Baukultur

Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2016 verliehen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Stadtumbau Schwäbisch Gmünd: Neue Freiräume an Rems und Josefsbach (Foto: Hanns Joosten)
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim: Aufwertung des Stadtteils am Hafen (Foto: Christian Richters)
ZOB Pforzheim: schwebende Dächer (Foto: Zooey Braun FOTOGRAFIE)
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim: Aufwertung des Stadtteils am Hafen (Foto: Christian Richters)
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim: Aufwertung des Stadtteils am Hafen (Foto: Christian Richters)
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim: Aufwertung des Stadtteils am Hafen (Foto: Christian Richters)
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim: Aufwertung des Stadtteils am Hafen
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim: Aufwertung des Stadtteils am Hafen (Foto: Christian Richters)
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim: Aufwertung des Stadtteils am Hafen (Foto: Christian Richters)
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim: Aufwertung des Stadtteils am Hafen (Foto: Christian Richters)
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim: Aufwertung des Stadtteils am Hafen (Foto: Christian Richters)
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim: Aufwertung des Stadtteils am Hafen (Foto: Christian Richters)
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim: Aufwertung des Stadtteils am Hafen (Foto: Christian Richters)
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim: Aufwertung des Stadtteils am Hafen (Foto: Christian Richters)
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim: Aufwertung des Stadtteils am Hafen (Foto: Christian Richters)

Die Verwendung der Bilder darf nur unter Nennung des Fotograf/innen erfolgen.

In der MVI Mediathek können Sie die Bilder der Preisträger – Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2016  herunterladen.

Außerdem können Sie in der Mediathek auch die Bilder der Nominierungen – Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2016 herunterladen.

Bilder zur Preisverleihung Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2016 können Sie hier herunterladen.

Staatspreise in sieben Sparten und einen Sonderpreis für Prozessqualität verlieh der Minister für Verkehr und Infrastruktur, Winfried Hermann, erstmals im Rahmen einer Festveranstaltung am 2. Februar 2016 an die ausgezeichneten Projekte. Den Preisträgern sowie den für den Staatspreis Baukultur Nominierten wurden außerdem von der Präsidentin der Bundesarchitektenkammer und Vorsitzenden der Jury des Staatspreises, Barbara Ettinger-Brinckmann, eine Urkunde überreicht und eine Plakette, die vor Ort angebracht werden kann (s. Preisträger – Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2016 und Nominierungen – Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2016).

Mit dem Staatspreis Baukultur wurden beispielhafte Lösungen für Planungs- und Bauaufgaben unserer Zeit in den Städten und Gemeinden des Landes ausgezeichnet. „Eine zeitgemäße, lebensnahe und zukunftsfähige Baukultur ist ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität der Menschen. Sie wirkt sich auch auf die Attraktivität und die Entwicklung der Kommunen und des Landes aus“, erklärte Minister Hermann die Zielsetzung, Aktualität und Bedeutung des neuen Staatspreises. Mit Blick auf aktuelle Herausforderungen, wie die Integration der Flüchtlinge, den demografischen Wandel, den Klimawandel und die Energiewende, gehe es um „qualitativ hochwertig gebaute Lebensräume: für Wohnen und Zusammenleben, für Mobilität und Wirtschaft, für Bildung, Begegnung und Erholung“, so der Minister. „Der Staatspreis Baukultur zeigt, wie das gelingen kann.“

Entsprechend würdigt das Land mit dem Staatspreis Baukultur beispielhafte Planungs- und Bauprojekte, die Funktionalität, Nachhaltigkeit, eine hohe Gestaltungsqualität und die behutsame Weiterentwicklung der Orts- und Stadtbilder in einem stimmigen Gesamtkonzept vereinen. Die Auslobung des Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg war entsprechend offen für beispielhafte Lösungen aus allen Handlungsfeldern der baulichen Entwicklung und Gestaltung, wie Stadtplanung, Hoch- und Ingenieurbau, Grün- und Freiraumplanung. 218 Projektbewerbungen von hoher Qualität, die das breite Spektrum des aktuellen baukulturellen Handelns in Baden-Württemberg widerspiegeln, waren eingereicht worden.

