Straße

Minister Hermann stellt Rastanlagenschild zur Kampagne Verkehrssicherheit in Freiburg vor

Berechne Lesezeit
  • Teilen
140807 MIN Schild-Verkehrssicherheit-Rastanlage voll

BW macht sich auf den Weg zur neuen Fahrkultur

Für mehr Fairness und Rücksicht im Straßenverkehr wirbt ab sofort eine Verkehrssicherheitskampagne des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur. Minister Winfried Hermann stellte am 7. August 2014 ein Schild an der Autobahnraststätte Mahlberg-Ost bei Freiburg vor, das für die Kampagne wirbt. Mit Regina Halmich, Christoph Sonntag, Natalia Wörner, Dieter Thomas Kuhn, Christina Obergföll und der Comedy-Gruppe „Eure Mütter“ stehen sechs bekannten Persönlichkeiten aus Baden-Württemberg mit ihren Namen für ein rücksichtsvolleres Miteinander im Straßenverkehr. 

„Verkehrssicherheit liegt nicht allein in der Verantwortung der Politik. Verkehrssicherheit beginnt im Kopf – mit Werten wie Rücksicht, Vorsicht, Umsicht“, so Minister Hermann. Insgesamt 40 Rastanlagenschilder mit Sprüchen der prominenten Baden-Württemberger werden in den kommenden Wochen im ganzen Land aufgestellt.

Neben den Rastanlagenschildern machen 74 Banner an Autobahnbrücken auf die Aktion aufmerksam. Im September startet außerdem eine Citycard-Aktion. Das Ministerium ruft mit den kostenfreien Postkarten Bürgerinnen und Bürger auf, via Web-Formular eigene Sprüche zur Verkehrssicherheit einzureichen. Der Spruch und das Bild der Gewinnerin oder des Gewinners werden auf ein Banner gedruckt und an einer Autobahnbrücke in der Nähe des Wohnortes aufgehängt.

„Jede Fahrerin und jeder Fahrer hat es in der Hand beziehungsweise im Fuß auf dem Gaspedal, die Sicherheit aller VerkehrsteilnehmerInnen auf den Straßen zu erhöhen. Wir möchten die Verantwortung Aller ansprechen, damit unsere Straßen ein Ort des Miteinanders werden. Daher haben wir uns für eine Kampagne entschieden, bei der bekannte Menschen und Gesichter für eine neue Fahrkultur werben“.

„Rücksicht und Fairness ist auch im Interesse derer, die rasch ans Ziel wollen. Wenn alle FahrerInnen ohne Rücksicht auf Verluste möglichst schnell vorwärtskommen wollen, werden alle langsamer, denn Staus entstehen schneller bei häufigem Beschleunigen und Abbremsen. Mit den Sprüchen möchten wir um Nachdenken anregen. Damit ist für die Verkehrssicherheit schon viel erreicht“, erläuterte Minister Hermann.

Ziel der Landesregierung ist es, die Zahl der Toten und Verletzten im Verkehr deutlich zu reduzieren. Im Jahr 2020 sollen als wesentlicher Schritt hin zu einer ‚Vision Zero‘ 40 Prozent weniger Menschen auf Baden-Württembergs Straßen zu Tode kommen als 2010. Dafür hat das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur zusammen mit dem Innenministerium im Juli 2013 ein Verkehrssicherheitskonzept herausgebracht, das über 90 Einzelmaßnahmen auflistet, Ziele und Verantwortlichkeiten benennt und darüber hinaus zahlreiche Informationen zur bisherigen Entwicklung bietet.

www.dieneuefahrkultur.de 

Weitere Meldungen

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen

Fußgänger (Bild: ARTENS/ Fotolia.com)
Fußverkehr

Neue Strategie: Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Parken und Mitfahren (Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt)
Mitfahren BW

Verkehrsministerium startet Plattform Mitfahren-BW

Schiene

Land stärkt kommunale Nebenbahnen – Verträge gelten rückwirkend für 2025

Viele Kinder freuen sich und halten ein Banner hoch.
MOVERS

Hermaringer Kinder holen den ersten Platz bei den „Schulwegprofis“

Ein Zug steht an einem Gleis des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Digitaler Knoten

Förderung: 340 Millionen Euro für digitalen Knoten Stuttgart