Verkehr

Verkehrsfreigabe des Rad- und Gehwegs zwischen Nusplingen und Bärenthal

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Nach rund eineinhalbjähriger Bauzeit hat Gisela Splett, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, den Radweg zwischen Nusplingen und Bärenthal freigegeben. Mit dem Lückenschluss vom Pumpwerk Hammer bis zur Einmündung der L 433 Richtung Nusplingen ist nun eine sichere Verbindung von der Schwäbischen Alb ins Donautal hergestellt.

„Radfahren war an dieser Stelle oft eine Herausforderung. Der separate Radweg abseits der Landesstraße ist für die AutofahrerInnen, die RadlerInnen und die Radkultur in Baden-Württemberg ein Gewinn“, sagte Splett, „auch wenn beim heutigen Winterwetter vielleicht nur wenige ans Fahrradfahren denken.“ Der Radweg stelle insbesondere für den Tourismus eine stark genutzte Verbindung zwischen Nusplingen und Bärenthal dar. Der jetzt fertiggestellte zweite Bauabschnitt ist ein Lückenschluss und war in den Radwegkonzepten der Landkreise Tuttlingen und Zollernalb als vordringlich eingestuft.

Der nördliche Rad- und Gehwegabschnitt zwischen Nusplingen und dem Knotenpunktbereich L 433/L 440 im Zuge der L 433 wurde bereits in den vergangenen Jahren gebaut. Der erste südliche Bauabschnitt des Rad- und Gehweges an der L 440 von Bärenthal bis zum Pumpwerk Hammer im Regierungsbezirk Freiburg wurde im Juni 2010 fertiggestellt. Mit dem zweiten Bauabschnitt wurde im Juli 2011 begonnen. Der jetzt fertiggestellte Abschnitt vom Pumpwerk Hammer bis zur Einmündung der L 433 Richtung Nusplingen bildet den Lückenschluss.

Als landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen wurden während des Baus Maßnahmen zum Schutz der Fließgewässer und der Vegetation beidseits des Weges ergriffen. Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, wie zum Beispiel das Pflanzen von Feldhecken und die Extensivierung von Wiesen sollen noch umgesetzt werden.

Die Neubaulänge des straßenbegleitenden und baulich abgesetzten Rad- und Gehweges umfasst circa 1,3 Kilometer. Die Breite beträgt 2,50 Meter. Zusätzlich wurde auf einer Länge von circa 330 Meter im Anschlussbereich des bereits bestehenden Radwegs im Regierungsbezirk Freiburg eine Belagssanierung durchgeführt. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme einschließlich des Grunderwerbs betragen circa 630.000 Euro, circa 610.000 Euro werden vom Land Baden-Württemberg getragen, circa 20.000 Euro übernimmt der Zweckverband Hohenberggruppe.

Als bezirksübergreifende Maßnahme wurde das Bauvorhaben im Auftrag der Regierungspräsidien Tübingen und Freiburg federführend vom Kreisstraßenbauamt des Zollernalbkreises ausgeschrieben, überwacht und abgerechnet. „Ein schönes Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit“, dankte die Staatssekretärin den verantwortlichen Regierungspräsidien.

Quelle:

Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Handybildschirm mit dem CiCoBW-Ticket
bwegt

Nie mehr als 72 Euro: Land und Verbünde führen Preisobergrenze bei CiCoBW ein

Mehrere Radfahrer:innen fahren auf einem breiten Fahrradweg aneinander vorbei.
STADTRADELN

Baden-Württemberg startet mit Schwung ins STADTRADELN 2026

Absperrung auf einer Straße. Im Hintergrund eine Autobrücke.
Straßeninfrastruktur

Land unterstützt Kommunen beim Umbau der Straßeninfrastruktur

Minister Hermann und die Bine von bwegt klatschen sich ab
bwegt-Wanderweg

Eröffnung: 14. bwegt-Wanderweg Tübingen-Rottenburg

Eine Person fährt mit einem Fahrrad über einen Weg mit einem großen Fahrradsymbol.
Radwege

Diese Radwege werden ab 2026 gebaut

Ein Zug fährt an einem mit Häusern übersäten Hügeln durch eine grüne Landschaft.
Schiene

Starker Bahnknoten Stuttgart: Grundlage für den Erhalt der Panoramabahn vereinbart

Schild warnt vor Straßenschäden.
Straße

500 Millionen Euro für Straßen-Erhalt im Land

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Landesmobilitätsgesetz

Bilanz nach einem Jahr Landesmobilitätsgesetz

Älteres Ehepaar geht Gehweg entlang
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte