für Verkehr Innovatoren bei der Gestaltung der Mobilität von morgen.

Digitale Lösungen für die Mobilität von morgen müssen ausgetretene Pfade verlassen. Die Ideen dahinter brauchen kreativen Freiraum, um bis zur Anwendungsreife zu gelangen. Mit dem Mobilitätsstipendium BW sollen diese Freiräume entstehen. Das Programm ist Teil der Ideenschmiede digitale Mobilität und fördert innovative Menschen, die mit ihrer Idee Mobilität verändern möchten und sich dabei vor eigenen Schritten in den Markt nicht scheuen. Drei Monate lang werden die Stipendiaten dabei unterstützt, im Gründungsprozess weitere Schritte zu gehen. Dabei soll neben der Fördersumme von bis zu 15.000 Euro auch ein Begleitprogramm helfen, das der Vernetzung dient und Kenntnisse zum Verkehrssystem sowie im Bereich Entrepreneurship vermittelt. Im Folgenden stellen wir die Teams vor, die das Ministerium für Verkehr bei der Umsetzung ihrer Idee für eine digitale Mobilität der Zukunft mit dem Stipendium unterstützt.

Bewegen.Belohnen

  • Max Zigler, Oskar Burmann, Manuel Rees und Eva Lell von Bewegen.Belohnen.

    "Unsere Mission ist das Motivieren zum Radfahren. Hierzu schaffen wir ein Netzwerk aus Sponsoren, Incentivegebern und Nutzern. Sponsoren sind Organisationen, die ein Interesse daran haben, dass der Einzelne Rad fährt - beispielsweise Krankenkassen. Die Sponsoren können die Nutzer über unsere App für ihre gefahrene Strecke mit Punkten belohnen, die gegen Gutscheine der Incentivegeber eingetauscht werden können. Mit dem Mobilitätsstipendium des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg werden wir mit der Konzipierung und Entwicklung unserer App beginnen und später einen Prototypen erhalten.“

    Das Problem

    Krankheitsbedingte Ausfälle verursachen jährlich hohe Kosten für Unternehmen. Täglicher Sport wäre eine Möglichkeit, zur Gesundheit, Ausgeglichenheit und Motivation der Mitarbeiter beizutragen und so die Produktivität und Effektivität im Unternehmen zu steigern. Beispielsweise könnten durch das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad mehr Menschen im Alltag durch körperliche Aktivität etwas für ihre Gesundheit tun und gleichzeitig den Wandel zu einem nachhaltigeren Mobilitätssystem fördern.

    Der Ansatz

    Bewegen.Belohnen möchte deshalb mithilfe einer Plattform möglichst viele Menschen zum Radfahren motivieren. Dies soll über Anreize geschehen: Erradelte Punkte können mittels der App gegen Wert- und Rabattgutscheine eingetauscht oder als Spende an gemeinnützige Organisationen weitergegeben werden. Vergütet werden die Punkte durch ein Sponsoring-Programm von Organisationen, die ein Interesse an der Gesundheit der Bewegen.Belohnen-Nutzer haben – etwa Arbeitgeber, Krankenkassen oder Stadtverwaltungen.

e3charge

  • Stephan Dengler und Volker Fricke von e3charge.

    „Wir treiben die Etablierung der nachhaltigen Mobilität und der erneuerbaren Energien weiter voran, um unseren Beitrag zu den Klimazielen beizusteuern. Unsere Software-as-a-Service (SaaS) Lösung verbessert die Effizienz der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität und spart dadurch der öffentlichen Hand und der Industrie Investitionen.“

    Das Problem

    Das Netz der Ladestationen für Elektrofahrzeuge weist momentan vielerorts noch Lücken auf. Für die Nutzung der Elektromobilität ist dies ein zentrales Problem. Häufig fehlen schlichtweg öffentliche Ladestationen in der Nähe; zudem sind vorhandene Stationen oft durch Falschparker blockiert. Gleichzeitig stehen die Netzbetreiber vor der Herausforderung, neu eingerichtete, private Ladepunkte zu erfassen, um die Netzauslastung effektiv kalkulieren zu können. Dieser Ineffizienz will "e3charge" begegnen.

