Lärmschutz

Lärmschutzbeauftragte: Straßenverkehrslärm wirksam bekämpfen

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Ministerium für Verkehr und Infrastruktur legt Leitfaden für Lärmschutz in Städten und Gemeinden vor

Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Bürgerinnen und Bürger besser vor Straßenverkehrslärm zu schützen. „Vielerorts leiden Menschen unter Straßenverkehrslärm“, betont Gisela Splett, Lärmschutzbeauftragte der Landesregierung. „Es gibt aber leider oft keine einfachen und sofort wirksamen Lösungen. Lärmschutz ist deshalb ein integrativer Bestandteil unserer Verkehrspolitik und wir bemühen uns zusammen mit Städten und Gemeinden um spürbare Verbesserungen“.

So setze das Land derzeit das Lärmsanierungsprogramm 2014–16 an bestehenden Bundes- und Landesstraßen um und arbeite damit gezielt Lärmschwerpunkte ab. „Wir nutzen außerdem systematisch die Möglichkeit, bei Erhaltungsmaßnahmen auch Verbesserungen bezüglich des Lärms zu erreichen“. Bei Aus- und Neubauprojekten werden im Rahmen der Lärmvorsorge Maßnahmen geplant und umgesetzt. Neben baulichen Maßnahmen, die Lärmschutzwände, -wälle, den Einbau lärmarmen Asphalts sowie die Bezuschussung von Lärmschutzfenstern umfassen, werden auch verkehrsrechtliche Maßnahmen wie Geschwindigkeitsreduktionen im Rahmen der bundesgesetzlich vorgegebenen Möglichkeiten und zugunsten der Anwohnerinnen und Anwohner genutzt. „Insgesamt zielt unsere auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Mobilitätspolitik auf eine Reduzierung des Verkehrslärms ab“, betont Splett.

Wichtige Akteure sind neben dem Land aber auch die Kommunen. „Wir unterstützen die Kommunen bei der Erstellung von Lärmaktionsplänen mit fachlichen Hinweisen und Handwerkszeug“, so Gisela Splett. Außerdem gibt es seit Anfang des Jahres eine Fördermöglichkeit für Lärmsanierungsmaßnahmen an kommunalen Straßen. 

In einer nun vorgelegten neuen Broschüre zum Thema Straßenverkehrslärm, die sich insbesondere an Verantwortliche in Städten und Gemeinden richtet, sind die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Handlungsmöglichkeiten dargestellt. 

Die Publikation zeigt auch, dass das Thema komplex ist. „Auch vor diesem Hintergrund sind die Vorwürfe der Opposition, die einen Buchungstitel des Bundesfernstraßenbaus in vergangenen Jahren herausgreifen und damit Kritik an der Lärmschutzpolitik der Landesregierung belegen wollen, absurd“, betont die Staatssekretärin im Verkehrsministerium. „Statt haltlosen Vorwürfen erwarte ich von der Opposition inhaltliche Vorschläge und Unterstützung bei meinen Bemühungen um die Verbesserung der bundesgesetzlichen Regelungen im Sinne der lärmgeplagten Bürgerinnen und Bürger.“

Hier finden Sie die Broschüre: Leitfaden für Lärmschutz in Städten und Gemeinden: mvi.baden-wuerttemberg.de/de/service/publikation/did/leitfaden-fuer-laermschutz-in-staedten-und-gemeinden-strassenverkehrslaerm/

Weitere Informationen zum Thema Lärmschutz finden Sie hier:www.laermschutzbeauftragte-bw.de

Weitere Meldungen

Ministerin Razavi überreicht den Förderbescheid.
E-Mobilität

Startschuss für Lkw-Ladenetz in Baden-Württemberg

Die Absolventen der Straßenwärterprüfung, zusammen mit Minister Nicole Razavi
Straße

44 neue Straßenwärterinnen und Straßenwärter für Baden-Württemberg

Verkehrsministerin Razavi steht neben Autos mit einem Handy in der Hand.
VerkehrsInfo BW

VerkehrsInfo BW mit neuen Funktionen und mehr Übersicht

Eine Gruppe aus verschiedenen Politikerinnen und Politikern schneiden auf einer Brücke ein Band durch.
Straße

Große Pflugfelder Brücke vorzeitig fertig: Land unterstützt Neubau mit 12,9 Millionen

Bauarbeiter arbeiten mit Schaufeln und Schubkarren an einer Baustelle.
Gingen

L 1214: Ortseingang von Gingen an der Fils wird sicherer und moderner

Ein Passagierzug von der Seite.
Vergabe

Netz 66: SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
RadMelder

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Mehrere Verkehrsschilder liegen übereinander. Darunter ein Vorfahrtsschild und ein Zone 30-Schild
Straßenschilder

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Kooperationserklärung: Regionales Verkehrsmanagement Heilbronn-Neckarsulm

Ministerin Razavi bei der Eröffnung der Mühlbachstrasse
Eislingen

Mühlbachtrasse legt Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen

Radfahrer auf dem Badischen Weinradweg in den Reben oberhalb von Freiburg - Sankt Georgen mit Blick auf die Stadt Freiburg.
Rad

Mehr Qualität auf Radreisen: Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Zug auf Gleisen mit Frankreich-Flagge im Hintergrund.
Deutschlandticket

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Straßenmeisterei Geislingen
Neubau

Übergabe des Neubaus der Straßenmeisterei Geislingen

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
ÖPNV

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
LEFG

18 Millionen Euro vom Land für sichere Schieneninfrastruktur