Radverkehr

Minister Hermann bei Fachkonferenz Radtourismus BW

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Minister Winfried Hermann (MVI) und Amtschef Wolfgang Reimer (MLR): „Gemeinsam können wir Baden-Württemberg als Radreiseland ganz nach vorn bringen“

Gemeinsame Fachkonferenz „Radtourismus Baden-Württemberg“ vernetzt Akteurinnen und Akteure aus Radverkehrsplanung und Tourismus

Der Radtourismus zählt zu den wichtigsten touristischen Wachstumsmärkten in Deutschland. Die grün-rote Landesregierung setzt sich verstärkt für eine nachhaltige Weiterentwicklung der radtouristischen Angebote in Baden-Württemberg ein. Hierbei arbeiten das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg eng zusammen. Um sich im Wettbewerb mit anderen Regionen zu behaupten, ist eine Weiterentwicklung der Angebote sowie eine enge Zusammenarbeit der Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Tourismus und Infrastruktur von entscheidender Bedeutung. „Damit Radreisende den Urlaub in unserem Land weiterempfehlen, reicht unsere schöne Landschaft allein nicht aus. Urlauberinnen und Urlauber müssen auch gut befahrbare und ausgeschilderte Radfernwege vorfinden. Mit unserer Förderung sowie dem gezielten Neu- und Ausbau der Radinfrastruktur unterstützen wir den touristischen Erfolg des Landes“, erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann am 26. September (Freitag) anlässlich der Fachtagung „Radtourismus Baden-Württemberg. Vernetzt planen - gemeinsam handeln - erfolgreich vermarkten“. 

Auf Einladung der Ministerien für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und für Verkehr und Infrastruktur sowie der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg hatten sich rund 180 Vertreterinnen und Vertreter aus Radverkehrsplanung und Tourismus getroffen, um Baden-Württemberg künftig noch besser im Wettbewerb der Radreiseziele aufzustellen. „Die 19 Landesradfernwege Baden-Württembergs bilden mit rund 5.000 Kilometern das Herzstück der touristischen Radwegeinfrastruktur. Auf dem Fahrrad erleben unsere Gäste die gesamte Vielfalt und Schönheit unsers Landes. Naturnah, regional und authentisch – das schätzen Radtouristinnen und Radtouristen am Reiseland Baden-Württemberg“, betonte der Amtschef des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Ministerialdirektor Wolfgang Reimer. 

Fachkonferenz zeigt Best-Practice-Beispiele im Bereich Radtourismus auf

Im Rahmen der Fachkonferenz wurden bereits bewährte Konzepte sowie neue innovative Ansätze vorgestellt. Im Land gebe es bereits sehr gute Best-Practice-Beispiele, betonten Hermann und Reimer. Für die beiden Landesradfernwege Kocher-Jagst- und Neckartalradweg seien Geschäftsstellen eingerichtet worden, immer mehr Landesradfernwege würden nach ADFC-Kriterien klassifiziert. Zudem seien alle Landesradfernwege nach dem neusten Stand der Technik beschildert. Die Tourismusbranche müsse nun ihr Potential im Radtourismus nutzen und die radtouristischen Angebote für Gäste weiter ausbauen.

Hintergrundinformationen:

Der Radtourismus ist Teil des touristischen Kernmarkts „Natur und Aktiv“ im Reiseland Baden-Württemberg. Im Jahr 2013 wurde durch ein Fachgutachten das durch Radtouristen generierte Übernachtungsvolumen auf etwa 3,25 Millionen Übernachtungen und die Bruttoumsätze aus dem Fahrradtourismus in Baden-Württemberg auf rund eine halbe Milliarde Euro pro Jahr geschätzt. 

Weitere Informationen zur Radverkehrspolitik und zum Radtourismus finden sich unter MVI Baden-Württemberg Radverkehr, MLR Baden-Württemberg Radtourismus sowie unter Tourismus Marketing Baden-Württemberg Radsüden 

Quelle:

Ministerium für Verkehr und Infrastruktur und Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Weitere Meldungen

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen

Fußgänger (Bild: ARTENS/ Fotolia.com)
Fußverkehr

Neue Strategie: Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Parken und Mitfahren (Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt)
Mitfahren BW

Verkehrsministerium startet Plattform Mitfahren-BW

Schiene

Land stärkt kommunale Nebenbahnen – Verträge gelten rückwirkend für 2025

Viele Kinder freuen sich und halten ein Banner hoch.
MOVERS

Hermaringer Kinder holen den ersten Platz bei den „Schulwegprofis“

Ein Zug steht an einem Gleis des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Digitaler Knoten

Förderung: 340 Millionen Euro für digitalen Knoten Stuttgart