    Der Ansatz

    Das Ziel von „e3charge" ist eine Effizienzsteigerung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Diese soll über eine Cloud-Plattform erreicht werden, die E-Mobilisten mit Netzbetreibern, Kommunen und Ladestationsbetreibern vernetzt. Die Plattform bietet die Möglichkeit private Ladepunkte zu "teilen" und neue private Ladepunkte anzumelden. Dadurch stehen E-Mobilisten zum einen mehr Ladepunkte zur Verfügung, zum anderen erlaubt die direkte Anmeldung neuer privater Ladepunkte einen effizienteren Betrieb. Per Daten-Analyse kann "e3charge" zudem Engpässe im Stromnetz vorhersagen und so die Effizienz öffentlicher Ladepunkte steigern.

laidBack

  • Mark Kirn und Timo Häcker von laidBack mit Verkehrsminister Winfried Hermann beim Digital Mobility Hack BW. (Bilderquelle: Christian Hass)

    "Das Stipendium ist eine tolle Chance für uns und für die Idee, aus der wir nun ein fertiges Produkt entwickeln möchten. Vor allem das „Internet of Things“ und die Technologie, die dahintersteckt, begeistern uns. Wir möchten etablierte Unternehmen dabei unterstützen, innovative Lösungen aus der digitalen Welt in ihre Produkte und Prozesse zu integrieren. Aber auch die Entwicklung von Services direkt für den Endkunden bietet spannende Herausforderungen."

    Das Problem

    Nicht immer laufen Reisen oder der tägliche Weg zur Arbeit reibungslos ab. Vor allem im Nahverkehr kann das tägliche Bahnfahren häufig Stress bedeuten: Platzsuche mit Fahrrad und Kinderwagen oder unvorhergesehene Verspätungen führen bei Pendlern immer wieder zu Frust und Ärger. Für Gelegenheitsfahrer oder Ortsfremde beginnt das Problem häufig schon beim Ticketkauf. Aber auch der richtige Zeitpunkt zum Aus- und Umsteigen ist für Ortsfremde oftmals unklar, was den Wechsel zwischen verschiedenen Linien verkompliziert.

    Der Ansatz

    Mit einer ultraschallbasierten Anwendung will „laidBack“ diese Probleme angehen und das Bahnfahren für den Fahrgast entspannter gestalten. Durch einen vereinfachten, kontaktlosen Check-in soll insbesondere der Ticketkauf so leicht wie möglich gestaltet werden. Die dazugehörige Smartphone-App soll außerdem den Fahrgast aktiv und individuell auf allen Stationen einer Fahrt unterstützen – sei es bei Ein-, Um- oder Ausstieg. Nebenbei können mit Hilfe der Anwendung wichtige Daten über die Fahrzeugauslastung erhoben werden.

Mitfahren-BW

  • Frank Gerhardt und Holger Bruch von Mitfahren-BW auf dem Siegerpodest des Digital Mobility Hack BW.

    "Mit dem Stipendium wollen wir unseren Prototypen weiterentwickeln und Mitfahren-BW für ganz Baden-Württemberg nutzbar machen. Neben technischen Aufgaben geht es uns auch darum, Mitfahren-BW bekannt zu machen und durch Nutzer-Feedback die Lösung verbessern zu können. Unser Ziel ist, zum nächsten Feinstaubalarm Alternativen zum PKW-Alleinfahren vermitteln zu können."

    Das Problem

    Der motorisierte Individualverkehr ist eine ineffiziente Mobilitätsform: Im Schnitt transportiert jedes Auto im Berufsverkehr nur etwa 1,2 Menschen. Es sind also zu wenige Menschen in zu vielen Autos unterwegs – dies bedeutet neben ungenutzter Transportkapazität auch vermeidbare Umweltbelastung. Die Nutzung von Mitfahrgelegenheiten würde die Auslastung der einzelnen Autos erhöhen, ist aber häufig umständlich und unattraktiv.

