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Baden-Württemberg will E-Lastenräder fördern

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Das Verkehrsministerium forciert die Verbreitung von Elektromobilität in der City-Logistik

Um den Einsatz von umweltfreundlichen E-Lastenräder zu forcieren, plant die baden-württembergische Landesregierung im Rahmen der Landesinitiative Elektromobilität ein neues Programm. Zukünftig sollen E-Lastenräder für Unternehmen, Körperschaften und gemeinnützige Organisationen mit bis zu 2000 Euro pro Fahrzeug gefördert werden. „Mit der Förderung von E-Lastenrädern wollen wir die erheblichen Potentiale in diesem Bereich heben“, so Verkehrsminister Winfried Hermann am 3. April 2017 anlässlich der Eröffnung des fünften Nationalen Radverkehrskongresses in Mannheim. „E-Lastenräder sind gerade in den Innenstädten auf der letzten Meile eine echte Alternative zu Kleintransportern, die die Luft verpesten und die Straße blockieren. Der Einsatz von Transporträdern gewinnt in der City-Logistik, in Formprivaten Lasten-Rad-Sharings oder in sozialen Projekten immer mehr an Bedeutung.“ 

Die Elektromobilität im Bereich Radverkehr ist ein Erfolgsmodell. Fast eine halbe Millionen Pedelecs und E-Bikes fahren schon heute auf den Straßen in Baden-Württemberg. Durch die Elektrifizierung erschließt das Fahrrad neue Zielgruppen und Anwendungsbereiche. Das E-Lastenrad spielt dabei eine besondere Rolle. Ziel der baden-württembergischen RadSTRATEGIE ist es, dass 5 Prozent der Liefervorgänge der City-Logistik in Großstädten bis 2020 mit Fahrrädern/ Lastenrädern abgewickelt werden. „Eine nachhaltige Mobilität der Zukunft ist ohne Radverkehr nicht denkbar. Wir möchten, dass mehr Menschen noch häufiger und auf längeren Strecken das Rad nutzen. Wir setzen verstärkt auf innovative Elemente und wollen Baden-Württemberg zum Vorreiter, auch in der Logistik, machen“, so Hermann. 

Das Thema E-Lastenräder ist auch einer der Schwerpunkte des Nationalen Radverkehrskongresses der heute in Mannheim stattfindet. Baden-Württemberg ist erstmals Gastgeber des Kongresses. Der fünfte und bisher größte Nationale Radverkehrskongress steht ganz im Zeichen des Jubiläums „200 Jahre Fahrrad“. Der Kongress gibt einen Einblick in die Zukunft des Radverkehrs.

Über die RadSTRATEGIE Baden-Württemberg:
Baden-Württemberg möchte auf Grundlage der RadSTRATEGIE die Zukunft des Radverkehrs aktiv mitgestalten. Sie ist die strategische und konzeptionelle Grundlage für die Radverkehrsförderung des Bundeslandes. Sie wurde am 12. Januar 2016 vom Kabinett verabschiedet. Die RadSTRATEGIE zum Download finden Sie hier.

Über den Nationalen Radverkehrskongress (NRVK): 
Der 2009 vom Bundesverkehrsministerium initiierte NRVK ist der wichtigste Fachkongress zum Radverkehr im deutschsprachigen Raum. Er findet alle zwei Jahre in wechselnden Standorten statt und wird gemeinsam mit dem gastgebenden Bundesland und der Gastgeberstadt umgesetzt. 

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