ÖPNV

JobTicket BW - Land setzt Anreize zum Umstieg auf Busse und Bahnen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
JobTicket BW Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet

Minister Hermann und Verkehrsverbünde unterzeichnen Kooperationsvereinbarungen 

Verkehrsminister Winfried Hermann hat am 27. Oktober 2015 in Karlsruhe zusammen mit den Geschäftsführungen der Verkehrsverbünde die Kooperationsvereinbarungen zum JobTicket BW für Landesbedienstete unterzeichnet. Hermann zollte den Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der Verkehrsverbünde Respekt und Anerkennung dafür, dass sie das Projekt so engagiert mitgestaltet haben: „Pilotregion für nachhaltige Mobilität zu sein ist ein hoher Anspruch. Wir betreten mit dem JobTicket BW Neuland und wollen mit gutem Beispiel vorangehen. Das ist kein Spaziergang, sondern eine spannende Herausforderung. Danke, dass Sie diesen Weg im Interesse Ihrer Kunden und unserer Beschäftigten mitgehen.“ In den unterzeichneten Kooperationsvereinbarungen verständigen sich Land und Verkehrsverbünde über die Konditionen für das JobTicket BW. Damit kann das Ticket zum 01. Januar 2016 eingeführt werden.

Thomas Hachenberger, Sprecher der baden-württembergischen Verkehrsverbünde und Geschäftsführer der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH, freute sich über das Erreichen des nächsten Etappenziels: „Mit 22 unterschiedlichen Akteuren haben wir eine sehr vielfältige Verbundlandschaft. Es ist eine tolle Gemeinschaftsleistung, dass es trotz zahlreicher anderer Anforderungen und Projekte in sehr kurzer Zeit gelungen ist, eine sehr pragmatisch Antwort auf den Wunsch der Landesregierung nach einem Job-Ticket zu finden.“ Hachenberger blickte bereits nach vorn. Um bereits Ende November starten zu können, habe man teilweise Zugeständnisse beim technischen Komfort der Bestellverfahren machen müssen. Nach dem Start des JobTicket BW werde es darauf ankommen, die Bestellverfahren nach und nach zu verbessern. „Wir haben im VVS sehr gute Erfolge mit dem JobTicket der Stadt Stuttgart gemacht und wünschen uns, dass das JobTicket BW ähnlich erfolgreich wird und sich viele Privatunternehmen an Land und Landeshauptstadt ein Beispiel nehmen und ebenfalls in die nachhaltige und klimafreundliche Mobilität ihrer Beschäftigten investieren“, so Hachenberger.

Die 22 Verkehrsverbünde in Baden-Württemberg sowie die Deutsche Bahn verwirklichen das JobTicket BW gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, dem Ministerum für Finanzen und Wirtschaft und dem Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV). Der Ministerrat hatte am 13. Oktober 2015 beschlossen, dass es zum 1. Januar 2016 ein monatlich mit 20 Euro bezuschusstes Job-Ticket für alle unmittelbaren Landesbeschäftigten geben wird. Anspruchsberechtigt sind etwa 250.000 Landesbeschäftigte. Das Land stellt dafür jährliche Mittel in Höhe von 15 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, bis Mitte November alle notwendigen Informationen und Antragsformulare auf der Internet-Seite des LBV bereitzustellen. „Wir legen bei diesem Projekt ein sehr hohes Tempo vor. Aber gemeinsam werden wir es schaffen, dass das JobTicket BW im kommenden Monat landesweit bestellt werden kann“, zeigte sich Minister Hermann zuversichtlich.

Weitere Meldungen

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen

Fußgänger (Bild: ARTENS/ Fotolia.com)
Fußverkehr

Neue Strategie: Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Parken und Mitfahren (Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt)
Mitfahren BW

Verkehrsministerium startet Plattform Mitfahren-BW

Schiene

Land stärkt kommunale Nebenbahnen – Verträge gelten rückwirkend für 2025

Viele Kinder freuen sich und halten ein Banner hoch.
MOVERS

Hermaringer Kinder holen den ersten Platz bei den „Schulwegprofis“

Ein Zug steht an einem Gleis des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Digitaler Knoten

Förderung: 340 Millionen Euro für digitalen Knoten Stuttgart