Stuttgart 21

Verkehrsministerium weist Vorwurf der Geheimniskrämerei zurück

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Stuttgart Hauptbahnhof - Eingangsgebäude mit Bahnhofsuhrenturm (Bild: Christian Bedeschinski/ Deutsche Bahn AG)

PTV-Studie zur Personenstromanalyse des Tiefbahnhofs weist differenzierte Ergebnisse auf

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur hat den Vorwurf der Geheimniskrämerei im Zusammenhang mit einer Personenstromanalyse der Karlsruher Verkehrsgutachterfirma PTV zurückgewiesen. „Die jüngste Kritik von S-21-Projektsprecher Wolfgang Dietrich ist absurd. Denn die Deutsche Bahn AG war bereits ab Juni 2013 vom MVI in die Erstellung der PTV-Untersuchung eingebunden. Der Vorwurf der Geheimniskrämerei ist gerade deshalb völlig aus der Luft gegriffen“, sagte Minister Winfried Hermann am 13. März in Stuttgart. Die DB AG hatte sogar die für eine Begutachtung notwendigen Daten zur Verfügung gestellt und deshalb am 24.Oktober 2013 das Gutachten zur Stellungnahme bekommen.

„Bedauerlicherweise hat die DB AG entgegen ihrer Ankündigung der Transparenz die Aktualisierung ihrer eigenen Personenstromanalyse den Projektpartnern selbst auf Nachfrage nicht zur Verfügung gestellt oder gar veröffentlicht. Diese Expertise berücksichtigt die aus Brandschutzgründen zusätzlich erforderlichen Fluchttreppenhäuser.“ Die DB AG hat eine Vorstellung ihrer aktuellen Untersuchungsergebnisse allerdings erst für Anfang Mai 2014 angekündigt. Insofern ist der Vorwurf haltlos, das MVI habe die von ihm beauftragte PTV-Untersuchung geheim gehalten.

Nach dem Willen des MVI soll eine ergänzende gutachterliche Aussage durch eine PTV-Untersuchung zu den betreffenden Fragen erfolgen. Vorher ist keine abschließende fachliche Bewertung möglich.

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