Nach Vorprüfung und Vorbewertung, die vom Kuratorium des Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg beratend begleitet wurden (s. Kuratorium – Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2016), hat eine unabhängige Jury am 12. November 2015 über die Nominierungen und Preisträger entschieden. Besetzt war die Jury mit renommierten Fachleuten, Abgeordneten aller Fraktionen des Landtags von Baden-Württemberg sowie mit Minister Hermann (s. Jury – Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2016). Die Jury beurteilte die funktionalen, gestalterischästhetischen, technisch-konstruktiven, sozialen, kulturellen, ökologischen und ökonomischen Qualitäten der Projekte sowie deren Beispielhaftigkeit und Übertragbarkeit.

Die Jury nominierte schließlich 24 Projekte und wählte aus diesen sieben Preisträger sowie einen Sonderpreis für Prozessqualität aus. „Die ausgezeichneten Projekte stehen beispielgebend für Planungs- und Bauprojekte, die ihre Umgebung bereichern und Identität stiften, Quartiere stärken und ihnen Entwicklungsimpulse geben, Energie einsparen und Gebäude effizienter machen, Bürgerinnen und Bürger oder lokale Initiativen zu Akteuren werden lassen, die Dorf- oder Stadtentwicklung mitgestalten“, erläuterte die Jury-Vorsitzende Ettinger-Brinckmann das Ergebnis. Wie bedeutend Beteiligung und Mitgestaltung sind, betonte auch Minister Hermann: „Nur so können funktionale, nachhaltige und ästhetisch gebaute Lebensräume entstehen. Darum ist es gut, dass wir ein Projekt mit beispielhafter Prozessqualität mit einem Sonderpreis würdigen können.“

Preisträger und Nominierte, letztlich aber die Qualität aller eingereichten Projekte, stehen für ein hohes Niveau der Baukultur im Land. Dies brachte Minister Hermann im Dank an alle zum Ausdruck, die Projekte für den Staatspreis eingereicht hatten. Ausdrücklich schloss er in seinem Dank auch alle im Lande ein, die zukunftsweisende baukulturelle Antworten anstreben, Bauherrinnen und Bauherrn genauso wie Planerinnen und Planer und Ausführende: „Sie tun dies mit Engagement, mit Kreativität und mit der Verantwortung für die Qualität der gebauten Lebensräume.“

Der am 2. Februar 2016 in Stuttgart erstmals verliehene Staatspreis ist ein wichtiger Baustein der Landesinitiative zur Stärkung der Baukultur im Land, die 2015 startete. Sie will erreichen, dass die Qualität der gebauten Umwelt mehr Aufmerksamkeit erhält, über Baukultur gesprochen wird und nicht zuletzt, dass vorbildliche Lösungen gewürdigt und bekannt gemacht werden. Dieses Ziel verfolgt auch die Ausstellung zum Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg, die Minister Hermann im Anschluss an die Preisverleihung eröffnete. Sie ist noch bis 20. Februar 2016 im Foyer des Hauses der Wirtschaft in Stuttgart zu sehen und wird anschließend an weiteren Orten im Land gezeigt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.staatspreis-baukultur-bw.de sowie www.baukultur-bw.de (in Kürze online).

<link file:40406 _blank link-download>Broschüre Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2016

Weitere Meldungen

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen

Fußgänger (Bild: ARTENS/ Fotolia.com)
Fußverkehr

Neue Strategie: Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Parken und Mitfahren (Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt)
Mitfahren BW

Verkehrsministerium startet Plattform Mitfahren-BW

Schiene

Land stärkt kommunale Nebenbahnen – Verträge gelten rückwirkend für 2025

Viele Kinder freuen sich und halten ein Banner hoch.
MOVERS

Hermaringer Kinder holen den ersten Platz bei den „Schulwegprofis“

Ein Zug steht an einem Gleis des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Digitaler Knoten

Förderung: 340 Millionen Euro für digitalen Knoten Stuttgart

Seitenansicht eines Doppelstockzuges
Schiene

Zusätzliche 26 Coradia-Max-Züge für Baden-Württemberg

Ein Passagierzug des Typs Lint 54 fährt auf einer Schiene.
Qualität

Schiene: Verbesserungen für die Fahrgäste dringend notwendig