STADTRADELN 2022

Wettbewerb STADTRADELN geht in die nächste Runde

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mädchen beugt sich über den Lenker ihres Fahrrads. Daneben steht die Überschrift STADTRADELN

Fahrrad-Kilometer sammeln leichtgemacht. Kommunen im Land können sich jetzt für den Wettbewerb STADTRADELN 2022 anmelden. Verkehrsminister Winfried Hermann rief zur Teilnahme auf. Der Wettbewerb soll auch mehr Kinder und Jugendliche zum Fahrradfahren motivieren.

Der Wettbewerb STADTRADELN geht in die nächste Runde. Verkehrsminister Winfried Hermann MdL hat am Sonntag (13. März) in Stuttgart zur Teilnahme aufgerufen und deutlich gemacht: „Der Wettbewerb fördert die Nutzung des Fahrrads als klimafreundliches und praktisches Verkehrsmittel im Alltag, und die Resonanz ist erfreulich groß.“ Es gibt allerdings auch Tendenzen, die der Verkehrsminister mit Sorge betrachtet: „Leider sehen wir, dass immer weniger Kinder von ihren Eltern das Radfahren erlernen. Die unter 30-Jährigen sind mit sieben Prozent Fahrradanteil an ihren Wegen die Altersgruppe mit der geringsten Quote. Das wollen wir ändern. Unser Ziel ist, dass Radfahren für junge Menschen wieder attraktiver wird. In Zusammenarbeit mit Schulen, Polizei, Verkehrswacht und Vereinen sowie durch motivierende Aktionen wie dem STADTRADELN arbeitet das Land darauf hin, dass Radfahren bei Kindern und Jugendlichen wieder zur Normalität wird.“

Rekordzahlen beim STADTRADELN

Vergangenes Jahr nahm bereits fast die Hälfte der Kommunen in Baden-Württemberg am STADTRADELN teil. In 546 teilnehmenden Städten, Gemeinden und Landkreisen traten insgesamt fast 150.000 Menschen drei Wochen lang in die Pedale. Zum Vergleich: Fünf Jahre zuvor waren erst 34 Kommunen mit 11.000 Menschen dabei. Von Jahr zur Jahr steigt die Bekanntheit und die Beliebtheit des Wettbewerbs und Baden-Württemberg bricht immer neue Rekorde.

Die Förderung des Landes erleichtert es den Kommunen seit 2017, das STADTRADELN anzubieten. In diesem Jahr stehen rund 250.000 Euro Landesgeld im Rahmen der Initiative RadKULTUR zur Verfügung. RadKULTUR unterstützt die Kommunen auch bei ihrer Kommunikation. Die Servicestelle STADTRADELN BW bietet Vorlagen für die Ansprache von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Schulen und Vereinen sowie die kommunale Pressearbeit.

Wettbewerb für Schulen und Unternehmen

Der Wettbewerb ist vor allem bei Schulen und Unternehmen sehr beliebt: Im vergangenen Jahr nahmen fast 35.000 Schülerinnen und Schüler und über 25.000 Bürgerinnen und Bürger in Unternehmens-Teams teil. Interessierte Unternehmen erhalten Unterstützung durch die Servicestelle der RadKULTUR und finden erste Informationen auf deren Website.

In 2022 wird zusätzlich der Team-Gedanke des Wettbewerbs in den Mittelpunkt gerückt. Die fleißigen Radlerinnen und Radler der vergangenen Jahre werden ermuntert, Freunde, die Familie oder Mitglieder ihres Vereins dazu zu animieren, sich ihrem Team anzuschließen oder neue Teams zu gründen. Denn gemeinsam macht das Radeln noch mehr Spaß.

Kommunen können sich anmelden

Ab sofort können sich Kommunen auf der Website des STADTRADELN anmelden und ihren dreiwöchigen Aktionszeitraum zwischen Mai und Ende September frei wählen. Die Servicestelle STADTRADELN BW der Initiative RadKULTUR ist per E-Mail sowie telefonisch unter 06251 8263-299 erreichbar.

Beim STADTRADELN dreht sich 21 Tage lang alles ums Fahrrad: Es rückt als Fortbewegungsmittel im Alltag in den Fokus. Teilnehmende sammeln im selbst gewählten Aktionszeitraum zwischen Mai und September möglichst viele Fahrradkilometer und erleben das Fahrrad als klimafreundlichen und praktikablen Begleiter im Alltag. Seit 2017 kooperieren beim STADTRADELN in Baden-Württemberg die Landesinitiative RadKULTUR und das Klima-Bündnis e. V., das die Aktion ins Leben gerufen hat und bundesweit ausrichtet. Details zur Landesförderung, Stimmen aus Kommunen und weitere Eindrücke finden Sie unter auf der Website der RadKULTUR.

Weitere Meldungen

Eine Person fährt mit einem Fahrrad über einen Weg mit einem großen Fahrradsymbol.
Radwege

Diese Radwege werden ab 2026 gebaut

Ein Zug fährt an einem mit Häusern übersäten Hügeln durch eine grüne Landschaft.
Schiene

Starker Bahnknoten Stuttgart: Grundlage für den Erhalt der Panoramabahn vereinbart

Schild warnt vor Straßenschäden.
Straße

500 Millionen Euro für Straßen-Erhalt im Land

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Landesmobilitätsgesetz

Bilanz nach einem Jahr Landesmobilitätsgesetz

Älteres Ehepaar geht Gehweg entlang
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen