Schienenpersonennahverkehr

Verkehrsminister Hermann und SWEG stellen ersten Regio-Shuttle im Landesdesign vor

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Das Land strebt durch Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr bessere Angebote für die Fahrgäste an und setzt bei der Beschaffung von Neufahrzeugen auch optisch ein Signal. Verkehrsminister Winfried Hermann stellte zusammen mit der SWEG am 2. Dezember 2013 in Freiburg das neue landeseinheitliche Fahrzeugdesign vor. „Mit dem individuellen und einprägsamen Design soll das Land Baden-Württemberg als Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs zukünftig sichtbarer werden“, erläuterte Hermann.  Als erstes Fahrzeug wurde mit dem neuen Design ein Regio-Shuttle RS1 der SWEG gestaltet.

Das Farbkonzept leitet sich aus den baden-württembergischen Landesfarben Schwarz und Gold ab und wird durch einen weiß gehaltenen Hintergrund zu einem harmonischen Dreiklang vervollständigt. Durch die Staufer Wappenlöwen wird der Bezug zum Land Baden-Württemberg noch deutlicher. Das Zusammenspiel von Land und Betreiber wird durch das aus vielen kleinen Löwen bestehende Logo der Betreibergesellschaft – hier der SWEG – deutlich gemacht. Im Innenbereich findet sich das Farbkonzept im Zusammenspiel mit den Stauferlöwen auf den Polsterbezügen wieder.

Bei dem vorgestellten Regio-Shuttle handelt es sich um einen Prototyp. Im Innenbereich des Fahrzeuges wurde auf Grund eines kostenorientierten Ansatzes nicht das gesamte Designkonzept umgesetzt. Es wurden nur diejenigen Elemente angepasst, die im Rahmen eines Redesigns ohnehin erneuert oder getauscht werden müssen. Neben dem Design wird bei den laufenden Ausschreibungen auch auf weitere Verbesserungen für die Kunden geachtet. So sollen z. B. die Fahrgäste in Echtzeit informiert und in vielen Fällen ein besserer Takt angeboten werden.

Zukünftig wird es in Baden-Württemberg im Zuge der anstehenden Ausschreibungen im Schienenpersonennahverkehr eine zunehmende Zahl an Neufahrzeugen geben, welche dann im landeseinheitlichen Zugdesign verkehren sollen. Die Ausschreibungen in den verschiedenen Netzten des Landes ziehen sich allerdings über mehrere Jahre hin. Da nicht überall Neufahrzeuge zum Einsatz kommen, wird es noch einige Zeit dauern bis die Zahl der Fahrzeuge im neuen Outfit erkennbar zunimmt.

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