Nach der Corona-Pandemie steigt die Zahl der Menschen wieder, die von Baden-Württemberg aus in die ganze Welt fliegen. 2025 starteten oder landeten über zwölf Millionen Menschen an einem der großen Flughäfen im Land.
Mit seinen drei sogenannten Verkehrsflughäfen ist der Südwesten international besonders im europäischen Raum gut vernetzt.
Flughafen Stuttgart „Manfred Rommel“
Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden
Bodensee-Airport Friedrichshafen
Es gibt direkte Verbindungen etwa nach London, Stockholm und Barcelona sowie in die Türkei und nach Ägypten. Mit Abstand die meisten Passagiere starten und landen am Flughafen Stuttgart. 2025 waren es rund 9,5 Millionen Reisende.
Neben den großen Flughäfen gibt es auch 18 kleinere Verkehrslandeplätze in Baden-Württemberg. Diese sind vor allem für regionalen Flugverkehr gedacht, zum Beispiel für Taxiflüge, Geschäftsreisen oder Werksflüge von Unternehmen. Darüber hinaus gibt es im Land weitere Flugplätze, die hauptsächlich von Hubschraubern sowie Motor- und Segelflugzeugen genutzt werden.
Sicherheit im Fokus
Im Flugverkehr gelten zahlreiche internationale Vorschriften und Gesetze. Sie sorgen für die größtmögliche Sicherheit der Passagiere und der Bevölkerung. Insbesondere das Luftverkehrsgesetz, die Luftverkehrsordnung und die Verordnung über Luftfahrtpersonal regeln den Luftverkehr in Deutschland.
Das Land Baden-Württemberg hat hier eine wesentliche Aufgabe. Es setzt die sicherheitsrelevanten Vorgaben des Bundes, der Europäischen Union und der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation „ICAO" an den Flughäfen im Land um. Beispielsweise erteilt das Land verschiedene Genehmigungen. Wer etwa in der Nähe von Flugplätzen baut oder auch nur einen Kran aufstellt, der benötigt häufig eine Erlaubnis vom Land. Das geht in vielen Fällen per Online-Antrag im Internet. Auch wer seinen Flugschein als Hobbypilot macht, hat mit dem Land zu tun. Es kümmert sich um die sogenannte Privatpilotenlizenz und um die notwendigen Prüfungen.