    Der Ansatz

    „Mitfahren-BW“ möchte dies ändern und das gemeinsame Fahren einfacher und attraktiver machen. Ziel ist es, Mitfahrgelegenheiten und ÖPNV miteinander zu verknüpfen und so eine Verkehrsführung der Nutzer zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln auf einer einzigen Seite zu ermöglichen. Nutzer sollen leicht vom ÖPNV auf eine Fahrgemeinschaft umsteigen können – und umgekehrt. So ergänzen sich beide Systeme gegenseitig, was nicht nur die Reiseplanung deutlich vereinfacht, sondern auch die Anzahl der geeigneten Verbindungen erhöht. Ergebnis ist ein qualitativ besseres und effizienteres Mobilitätsangebot. 

movEco

  • Jakob Teske, Daniel Eckell und Kevin Cavlek von movEco.

    "Digitale Mobilität bedeutet für uns ein intelligentes, umweltfreundliches System, welches alle Mobilitätsformen nahtlos integriert und uns alle schnell und bequem zu unserem Ziel bringt. Dafür wollen wir den Umstieg auf die Verkehrsmittel von morgen für jeden so einfach wie möglich gestalten."

    Das Problem

    Der motorisierte Individualverkehr ist mit zahlreichen ökologischen und verkehrstechnischen Problemen verbunden. Dies zeigt sich am Stuttgarter Beispiel etwa an der Feinstaubbelastung und an den langen Staus zu Stoßzeiten. Momentan stellt das Auto für viele Menschen die bequemste und günstigste Möglichkeit dar, ihr Ziel zu erreichen. So nutzen etwa 80 Prozent der Pendler das Auto für ihren täglichen Weg zur Arbeit. Die Herausforderung besteht darin, die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel attraktiver zu gestalten.

    Der Ansatz

    "movEco" verfolgt das Ziel, Menschen zum Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu motivieren. Dafür hinterlegt der User regelmäßig zurückgelegte Strecken und wird situationsbezogen benachrichtigt, wenn eine nachhaltigere Alternative günstiger, schneller oder bequemer ist. Bei Nutzung dieser Alternative werden virtuelle Punkte gesammelt, die gegen Belohnungen eingetauscht werden können. Zusätzlich wird jedem Nutzer eine individuelle Auswertung seines Verkehrsverhaltens generiert um damit seinen Einfluss auf die Umwelt zu verdeutlichen. Dadurch wird eine Sensibilisierung für Umweltprobleme durch Verkehr geschaffen.

Parkraummanagement

  • In Zürich ist die Nachfrage nach Parkraum insbesondere werktags sehr hoch - hier visualisiert durch eine Grafik auf Datenbasis von 31 Parkgaragen in Zürich, die das tägliche Mittel der über das Stadtgebiet aufsummierten belegten Stellplätze darstellt.

    „Digitale Mobilität bedeutet für uns vor allem eine lebenswerte Stadt und impliziert eine barriere- und stressfreie Fortbewegung ohne umweltverschmutzende und ausgedehnte Suchen nach nahe gelegenen Parkplätzen. Durch die Anwendung von künstlicher Intelligenz wollen wir dazu beitragen, dass vorhandene Parkraumkapazitäten besser genutzt werden und so unnötige Wege vermeiden.“

    Das Problem

    Parkmöglichkeiten sind in vielerlei Hinsicht ein bestimmender Faktor für die Mobilität im urbanen Raum. So werden bis zu 30 Prozent des Schadstoffausstoßes durch den urbanen Straßenverkehr von Autofahrern auf der Suche nach einem freien Parkplatz verursacht. Zwar können Daten zur Parkraumsituation mittlerweile durch moderne Sensortechnologie bereitgestellt werden, aber für die sinnvolle und produktive Nutzung dieser und die Kommunikation zurück an die Verkehrsteilnehmer fehlt noch eine geeignete Lösung.

