Verkehr

Sanierung der Hangrutschungen an der L 385 bei Mössingen

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Nach Hangrutschen ist die L 385 seit Juni zwischen Talheim und

Melchingen nicht mehr befahrbar. Die Talheimer Steige ist eine wichtige

regionale Straßenverbindung von der Schwäbischen Alb „Wir werden mit

großem Nachdruck die Sanierungsarbeiten vorantreiben, um die Straße

möglichst bis zum Jahresende in vollem Umfang wieder freizugeben”, sagte

Minister Hermann.

Aufgrund von mehreren Hangrutschungen und Unterspülungen des Straßenkörpers auf circa 100 Metern Länge ist die L 385 seit Sonntag, 2. Juni 2013 zwischen Talheim und Melchingen nicht mehr befahrbar. Seither ist es immer wieder zu Nachrutschungen gekommen.

Die Talheimer Steige ist eine wichtige regionale Straßenverbindung von der Schwäbischen Alb aus dem Raum Gammertingen, Burladingen-Melchingen und Trochtelfingen in den Raum Mössingen/Steinlachtal und weiter über die B 27 nach Tübingen. Sie ist der einzige Albaufstieg im Landkreis Tübingen. Durch die bis zum Abschluss der Sanierung notwendige Vollsperrung muss der Straßenverkehr von der Schwäbischen Alb ins Steinlach- und Neckartal, aber auch insbesondere der zwischengemeindlichen Verkehr zwischen Mössingen-Talheim sowie Burladingen-Melchingen, erhebliche Umwege in Kauf nehmen.

Eine erste fachliche Begutachtung der Schäden ergab, dass umfangreiche Sicherungsmaßnahmen des Straßenkörpers notwendig sein werden. So sollen talseitig eingebrachte Bohrpfähle, die bis in den anstehenden Fels einbinden und an der Oberkante mit einem Stahlbetonkopfbalken verbunden werden, die Fahrbahn künftig vor dem Abrutschen schützen.

Bis Anfang August soll ein detailliertes Sanierungskonzept vorliegen, sodass das Regierungspräsidium Tübingen bis Ende August die Ausschreibungsunterlagen für die umfangreichen Sanierungsarbeiten erstellen kann. Das Regierungspräsidium Tübingen rechnet damit, dass die infolge des Vergabeverfahrens beauftragte Fachfirma im Oktober mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten beginnen wird.

Ziel ist es, noch in diesem Jahr mindestens eine Fahrspur für den Verkehr wieder freigeben zu können, um insbesondere den zwischengemeindlichen Verkehr wieder zu ermöglichen.

Die Beseitigung der Schäden infolge Hochwasser und Rutschungen wird im Verkehrsministerium und in den Regierungspräsidien vorrangig und vordringlich bearbeitet. Das Verkehrsministerium stellt den Regierungspräsidien aus den derzeit verfügbaren Mitteln kurzfristig zweckgebundene Gelder zur Verfügung, um die notwendigen Maßnahmen einleiten zu können. Landesweit werden rund 6,5 Millionen Euro für die Sanierung der Schäden an Landesstraßen benötigt.

Minister Hermann: „„Wir werden mit großem Nachdruck die Sanierungsarbeiten vorantreiben, um die Straße möglichst bis zum Jahresende in vollem Umfang wieder freizugeben.”

Weitere Meldungen

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen

Fußgänger (Bild: ARTENS/ Fotolia.com)
Fußverkehr

Neue Strategie: Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Parken und Mitfahren (Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt)
Mitfahren BW

Verkehrsministerium startet Plattform Mitfahren-BW

Schiene

Land stärkt kommunale Nebenbahnen – Verträge gelten rückwirkend für 2025

Viele Kinder freuen sich und halten ein Banner hoch.
MOVERS

Hermaringer Kinder holen den ersten Platz bei den „Schulwegprofis“

Ein Zug steht an einem Gleis des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Digitaler Knoten

Förderung: 340 Millionen Euro für digitalen Knoten Stuttgart