ÖPNV

ÖPNV-Förderprogramm Barrierefreier Umbau von Bushaltepunkten erfolgreich abgeschlossen

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Minister Hermann: „Barrieren im ÖPNV abzubauen bleibt zentrales Ziel und wichtige Aufgabe“

Das Förderprogramm für den barrierefreien Umbau von Bushaltepunkten in Baden-Württemberg ist erfolgreich abgeschlossen worden. Von den 5 Millionen Euro, die das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur zur Verfügung gestellt hat, werden 500 bestehende Bushaltestellen mit speziellen Bordsteinkanten ausgestattet. Sie ermöglichen ein näheres Heranfahren der niederflurigen Busse an die Haltepunkte. Die gesamten Mittel sind nun bis auf wenige noch zu bearbeitende Anträge ausgeschöpft. „Dass das Programm so gut angenommen wurde und die Mittel bereits komplett verplant werden konnten, zeigt, welch hoher Bedarf beim barrierefreien Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur besteht“, sagte Minister Hermann heute (22. Dezember 2015) in Stuttgart. Das Förderprogramm habe hier an der richtigen Stelle gewirkt. Der Abbau von Barrieren im ÖPNV bleibe aber „ein zentrales Ziel und eine wichtige Aufgabe“ einer nachhaltigen Verkehrspolitik.

Im Fokus des Programms standen solche Haltepunkte, die in besonderem Maße von mobilitätseingeschränkten Personen genutzt werden. „Ich bin sehr froh, dass wir mit dem Sonderprogramm ‚Barrierefreiheit‘ einen Beitrag dazu leisten konnten, dass mobilitätseingeschränkte Menschen den ÖPNV leichter nutzen können“, sagte Minister Hermann. Er wies darauf hin, dass sich bereits die Förderung von Standardlinienbussen, die aufgrund ihrer Bauart die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Menschen berücksichtigen, bewährt habe. 

Die Herstellung von Barrierefreiheit trage zu einer wachsenden Attraktivität und Qualitätssteigerung des gesamten ÖPNV bei. Minister Hermann unterstrich: „Durch einen barrierefreien Zugang wird allen Fahrgästen ein leichteres Ein- und Aussteigen in die öffentlichen Verkehrsmittel ermöglicht. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels ist das ein ganz wesentlicher Aspekt für die Attraktivität des ÖPNV insgesamt.“ Die Folge seien zudem bessere Fahrgastwechselzeiten und mithin eine Beschleunigung des ÖPNV sowie eine größere Fahrplanstabilität. Damit komme die Barrierefreiheit jedem Fahrgast zugute.

Hintergrund:

Gegenstand der Förderung war vor allem die Ausstattung mit speziellen Busborden mit einer angeformten Fahrkante (angeformte Schnittgerinne). Durch die spezielle Formung der Busborde kann der Bus im Anfahrvorgang mit seinen Reifen ohne allzu großen Verschleiß auf den Busbord auflaufen, ohne „aufzuklettern“. So wird ein nahes Heranfahren der niederflurigen Busse, eine engere Positionierung des Fahrzeuges am Randstein und damit ein niveaugleicher Einstieg ermöglicht. Zudem werden weitere Hilfen (z.B. Blindenleitlinien) installiert, die einen barrierfreien Zugang zu den Bussen erleichtern. Die Abwicklung des Förderprogramms erfolgte über die Regierungspräsidien.

Weitere Meldungen

E-Smart wird geladen.
Carsharing

Carsharing-Förderung diesmal auch für Hybridfahrzeuge

Bauarbeiter legen mit ihrer Teermaschine einen neuen Straßenbelag.
B 462

B 462: Fahrbahnsanierung Forbach–Gernsbach-Hilpertsau abgeschlossen

Ministerin Razavi unterstützt Kinder beim Radfahrabzeichen
MOVERS

Neues Radfahrabzeichen BW stärkt Fahrradkompetenz von Kindern

Überwachsene Bahnschienen führen in die Ferne.
Schiene

Reaktivierung von Schienenstrecken: Land schreitet fokussiert voran

Junge Menschen steigen aus einem Zug am Bahnsteig aus.
Mobilität

Städte und Gemeinden machen ihre Verkehrsangebote mit Mobilstationen sichtbarer

Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen halten ihre Urkunde hoch, mit Staatssekretär Rainmund Haser.
Fußverkehr

Fußverkehrs-Checks 2026: 15 Kommunen setzen sich für bessere Fußwege ein

Rückseite eines Fahrkartenautomates.
Schiene

Fahrkartenkauf aus einer Hand auch im Südwesten des Landes

Lkws auf einem Parkplatz (Bild: Fotolia.com/ B. Wylezich)
Niedrigwasser

Baden-Württemberg verlängert Erleichterungen für Lkw-Transporte

Ein Straßenwärter mit orangenen Klamotten läuft auf einer Brücke.
Brücken

Taskforce treibt Ersatzneubau der Kochertalbrücke bei Unterkochen voran

Eine Frau schließt ihr Fahrrad ab an einem Radstellplatz.
Mobilität

Für mehr und bessere Rad-Stellplätze entlang der Filstalbahn

Staatssekretär eröffnet die Straße durch das Schneiden eines Bandes.
Straße

L 600a bei Heidelberg: Leistungsfähige Verbindung wieder frei

Ein Mann fährt auf einem Fahrrad.
JobBike

40.000 JobBikes für Landesbeschäftigte

Straßenbegleitgrün
Straßenoasen

Wettbewerb „Straßenoasen“ geht in die nächste Runde

Vier Menschen mit Fahrradhelm lächeln in die Kamera
Stadtradeln

Die Sieger der STADTRADELN-Derbys stehen fest

Auf einer Autobahn fahren Lastwagen und Autos nebeneinander (Bild: Fotolia.com/ Gina Sanders)
LKW

Weitere Erleichterungen für Lkw-Transporte wegen Niedrigwassers