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Minister besucht die fels-sturzgefährdete Stelle am Albabstieg

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Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann hat sich am Freitag auf der einseitig gesperrten A 8 zwischen Merklingen und Mühlhausen ein Bild von der Lage gemacht und der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest für die schnelle Problemlösung gedankt. Durch das gute Voranschreiten der Arbeiten kann der betroffene Streckenabschnitt nun bereits am Freitagnachmittag freigegeben werden.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Die Autobahngesellschaft hat in den vergangenen Tagen sehr gute Arbeit geleistet. Ich möchte mich dafür bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken. So wurde die gefahrenträchtige Felswand in kürzester Zeit gesichert und das Risiko weiterer Felsabstürze konnte vorerst gebannt werden. Die A 8 zählt zu den am meisten belasteten Autobahnen und ich bin sehr froh, dass es gelungen ist, vor dem Wochenende die Sicherungsarbeiten zu beenden. Damit enden auch die schweren Belastungen in den nahegelegenen Gemeinden durch den starken Umleitungsverkehr. Einmal mehr ist dabei deutlich geworden, wie wichtig es ist, dass die Arbeiten am neuen Albaufstieg möglichst rasch begonnen werden.

Akute Felssturzgefahr war die Ursache

Derartige Probleme mit der Sicherung von Hängen oder Felswänden gibt es auch entlang etlicher Bundes- und Landesstraßen in Baden-Württemberg. Diese haben in den vergangenen Jahren in Folge des Klimawandels mit dem raschen Wechsel von kalten und warmen Wetterlagen deutlich zugenommen. Hier ist die Straßenbauverwaltung des Landes gefordert und kümmert sich intensiv darum, das Straßennetz entsprechend zu sichern.“
Seit Dienstag, 19. April 2022, um 14 Uhr ist mit dem Albabstieg auf der A 8 zwischen Merklingen und Mühlhausen in Fahrtrichtung Stuttgart ein Teil einer der wichtigsten Transitachsen im Südwesten gesperrt. Eine akute Felssturzgefahr war die Ursache. Bereits während der Abräumarbeiten des Felsen zeigten sich weitere Gesteinsabgänge von Felsbrocken mit knapp einer Tonne Gewicht.

Durch die außergewöhnlich zügige und effiziente Arbeit aller Beteiligten, kann die Strecke nun nach schon drei Tagen, am Freitagnachmittag (22.04.2022) gegen 16 Uhr und damit sogar früher als geplant, wieder freigegeben werden. Auf der Arbeitsstelle wurde alles lose Gestein abgetragen und ein Sicherungsnetz angebracht. Nach der endgültigen Abnahme durch einen Gutachter kann die Strecke wieder freigegeben werden.
„Es zeigte sich, dass die Sperrung der A 8 absolut notwendig und richtig war. Hier gilt mein Lob auch insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Autobahnmeisterei Ulm-Dornstadt, die auf diese Gefahr bei einer Routinekontrolle aufmerksam wurden und dann sofort richtig gehandelt haben. Hier zeigte sich wie verletzlich die Infrastruktur doch ist und wie wichtig es dabei ist, über einen gut aufgestellten Betriebsdienst zu verfügen. Wir konnten die Gefahr außerordentlich schnell und effizient beseitigen“, so der Geschäftsbereichsleiter Betrieb und Verkehr bei der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest, André Frank.

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