Information

Staatssekretärin Splett schaltet digitales "Geoportal Raumordnung" frei

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Mit der Freischaltung für die Öffentlichkeit (25.10.2011) hat die Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Gisela Splett den Startschuss für das Geoportal Raumordnung Baden-Württemberg gegeben. Dieses Internetportal der baden-württembergischen Raumplanung wird vom Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, den Regierungspräsidien und den Trägern der Regionalplanung (Regionalverbände, Verband Region Stuttgart, Verband Region Rhein-Neckar) gemeinsam betrieben. Mit ihm kann erstmals übergreifend auf textliche und kartografische Inhalte der Raumplanung im Land zugegriffen werden.

„Wer wissen will, welche Inhalte die Landes- und Regionalplanung hat, oder wer in die Bauleitplanung einer Gemeinde Einblick nehmen möchte, wird hier schnell fündig werden“, sagte die für Raumordnung zuständige Staatssekretärin. „Mit dem Portal wird eine zentrale Informationsplattform nicht nur für die fachlich betroffenen Verwaltungen und Planungsträger geschaffen, sondern auch für die Wirtschaft und die interessierte Öffentlichkeit.“

„Das neue Geoportal Raumordnung ist wie ein endloser Tag der offenen Tür“, bewertet Verbandsdirektor Dr. Hager, Karlsruhe, als Vertreter der Träger der Regionalplanung das Portal und lädt alle „zum virtuellen Spaziergang durch unsere Arbeitsfelder“ ein. Der technische Projektkoordinator der Regionalverbände, stellvertretender Verbandsdirektor Harald Winkelhausen, Ravensburg, stellt fest: „Das Projekt hat wieder einmal bewiesen, dass die Zusammenarbeit zwischen den Regionalverbänden und mit dem Land bestens funktioniert.“

Was sagt der Flächennutzungsplan über mein Wohnviertel aus? Liegt mein Haus in einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet, so dass ich vielleicht Modernisierungszuschüsse beantragen kann? Antworten auf solche Fragen kann künftig das neue Raumordnungsportal ohne Behördengang bequem von zu Hause aus liefern. Kommunen, die nicht über ein geografisches Informationssystem verfügen, können mit diesem Portal ihren Bürgern den Service bieten, Ausweisungen der Bauleitplanung einsehen zu können, meinen die Regierungspräsidien, die die Auszüge des Raumordnungskatasters beitragen. Die Vereinbarkeit aktueller Planungsvorhaben mit Zielen der Landes- und Regionalplanung kann so ebenfalls transparent vermittelt werden.

Das Geoportal Raumordnung Baden-Württemberg befindet sich inhaltlich in der Aufbauphase, denn noch stehen nicht aus allen Landesteilen technisch übernahmefähige Pläne zur Verfügung. So sind die Pläne mancher Kommunen oder ältere Regionalpläne nur zum Teil erfasst.

Das Geoportal Raumordnung zeigt die Karteninhalte des Landesentwicklungsplans und der Regionalpläne sowie auszugsweise der kommunalen Bauleitplanung aus dem bei den Regierungspräsidien geführten Automatisierten Raumordnungskataster (AROK), einschließlich zusätzlicher textlicher Informationen bezogen auf Baden-Württemberg. Bei den die Landesgrenze überschreitenden Regionen Rhein-Neckar und Donau-Iller werden jedoch auf der Ebene der Regionalplanung auch die zugehörigen Regionsteile in Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern einbezogen. Durch Links werden Informationsmöglichkeiten über wichtige Institutionen und Themen der Raumplanung auch auf nationaler und europäischer Ebene erschlossen.

Zugang zum Geoportal Raumordnung: www.geoportal-raumordnung-bw.de

Quelle:

Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen

Fußgänger (Bild: ARTENS/ Fotolia.com)
Fußverkehr

Neue Strategie: Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Parken und Mitfahren (Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt)
Mitfahren BW

Verkehrsministerium startet Plattform Mitfahren-BW

Schiene

Land stärkt kommunale Nebenbahnen – Verträge gelten rückwirkend für 2025

Viele Kinder freuen sich und halten ein Banner hoch.
MOVERS

Hermaringer Kinder holen den ersten Platz bei den „Schulwegprofis“

Ein Zug steht an einem Gleis des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Digitaler Knoten

Förderung: 340 Millionen Euro für digitalen Knoten Stuttgart