Baustelle

Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 8 abgeschlossen

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Drei Wochen früher als ursprünglich geplant wurde am Montag die A 8 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Möhringen wieder für den Verkehr freigegeben. Nach nur acht Monaten Bauzeit ist damit die Fahrbahndeckenerneuerung in beide Fahrtrichtungen abgeschlossen. „Dank der optimalen Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte die Maßnahme früher abgeschlossen werden“, lobte Gisela Splett, Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Verkehr und Infrastruktur anlässlich der Verkehrsfreigabe.

Der sanierte Autobahnabschnitt gehört mit einer Verkehrsbelastung von ca. 140.000 Fahrzeugen pro Tag zu den am höchsten belasteten Abschnitten in Deutschland. Bei der bisherigen Betonfahrbahn waren nach einer Nutzungsdauer von über 30 Jahren in der letzten Zeit immer häufiger Instandsetzungs- und Erhaltungsmaßnahmen erforderlich. Dieses Vorgehen war aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr vertretbar. Daher wurde entschieden, eine grundhafte Erneuerung des Straßenoberbaus durchzuführen. Nach einer Gesamtbauzeit von rund acht Monaten ist der Straßenoberbau der Strecke nun vollständig erneuert. Hierbei kam ein Splitt-Mastix-Asphalt zum Einsatz, der „leiser“ als die frühere Betonfahrbahn ist. Gleichzeitig war die Anpassung der Schutzeinrichtungen im Mittelstreifen erforderlich, um die Verkehrssicherheit für die VerkehrsteilnehmerInnen zu erhöhen. Außerdem wurde auch die Entwässerung des Streckenabschnittes angepasst. Vorhandene Aquaplaning-Stellen sowie aufgetretene Fahrbahnschäden wie Spurrinnen, wurden im Rahmen der Maßnahme beseitigt. Sieben in der Baustelle liegende Brückenbauwerke wurden ebenfalls saniert.

Für den 5,8 km langen Abschnitt hat der Bund insgesamt rund 16,0 Mio. Euro investiert.

Außerhalb der Hauptverkehrszeiten werden noch einzelne Restarbeiten erledigt. Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur und das Regierungspräsidium Stuttgart danken allen VerkehrsteilnehmerInnen für ihr Verständnis und ihre Rücksicht während der gesamten Bauzeit.

Quelle:

Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

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