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Weiterplanung der B 31 für die Region von großer Bedeutung

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Planungsabschnitt B31 Meersburg-Immenstaad

B 31 neu, Meersburg – Hagnau 

Informationsveranstaltung zur Fortsetzung der Planung mit Verkehrsminister Winfried Hermann am 06.10.2015 in Hagnau stößt auf großes Interesse in der Region 

Minister Hermann: „Wir werden im Dialog mit der Öffentlichkeit in der Region planen.“ 

Verkehrsminister Winfried Hermann informierte heute (06.10.2015) Abend gemeinsam mit Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan und weiteren Vertretern des Regierungspräsidiums Tübingen in Hagnau über die Fortsetzung der Planung der B 31 zwischen Meersburg und Immenstaad. Zu der Veranstaltung im Gwandhaus von Hagnau waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger erschienen.

Verkehrsminister Hermann betonte, dass die Weiterplanung der B 31 im Abschnitt Meersburg – Immenstaad für die Region von großer Bedeutung sei, nicht nur im Hinblick auf das Nadelöhr Hagnau. „Jeder, der hier lebt und arbeitet, kennt die schwierige Verkehrssituation, die dringend verbessert werden muss. Das Land hat sich in Abstimmung mit der Region im Jahr 2006 auf eine grundsätzliche Trassenvariante festgelegt. Auf dieser Basis soll nun konkret weitergeplant werden.“

Die sogenannte Variante 7.5 W 2 verläuft zwischen Meersburg-West und Immenstaad, Nähe Grenzhof, seenah und umfährt die Gemeinden Stetten, Hagnau und Immenstaad im Norden. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes zur Verkehrsbündelung und -entlastung des nördlichen Bodenseeraums. Im nächsten Schritt soll eine Verkehrsprognose für das Jahr 2030 erarbeitet und die Auswirkungen auf die Umwelt untersucht werden. Das Regierungspräsidium Tübingen möchte die Planung des Vorentwurfs bis 2019 soweit voranbringen, dass sie dem Bundesverkehrsministerium zur Genehmigung vorgelegt werden kann. Die Genehmigung ist Voraussetzung für die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens, mit dem das Baurecht für den rund 11 km langen Neubauabschnitt geschaffen wird.

Verkehrsminister Hermann unterstrich: „Für das weitere Verfahren ist es von großer Bedeutung, dass die Trasse im Dialog mit der Region und ihren Bürgerinnen und Bürgerinnen weiter optimiert wird.“

Das Regierungspräsidium Tübingen wird deshalb ein Dialogforum einrichten, in dem interessierte Bürgerinnen und Bürger und Verbände die Arbeit der Planer und Gutachter begleiten und Nachfragen stellen können. Darüber hinaus sollen auf Fachebene Facharbeitskreise und für politische Amtsträger ein politischer Begleitkreis eingerichtet werden. Mit der Moderation des Dialogforums, der Facharbeitskreise und des politischen Begleitkreises wurde team ewen aus Darmstadt beauftragt, dessen Geschäftsführer Dr. Christoph Ewen die gewählte Projektstruktur bei der Veranstaltung erläuterte.

„Das Regierungspräsidium Tübingen hat bereits viele Jahre Erfahrung mit der Beteiligung der Öffentlichkeit in der Straßenplanung. Ich freue mich, dass wir team ewen für unsere Planungen gewinnen konnten. Es wird uns mit seiner langjährigen Erfahrung dabei unterstützen, unsere Kommunikationsprozesse weiter zu verbessern und zu professionalisieren“, so Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan.

Ab sofort ist unter www.b31.verkehr-bodenseeraum.de eine Internetseite zu wichtigen Straßenplanungen im Bodenseeraum für den Dialog mit der Öffentlichkeit freigeschaltet.

Hinweis für die Redaktionen: 

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.

Quelle:

Regierungspräsidium Tübingen

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