    Der Ansatz

    Eine Anwendung zum datengetriebenen Parkraummanagement durch statistische Vorhersagemodelle, wie sie von den Stipendiaten Sylvia Schumacher und Hannes Bondorf entwickelt wurde, könnte eine solche Lösung sein. Das bereits entwickelte Rohmodell könnte beispielsweise dazu verwendet werden, um die Zeit bei der Parkplatzsuche zu reduzieren und den Schadstoffausstoß zu verringern. Darüber hinaus kann ein solches Modell Städten und Kommunen als Hebel für eine flexible Preisgestaltung für Parkraum dienen und damit bei der Verkehrsregulierung helfen, etwa indem die Preise je nach aktueller Nachfrage, Uhrzeit oder Luftqualität angepasst werden.

radforschung

  • Constantin Müller, Maximilian Richt und Stefan Kaufmann vom Team radforschung beim Digital Mobility Hack BW.

    "'Mobility As A Service' ist für uns die Zukunft: Mit der Mitfahrgelegenheit aus dem ländlichen Raum zum Bahnhof, mit Bahn und Bus in die Stadtmitte, und mit dem Sharing-Rad die letzte Meile bewältigen – und alles mit einem Fingerdruck auf dem Smartphone gesucht, gebucht, entsperrt und am Ende abgerechnet. Wir möchten zeigen, dass genau das der Königsweg ist, und dass am Ende auch kleine Städte oder Tourismusvereine mit unserem System ihren Teil zu dieser Vision beitragen können."

    Das Problem

    Bikesharing wird meist von privaten Firmen angeboten und ist mit einem großen Aufwand an Material, an Sicherheitsinfrastruktur und mit einer aufwändigen Abrechnungssystematik verbunden. Anstatt das Bikesharing-Angebot gänzlich dem Markt zu überlassen, würde eine Öffnung des Bikesharing-Systems für verschiedenste Träger, von Vereinen über Kommunen bis hin zu den Stadtwerken,dazu beitragen, dass dieses nachhaltige Mobilitätsangebot eine größere, freiere Verbreitung erfahren und mehr Menschen, auch außerhalb größerer Städte, zur Verfügung stehen könnte.

    Der Ansatz

    Das Projekt „radforschung“ verfolgt deshalb das langfristige Ziel, ein komplettes Sharing-System als freie Open-Source-Soft- und Hardware verfügbar zu machen. Als Basis dient ein modifiziertes, per Bluetooth steuerbares Fahrradschloss. Mit der Weiterentwicklung dieses Ansatzes könnte Bikesharing leicht z.B. von Kommunen oder Vereinen selbst betrieben und verwaltet werden.

Triebfeder

  • Dominik Hehl und Clemens Raether von Triebfeder.

    "Die Symbiose aus stationärer Mobilität mit Bus oder Bahn und individueller Mobilität mit Autos oder Zweirädern kann in Zukunft ein effizientes Mobilitätssystem schaffen. Wir wollen schon heute mit unserer Entwicklung dazu beitragen, Menschen zu befähigen, mit einfachen Mitteln eine möglichst hohe individuelle Mobilität zu erreichen."

    Das Problem

    Bei der nachhaltigen individuellen Mobilität im urbanen Raum spielt das platzsparende, emissionslose Fahrrad eine immer größere Rolle. Um es allerdings als alltägliches Fortbewegungsmittel auf breiter Ebene zu etablieren, sind innovative Ansätze gefragt. E-Bikes und Pedelecs werden momentan häufig noch als Sportgerät betrachtet und die hohen Anschaffungskosten sowie das Vorhandensein von Fahrrädern ohne Elektroantrieb sind oftmals ein Nutzungshemmnis.

