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Fahrgastbeirat Baden-Württemberg beschließt Arbeitsprogramm 2020

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Der neue Fahrgastbeirat. (Bild: Verkehrsministerium Baden-Württemberg)

Streckenelektrifizierungen, Bahnhofsmodernisierungen, die Zukunft der Gäubahn, ETCS, Deutschlandtakt und Streckenreaktivierungen – das sind die Schwerpunkte für die weitere Arbeit, auf die sich die Mitglieder des Fahrgastbeirates Baden-Württemberg (FGB-BW) auf der letzten Sitzung am 22. November 2019 in Stuttgart verständigt hatten.

Zuvor gab es zu diesen Themen einführende Vorträge von Vertretern des Verkehrsministeriums und der Nahverkehrsgesellschaft (NVBW).

Die Einführung einer Entschädigungsregelung für Fahrgäste, die der FGB-BW schon 2018 als Forderung beschlossen hatte, befindet sich inzwischen in der Umsetzungsphase durch das Verkehrsministerium. Angesichts der aktuell unbefriedigenden Entwicklungen auf vielen Bahnstrecken im Land begrüßt der Fahrgastbeirats-Vorsitzende Matthias Lieb die rasche Umsetzung der Entschädigungsregelung: „Zwar wollen die Fahrgäste in erster Linie pünktlich und zuverlässig ans Ziel gelangen – doch wenn dies über einen längeren Zeitraum nicht funktioniert, wie dies derzeit u.a. auf der Filstalbahn, der Frankenbahn und rund um Freiburg der Fall ist, sind Entschädigungszahlungen für Pendler mit Zeitkarten geboten.“

Als weiteren, von der NVBW dringend umzusetzenden Punkt sieht Matthias Lieb die Fahrgastbeteiligung bei neuen Fahrplänen an und fordert: „Die Fahrplanentwürfe für 2021 müssen kurzfristig veröffentlicht werden, damit von Änderungen betroffene Fahrgäste sich noch in der Planungsphase melden können.“ Durch die frühzeitige Einbeziehung der Fahrgäste könnten Probleme rechtzeitig erkannt und in Einzelfällen noch bis zum Fahrplanwechsel behoben werden, stellt Lieb die Vorteile heraus. Die Alternative seien sonst Frust und Ärger nach dem Fahrplanwechsel für die Fahrgäste und Mehrarbeit für die Planer.    

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