Radverkehr

Radweg Sulz am Neckar wird ertüchtigt

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Wichtiger Lückenschluss im RadNETZ : Verkehrsministerium und Ministerium für Ländlichen Raum sichern gemeinsame Lösung zu

Die Stadt Sulz am Neckar beabsichtigt einen Wegeausbau und die Asphaltierung des Neckartalradweges. Vertreter des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur (MVI) sowie des Ministeriums für Ländlichen Raum (MLR) einigten sich am Montag, 22. Februar, mit der Stadt Sulz über die nächsten Schritte.

Dr. Uwe Lahl, Ministerialdirektor des MVI, zeigte großes Verständnis für das Anliegen der Stadt: „Bessere Infrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für die Zunahme der Radnutzung entsprechend der Ziele der Landesregierung. Besonders gut gelingen kann dies dort, wo ein Radweg sowohl für die Freizeit- als auch für die Alltagsnutzung attraktiv ist.“ 

Die Strecke ist Bestandteil des RadNETZ Baden-Württemberg und soll den Qualitätsstandards für eine verstärkte Alltagsnutzung genügen. Die Anforderungen an den Ausbau des Radwegs gehen damit über die Anforderungen einer rein touristischen Radverkehrsnutzung hinaus, aber gleichzeitig steigt mit der geplanten Asphaltierung auch die touristische Attraktivität.

Mit der nun gefundenen Lösung für die Ertüchtigung des Radweges kann gesichert werden, dass die Waldbewirtschaftung ohne zusätzliche Belastungen erfolgen kann und gleichzeitig die Ausbaustandards für die im RadNETZ vorgesehene Alltagsnutzung gewährleistet werden. „Ich freue mich, dass es gelungen ist, eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung zu finden und werde dem Gemeinderat diesen Vorschlag unterbreiten“, so Gerd Hieber, Bürgermeister von Sulz am Neckar. Der Ausbau des Radwegs umfasst eine Verbreiterung, den soliden Wegeaufbau und eine Asphaltierung.

Hintergrundinformationen: RadNETZ Baden-Württemberg

Das RadNETZ Baden-Württemberg wurde in einem mehrstufigen Verfahren in enger Abstimmung mit den Stadt- und Landkreisen sowie den Städten und Gemeinden entwickelt. Dabei wurden auch die jeweiligen Träger öffentlicher Belange aus den Bereichen Naturschutz, Forst und Hochwasserschutz einbezogen. Dabei wurden die lokalen Planungen und örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt. 

Das RadNETZ ist darauf ausgelegt, in alltagsrelevanten Entfernungsbereichen ein verbessertes Angebot für die Radfahrerinnen und Radfahrer zu schaffen. Es wurden eine detaillierte Zustandserfassung des gesamten RadNETZes vorgenommen und einheitliche Qualitätsstandards definiert, die flächendeckend bei Planungen im Zuge des RadNETZes angewendet werden sollen. 

Die Anwendung der Qualitätsstandards bei forst- und wasserwirtschaftlichen Wegen erfolgt im Rahmen der fachgesetzlichen Grundlagen sowie einer Gesamtabwägung aller Belange und aller Nutzungsansprüche an die Wege. Dabei wird im konkreten Einzelfall, wie auch in diesem Fall, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Nutzungsanforderungen und der Bedeutung des Streckenabschnitts für den Radverkehr abgewogen, welcher Ausbaustandard erforderlich ist und umgesetzt werden soll. 

Mehr zur RadSTRATEGIE des Landes lesen Sie hier:

http://mvi.baden-wuerttemberg.de/de/ministerium/presse/pressemitteilung/pid/land-setzt-neue-massstaebe-bei-radverkehrsfoerderung/

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