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B 465: Gutenberger Steige nach Sanierung wieder frei

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Stützmauer aus großen Steinen an einem Straßenrand

Die Sanierung der Gutenberger Steige im Landkreis Esslingen ist abgeschlossen. Ab Freitag können Autos die Straße wieder befahren. In den letzten Monaten wurde der Fahrbahnbelag erneuert und neue Stützmauern errichtet.

Gute Nachrichten für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer: Ab kommenden Freitag, 3. Dezember 2021, 12 Uhr ist die Gutenberger Steige wieder befahrbar. Seit Februar 2021 hat das Regierungspräsidium Stuttgart diesen wichtigen Streckenabschnitt der B 465 zwischen der Einmündung der L 1212 und dem Ortseingang Gutenberg saniert. Die Sanierungsmaßnahme mit umfangreichen Arbeiten wurde planmäßig fertiggestellt.

Staatssekretär Steffen Bilger MdB erklärte dazu: „Leistungsfähige und verkehrssichere Straßen sind ein wichtiger Standortfaktor. Für die Bundesregierung ist daher der Erhalt und die Sanierung der Verkehrsinfrastruktur von zentraler Bedeutung. Mit der Fertigstellung der Sanierung der Gutenberger Steige wird ein wichtiger Schritt für den Zustand und die Zuverlässigkeit der Straßeninfrastruktur sowie für die Verkehrssicherheit getan. Die für die Sanierung eingesetzten Mittel sind deshalb auch eine wichtige Investition in die Zukunft der Region.“

Sanierung weiterer wichtiger Steigungsstrecken

Verkehrsminister Winfried Hermann MdL sagte anlässlich der bevorstehenden Verkehrsfreigabe: „Ich bin erfreut darüber, dass der Bund die Mittel für die dringend erforderliche Sanierung der Gutenberger Steige bereitgestellt hat. Für drei weitere Steigungsstrecken in der Baulast des Landes, die ebenfalls auf die Albhochfläche führen, hatten wir bereits 2019 eigens ein Steigensanierungsprogramm aufgestellt.  Steigen sind wichtige Verbindungsstecken von Tälern zu Hochflächen. Die Sanierung ist meistens aufwändig und kostenträchtig. Die Sanierung der Gutenberger Steige ergänzt unsere Erhaltungsmaßnahmen sehr gut und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum.“

Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Gerade an den Steigungsstrecken der Schwäbischen Alb kann es immer wieder zu Rutschungen und Abbrüchen im Seitenbereich der Straßen kommen. Die erforderlichen Erhaltungs- und Sanierungsarbeiten sind komplex und herausfordernd für Planer und Baufirmen. Für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sind die Arbeiten mit Beeinträchtigungen durch Sperrungen verbunden. Aus Gründen der Verkehrssicherheit lassen sich diese jedoch nicht vermeiden. Erfreulich ist daher, dass die Gutenberger Steige termingerecht und ohne Zwischenfälle abgeschlossen wurde und nun wieder befahrbar ist. Mit dieser Maßnahme tragen wir nachhaltig zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Verkehrssicherheit im Landkreis Esslingen bei.“

Risse machten Sanierung notwendig

Die Gutenberger Steige führt vom Lenninger Tal im Landkreis Esslingen auf die Albhochfläche zur B 28 und weiter in Richtung Ulm. Im Zuge der Sanierung wurden die Fahrbahn auf einer Länge von rund drei Kilometern über ihre gesamte Breite bis teilweise auf die Schottertragschicht sowie Gabionen und Stützmauern erneuert beziehungsweise neu gebaut. Die Sanierung war erforderlich, da die Fahrbahn Risse und die Stützbauwerke erhebliche Schäden aufwiesen. Es bestand die Gefahr von talseitigen Rutschungen.

Aufgrund von Arbeitsschutzauflagen konnten die Arbeiten nur unter Vollsperrung ausgeführt werden. „Wir bedanken uns bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Mein Dank gilt außerdem allen an der Maßnahme beteiligten Personen“, so Regierungspräsident Reimer.

Der Bund investierte rund fünf Millionen Euro in Fahrbahnsanierung, Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit.

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