STRASSE

3-D geplantes Infrastrukturprojekt des Landes erhält BIM Award

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Verkehrsministerium und Regierungspräsidium Freiburg erhalten Award für Digitalisierung im Brückenbau

Das vom Ministerium für Verkehr und dem Regierungspräsidium Freiburg unter Anwendung der BIM-Methode (Building Information Modeling) initiierte Bauprojekt „zweite Gauchachtalbrücke“, wurde am 10. April 2018 in der Kategorie "Besondere Projekte / Öffentliche Hand Infrastruktur" mit einen BIM Award ausgezeichnet. Die im Jahr 2016 begonnene Planung der zweiten Gauchachtalbrücke ist das erste Projekt, welches mit Hilfe der BIM-Methode realisiert wird.

„Die digitale Umsetzung des Projekts ‚zweite Gauchachtalbrücke‘ ist wegweisend. Die Auszeichnung mit dem BIM-Award unterstreicht die Bedeutung neuer, innovativer Methoden, auch im Bau. Die Digitalisierungsstrategie, die auch im Koalitionsvertrag festgehalten wurde, wird hier vorbildlich umgesetzt“, so Verkehrsminister Winfried Hermann MdL. „Was heute noch ein Zukunftsprojekt ist, wird morgen bald Alltag der digitalen Planung sein.“

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer betonte: „Mit diesem Projekt zeigen wir, dass wir mit kompetenten Ingenieurinnen und Ingenieuren auf einem hohen technischen und innovativen Standard arbeiten.“

Im Unterschied zur konventionellen Planung wird beim Projekt „zweite Gauchachtalbrücke Ortsumfahrung Döggingen“ im Zuge der B 31 in 3-D geplant und eine Digitalisierung der gesamten Maßnahme von der Planung über den Bau bis zum Betrieb und der Erhaltung vorangetrieben. Durch die Anwendung der BIM-Methode sollen Kostenwahrheit und Termintreue verbessert und neue Technologien und verbesserte Prozesse eingesetzt werden.

Mehr zum Projekt

Das Projekt umfasst den Neubau der zweiten Gauchachtalbrücke und ist der letzte Teil des Vollzugs des Planfeststellungsbeschlusses aus dem Jahr 1991 für den zweibahnigen Neubau der Ortsumfahrung Döggingen im Zuge der B 31, die eine wichtige Ost-West-Achse zwischen dem Bodensee und Freiburg im Breisgau darstellt. Bis zum Jahr 2002 wurden die beiden zweistreifigen Tunnelröhren und die erste Gauchachtalbrücke fertiggestellt. Seither wird der Verkehr im Gegenverkehr über die Bestandsbrücke geführt und im Anschluss folgen die beiden Tunnelröhren. Die zweite Gauchachtalbrücke überspannt das Tal der Gauchach und Mauchach in einer Höhe von bis zu 40 Metern mit insgesamt 10 Feldern, deren Spannweiten zwischen 50,57 und 100,49 Metern liegen und eine Gesamtlänge des Bauwerks von zirka 815 Meter ergeben. Die Pfeiler werden aus Stahlbeton hergestellt, der Überbau als gevouteter Verbundquerschnitt (Stahlverbundbrücke) und entspricht somit der Bauweise der ersten Gauchachtalbrücke.

Die Entwurfsplanung des Büros Boll und Partner, Stuttgart liegt inzwischen vor, so dass im nächsten Schritt die Vergabeunterlagen erarbeitet und die Leistungen ausgeschrieben werden können.

Weitere Meldungen

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen

Fußgänger (Bild: ARTENS/ Fotolia.com)
Fußverkehr

Neue Strategie: Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Parken und Mitfahren (Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt)
Mitfahren BW

Verkehrsministerium startet Plattform Mitfahren-BW

Schiene

Land stärkt kommunale Nebenbahnen – Verträge gelten rückwirkend für 2025

Viele Kinder freuen sich und halten ein Banner hoch.
MOVERS

Hermaringer Kinder holen den ersten Platz bei den „Schulwegprofis“

Ein Zug steht an einem Gleis des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Digitaler Knoten

Förderung: 340 Millionen Euro für digitalen Knoten Stuttgart

Seitenansicht eines Doppelstockzuges
Schiene

Zusätzliche 26 Coradia-Max-Züge für Baden-Württemberg

Ein Passagierzug des Typs Lint 54 fährt auf einer Schiene.
Qualität

Schiene: Verbesserungen für die Fahrgäste dringend notwendig

bwshuttle
bwshuttle

Land fördert fünf neue bwshuttle-Angebote

Icon eines Fahrrads. Darüber der Text "Mein Bike, mein Weg, mein Vorteil mit JobBike BW.
Rad

Landesbedienstete fest im Sattel: 5 Jahre JobBike BW

Ein Bus unterwegs auf einer Landstraße.
Regiobus

In 2026: bwregiobus-Netz wächst auf 52 Linien an