Fluglärm

Staatssekretärin Splett: „Zulassung neuer Anflugverfahren auf Zürich wäre falsches Signal“

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Enttäuschung über Absage des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung

Staatssekretärin Gisela Splett hat in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt appelliert, die von der Schweiz beantragten neuen Anflugverfahren auf den Flughafen Zürich zumindest vorerst nicht zu gestatten.

Splett: „Solange die deutsche und die schweizerische Flugsicherung hinter verschlossenen Türen ohne jegliche Beteiligung der Öffentlichkeit und auch der Landesregierung über Flugverfahren auf der Basis des Fluglärm-Staatsvertrags von 2012 verhandeln und das weitere Schicksal des Staatsvertrags insgesamt unklar ist, können doch keine neuen Anflugverfahren zugelassen werden. Dies wäre das falsche Signal zu falschen Zeit.“

Die Schweiz hat beim Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung neue, satellitengestützte Anflugverfahren beantragt, mit dem auch Erfahrungen für den von Baden-Württemberg abgelehnten gekröpften oder gekurvten Nordanflug über Schweizer Gebiet entlang der deutschen Grenze gemacht werden könnten.

Splett zeigte sich enttäuscht, dass das Bundesaufsichtsamt ihrer Einladung für die Sitzung des Fluglärm-Beirats für den Flughafen Zürich am 27. Juni 2014 nicht folgen will. Sie hat den Termin deshalb abgesagt. Ohne die Präsenz der Fachleute von der Flugsicherung ergebe die Sondersitzung keinen Sinn.

„Mit der Absage des Bundesaufsichtsamts wird eine weitere Chance verpasst, die dringend nötige Transparenz bei den Anflügen auf den Flughafen Zürich über Südbaden herzustellen. Das ist auch kein Beitrag, um den berechtigten Unmut der Bevölkerung über den Staatsvertrag vom 4. September 2012 abzubauen“, so Splett in ihrem Schreiben an den Bundesverkehrsminister. Es bestehe der Eindruck, dass dem Bundesaufsichtsamt die Brisanz der Angelegenheit nicht bewusst sei.

Weitere Meldungen

Straßenbegleitgrün
Straßenoasen

Wettbewerb „Straßenoasen“ geht in die nächste Runde

Vier Menschen mit Fahrradhelm lächeln in die Kamera
Stadtradeln

Die Sieger der STADTRADELN-Derbys stehen fest

Auf einer Autobahn fahren Lastwagen und Autos nebeneinander (Bild: Fotolia.com/ Gina Sanders)
LKW

Weitere Erleichterungen für Lkw-Transporte wegen Niedrigwassers

Lkws auf einem Parkplatz (Bild: Fotolia.com/ B. Wylezich)
LKW

Baden-Württemberg erleichtert Lkw-Transporte wegen Niedrigwassers

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Fahrbahndeckenerneuerung

B 35 zwischen Bruchsal und Graben-Neudorf wird saniert

Straßenrand mit blühenden Blumen und Gräsern.
Naturschutz

Platz für Artenvielfalt: Land erfasst 25.000 Hektar Straßenbegleitgrün

Ministerin Razavi überreicht den Förderbescheid.
E-Mobilität

Startschuss für Lkw-Ladenetz in Baden-Württemberg

Die Absolventen der Straßenwärterprüfung, zusammen mit Minister Nicole Razavi
Straße

44 neue Straßenwärterinnen und Straßenwärter für Baden-Württemberg

Verkehrsministerin Razavi steht neben Autos mit einem Handy in der Hand.
VerkehrsInfo BW

VerkehrsInfo BW mit neuen Funktionen und mehr Übersicht

Eine Gruppe aus verschiedenen Politikerinnen und Politikern schneiden auf einer Brücke ein Band durch.
Straße

Große Pflugfelder Brücke vorzeitig fertig: Land unterstützt Neubau mit 12,9 Millionen

Bauarbeiter arbeiten mit Schaufeln und Schubkarren an einer Baustelle.
Gingen

L 1214: Ortseingang von Gingen an der Fils wird sicherer und moderner

Ein Passagierzug von der Seite.
Vergabe

Netz 66: SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
RadMelder

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Mehrere Verkehrsschilder liegen übereinander. Darunter ein Vorfahrtsschild und ein Zone 30-Schild
Straßenschilder

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Kooperationserklärung: Regionales Verkehrsmanagement Heilbronn-Neckarsulm