    Der Ansatz

    Daher hat das Team von "Triebfeder" das Pedelec P1 entwickelt. Hierbei handelt es sich um einen Umbausatz, mit dem jeder einfach und vergleichsweise günstig sein bereits vorhandenes, handelsübliches Fahrrad elektrisch nachrüsten kann. Der Bausatz ist für die meisten Fahrradmodelle geeignet und erübrigt so einen Neukauf. Das Gesamtsystem ist leicht gebaut und verfügt über einen Akku im Hosentaschenformat, mit 17 Kilometer elektrischer Unterstützung. Somit entsteht auf unkomplizierte Art ein Fortbewegungsmittel, das für den alltäglichen Gebrauch im urbanen Raum bestens geeignet ist.

vialytics

  • Achim Hoth, Patrick Glaser und Danilo Jovicic von vialytics.

    "Das Mobilitätsstipendium ermöglicht uns den Zugang zu wichtigen Akteuren und Entscheidungsträgern im Bereich der Mobilität. Wir freuen uns insbesondere darauf, uns mit anderen Startups auszutauschen und an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten: einer effizienten und nachhaltigen Mobilität von morgen."

    Das Problem

    Der Zustand der Verkehrswege in Deutschland verschlechtert sich zunehmend, da die begrenzten kommunalen Mittel für den notwendigen Unterhalt der Infrastruktur oft nicht ausreichen. Weil die Straßeninfrastruktur die Basis der deutschen Wirtschaft darstellt, besteht hier dringender Investitions- und Handlungsbedarf. Nicht zuletzt ist eine effiziente Nutzung des vorhandenen Budgets vonnöten.

    Der Ansatz

    Die Idee hinter „vialytics“ ist es, die Kommunen bei der effizienten Nutzung ihres Budgets zu unterstützen, um ein nachhaltiges Straßenerhaltungsmanagement zu ermöglichen. Ein Smartphone wird in kommunalen Fahrzeugen platziert und erhebt Bild- und Erschütterungsdaten, die von Algorithmen ausgewertet und in eine webbasierte Straßenkarte der Stadt übertragen werden. Das System liefert laufend aktuelle Zustandsdaten der Straße, sodass der richtige Zeitpunkt für Instandhaltungsarbeiten erkannt wird. Verschiedene Analyse- und Filtermöglichkeiten erlauben es zudem, stets die optimalen Entscheidungen zu treffen.

Wingmen

  • Benedict Kruse und Tin Sohn vom Team Wingmen belegen den 3. Platz des Digital Mobility Hack BW.

    „In Zukunft werden durch das Internet der Dinge virtuelle und physische Infrastruktur immer weiter verzahnt sein. Wir möchten Möglichkeiten schaffen, diese Infrastruktur so effizient wie möglich zu gestalten. Ein Ansatz ist es, zunächst auf bestehende Infrastruktur zurückzugreifen und diese mit digitalen Lösungen zu erweitern. Gleichzeitig sollten die neuen Mobilitätslösungen den Nutzern so einfach wie möglich zur Verfügung gestellt werden, um einen fließenden Übergang zur Mobilität der Zukunft zu ermöglichen.“

    Das Problem

    Die Organisation von Flugreisen oder Anreisen zu Großveranstaltungen ist häufig eine logistische Herausforderung. Viele verschiedene Dienstleistungen müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt werden, damit das Ziel rechtzeitig erreicht wird. Der hohe Organisationsaufwand und das Risiko von Unvorhersehbarkeiten sorgen dafür, dass solche Reisen oftmals mit Stress und einer schlechten Kundenerfahrung verbunden sind.

    Der Ansatz

    „Wingmen“ ist ein digitaler, intermodaler Reiseassistent, der als Chatbot (textbasiertes Dialogsystem, welches das Chatten mit einem technischen System erlaubt) konzipiert ist und die Reiseorganisation erheblich erleichtern soll. Der Nutzer kann mit seinem virtuellen Begleiter einfach über ein herkömmliches Chat-Interface in natürlicher Sprache kommunizieren. Der Assistent verknüpft die verschiedenen Mobilitätsdienstleister und liefert aus einer Hand alle wichtigen Informationen zur bevorstehenden Reise. Gleichzeitig ermöglicht er ein intelligentes Zeitmanagement und bietet direkte Buchungsmöglichkeiten. Über Push-Meldungen wird der Nutzer zudem stets über aktuelle Entwicklungen informiert.


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