Verkehrsmanagement

Verkehrsmanagementkonzept für den Raum „Nördlich Stuttgart“

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Minister Hermann: „Gute Chancen für Remsecks neue Mitte“

Am 21. Juli 2014 hat Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur, vor hochrangigen Vertretern der Region Stuttgart – das Gutachten zum Verkehrsmanagementkonzept für den Raum „Nördlich Stuttgart“ vorgestellt. Dabei ging es insbesondere auch um die Verkehrsführung in Remseck.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in diesem Raum hatten bereits im Oktober 2012 umfangreiche Verkehrserhebungen zur Ermittlung der aktuellen Verkehrssituation zwischen den Zentren Ludwigsburg und Waiblingen stattgefunden. Darüber hinaus wurden Fahrzeiterfassungen zur Ermittlung der tatsächlichen Fahrzeiten und Befragungen der Verkehrsteilnehmer durchgeführt. Dadurch konnte ein genaueres Verkehrsmodell erzeugt werden, welches die derzeitigen Fahrverbindungen im dortigen Raum abbildet und die hohe Gesamtverkehrsbelastung im Untersuchungsraum verdeutlicht. Obwohl sich durch kurzfristige Verkehrslenkung und -steuerung sowie den Umbau von Knotenpunkten eine Verbesserung der Verkehrsabwicklung erzielen ließe, betonte Minister Hermann: „Die Untersuchungen verdeutlichen, dass sich mit Knotenpunktumbauten oder -erweiterungen Staubildungen nur teilweise reduzieren lassen.“ Langfristig werde sich die Situation um die Neckarbrücke und die benachbarten Knotenpunkte in Remseck nicht ohne bauliche Maßnahmen entspannen lassen.

Ein denkbarer Lösungsansatz wäre es, die von Remseck zur Erschließung seines geplanten urbanen Zentrums „Neuen Mitte Remseck“ ohnehin geplante neue Neckarbrücke auch für den Landesstraßenverkehr und die bestehende Brücke nur noch für innerörtlichen Verkehr zu nutzen. Dies wäre für alle Seiten von Vorteil. Der Verkehr auf den Landesstraßen ließe sich mit einer neuen Brücke besser organisieren. Das Zentrum Remsecks wäre von Verkehr entlastet. „Hier müssen Stadt und Land zusammenfinden“, sagte Hermann. „Wir sind bereit, uns in dem Umfang an den Kosten zu beteiligen, die für die Arbeiten an der bestehenden Brücke kalkuliert wurden.“ Allerdings müsse die Stadt die erforderlichen Netzanschlüsse einer neuen Neckarquerung, die sogenannte Westendstraße, finanzieren.

Hermann stellte auch noch einmal fest, dass die nun vorgeschlagenen Maßnahmen keinen Ersatz für die ursprünglich geplante Neckarquerung im Zuge der L 1197 oder eines Nordostrings seien. Dieser sei endgültig vom Tisch. Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte das Planfeststellungsverfahren im Juni diesen Jahres gestoppt Mit dem neuen Vorschlag soll die problematische Verkehrssituation in Remseck und der Region verbessert werden.

Präsentation Verkehrsmanagementkonzept für den Raum nördlich von Stuttgart

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