Lärmschutz

Land tritt mit Nachdruck für den Schutz der Südbadener vor Fluglärm ein

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Landes-CDU lenkt im Fluglärmstreit von Bundesminister Dobrindts Untätigkeit ab. Der Bund kann die Zustimmung zum Züricher Ostanflugkonzept verweigern. 

Verkehrsstaatssekretärin Gisela Splett, MdL, ist verwundert über die neuerlichen Angriffe der CDU-Landtagsabgeordneten Schreiner und Wolf auf die Landesregierung im Fluglärmstreit mit der Schweiz. Die Lärmschutzbeauftrage der baden-württembergischen Landesregierung sagte am Donnerstag in Stuttgart: „Die Herren fordern die Landesregierung gebetsmühlenhaft zu mehr Engagement auf. Sie wollen damit im Ergebnis aber nur eins: Von der Untätigkeit des Bundesverkehrsministers Dobrindt ablenken. Er ist nach dem Grundgesetz für die Flüge über Deutschland und deshalb auch für den Fluglärmstreit mit der Schweiz zuständig und deshalb auch verantwortlich.“

Staatssekretärin Splett erklärte, die Landesregierung habe sich bis hin zum Ministerpräsidenten in zahlreichen Schreiben und Gesprächen mit den Verantwortlichen im Bund und auch in der Schweiz mit großem Nachdruck für die Interessen Südbadens eingesetzt, zuletzt etwa durch eine ablehnende Stellungnahme zum geplanten Ostanflugkonzept auf den Flughafen Zürich. Das Land stimmt sich dabei - u.a im Fluglärmbeirat – eng mit den Regionen ab. Konkrete Handlungsoptionen hat der Bund indem er die erforderliche Zustimmung zum neuen Ostanflugkonzept verweigert. „Wir werden sehen, wie er über den entsprechenden Antrag des Flughafens Zürich entscheiden wird. Die Menschen in Südbaden werden den Bund an seinen Taten messen – und nicht an wohlfeilen, an die falsche Adresse gerichtete Forderungen von Landtagsabgeordneten“, betonte Staatssekretärin Splett. 

Sie fügte hinzu: „Die Herren Schreiner und Wolf rennen im Übrigen mit Ihrer Forderung, die Landesregierung möge sich für eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung für die beim Flughafen Zürich anstehenden Änderungen einsetzen, offene Türen ein. Das haben wir bereits mehrfach getan, zuletzt in unserer Stellungnahme zum Ostanflugkonzept.“

Weitere Meldungen

Die Absolventen der Straßenwärterprüfung, zusammen mit Minister Nicole Razavi
Straße

44 neue Straßenwärterinnen und Straßenwärter für Baden-Württemberg

Verkehrsministerin Razavi steht neben Autos mit einem Handy in der Hand.
VerkehrsInfo BW

VerkehrsInfo BW mit neuen Funktionen und mehr Übersicht

Eine Gruppe aus verschiedenen Politikerinnen und Politikern schneiden auf einer Brücke ein Band durch.
Straße

Große Pflugfelder Brücke vorzeitig fertig: Land unterstützt Neubau mit 12,9 Millionen

Bauarbeiter arbeiten mit Schaufeln und Schubkarren an einer Baustelle.
Gingen

L 1214: Ortseingang von Gingen an der Fils wird sicherer und moderner

Ein Passagierzug von der Seite.
Vergabe

Netz 66: SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
RadMelder

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Mehrere Verkehrsschilder liegen übereinander. Darunter ein Vorfahrtsschild und ein Zone 30-Schild
Straßenschilder

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Kooperationserklärung: Regionales Verkehrsmanagement Heilbronn-Neckarsulm

Ministerin Razavi bei der Eröffnung der Mühlbachstrasse
Eislingen

Mühlbachtrasse legt Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen

Radfahrer auf dem Badischen Weinradweg in den Reben oberhalb von Freiburg - Sankt Georgen mit Blick auf die Stadt Freiburg.
Rad

Mehr Qualität auf Radreisen: Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Zug auf Gleisen mit Frankreich-Flagge im Hintergrund.
Deutschlandticket

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Straßenmeisterei Geislingen
Neubau

Übergabe des Neubaus der Straßenmeisterei Geislingen

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
ÖPNV

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
LEFG

18 Millionen Euro vom Land für sichere Schieneninfrastruktur

Illustration. Ein autonom fahrendes Auto steht an einem Zebrastreifer und lässt Fußgänger:innen passieren.
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit