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Volle Aufmerksamkeit und richtiges Verhalten sind bei hohem Verkehrsaufkommen gefragt, auch in Tunneln

In den Sommerferien wird vor allem an den Wochenenden mit einem hohen Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen gerechnet. Darüber hinaus investiert das Land Baden-Württemberg auch dieses Jahr wieder Rekordsummen in den Ausbau und die Erhaltung des Bundesfernstraßennetzes. In den Sommerferien wird die Anzahl der Baustellen zwar reduziert, allerdings laufen die großen Baumaßnahmen teilweise auch in den Ferien. Daher sind Baustellen in der Ferienzeit unumgänglich.

Besonders staugefährdet sind

  • die A 5 zwischen Baden-Baden und Bühl,
  • die A 6 zwischen der Landesgrenze Hessen und der Landesgrenze Rheinland/Pfalz sowie zwischen Wiesloch/Rauenberg und dem Autobahnkreuz Weinsberg,
  • die A 7 zwischen Dinkelsbühl/Fichtenau und Ellwangen,
  • die A 8 zwischen dem Autobahndreieck Karlsruhe und Karlsbad sowie zwischen Gruibingen und Ulm-Ost sowie die
  • A 81 zwischen Ludwigsburg-Nord und Zuffenhausen (Fahrbahndeckenerneuerung).

Um den Verkehr möglichst flüssig zu halten, werden die Baustellen grundsätzlich so geplant, dass die ursprünglich vorhandene Zahl der Fahrstreifen beibehalten wird. Die geänderte und oftmals beengte Verkehrsführung in Baustellen erfordert jedoch die volle Konzentration der VerkehrsteilnehmerInnen. Sie können durch rücksichtsvolles und aufmerksames Fahren dazu beitragen, dass der Verkehr flüssiger läuft und das Unfallrisiko minimiert wird. „Fahren Sie vorausschauend, mit ausreichendem Sicherheitsabstand und vermeiden Sie abrupte Spurwechsel“, appelliert Verkehrsminister Hermann.

Die Reisewelle in den Ferien rollt größtenteils in Richtung Süden. Nicht nur in Baden-Württemberg sind auf diesem Weg viele Tunnel zu passieren. Aber wie verhält man sich richtig, wenn es im Tunnel mal zu einem Unfall oder einer Panne kommt? Das Verkehrsministerium hat dazu den Flyer „Richtiges Verhalten in Straßentunneln“ veröffentlicht. Hier erhalten Sie wichtige Informationen zu Sicherheitseinrichtungen in Tunneln sowie wertvolle Tipps zum richtigen Verhalten. „Die beste Sicherheitstechnik bleibt wirkungslos, wenn Sie im Ernstfall überhaupt nicht oder nicht richtig genutzt wird“, so Verkehrsminister Hermann. Bei einer Panne gilt z. B.:

  1. Warnblinker einschalten
  2. Fahrzeug, wenn möglich, aus dem Tunnel herausfahren, sonst rechts oder in einer Pannenbucht abstellen
  3. Motor abstellen
  4. Warndreieck aufstellen, dabei Warnweste tragen
  5. Panne über Notrufstation und nicht über Handy melden

Der Flyer kann hier unter heruntergeladen werden.

Das Ministerium für Verkehr empfiehlt allen Verkehrsteilnehmern, bei Reisen zu prüfen, ob öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden können. Hilfreich kann auch die Verlegung des Fahrantritts in verkehrsärmere Zeiten sein, um Staus zu umgehen. Die Verkehrs-App „VerkehrsInfo BW“ hilft bei der Reiseplanung mit dem Pkw. Sie liefert jederzeit aktuell umfassende Informationen zur Verkehrslage sowie zu bestehenden Baustellen in Echtzeit. Darüber hinaus können sich die Nutzer über die 160 installierten Autobahn-Webcams mittels „live-Bild“ über die aktuelle Verkehrslage informieren. Zu beziehen ist die kostenlose App in Google Play und dem Apple App Store. 

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