Rad

Automatische Bike-Garage bringt Neue Mobilität voran

Fahrradgarage bei Bosch in Reutlingen. Gebäude mit bunten Kacheln verkleidet, steht auf einer grünen Wiese. Am Eingang hängen Aufkleber mit Fahrrädern drauf.

Eröffnung des Fahrradparkhauses der Robert Bosch GmbH am Standort Reutlingen.

Verkehrsminister Winfried Hermann MdL, Oberbürgermeister Thomas Keck und Jens Fabrowsky, Mitglied des Bereichsvorstandes Automotive Electronics bei der Robert Bosch GmbH, eröffneten am Montag (5. Oktober) die erste automatische Bike-Garage am Bosch-Standort Reutlingen. Das Land unterstützte den Bau mit Fördergeldern. In der Bike-Garage können auf einer kleinen Grundfläche von 50 Quadrat-metern bis zu 122 Fahrräder wettergeschützt und diebstahlsicher auf dem Werksgelände untergebracht werden.

„Ich freue mich sehr, dass sich die Robert Bosch GmbH unter anderem als Ziel gesetzt hat, das Radfahren für ihre Beschäftigten noch attraktiver zu machen. Die Errichtung der Bike-Garage ist innovativ und vielversprechend. Dies ist der richtige Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren betrieblichen Mobilität am Standort Reutlingen, den wir mit unserer Förderung sehr gerne unterstützen“, so Verkehrsminister Winfried Hermann MdL.

Der Bereich Mobility Solutions von Bosch bündelt seine Kompetenzen in den Domänen – Personalisierung, Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. „In Reutlingen hat Bosch einen einzigartigen Vorteil: Durch unser jahrzehntelanges Know-how in der Automobil- und auch in der Halbleiterindustrie können wir gerade im Bereich nachhaltige Mobilität punkten", so Jens Fabrowsky, Mitglied des Bereichsvorstandes des Geschäftsbereichs Automotive Electronics. Derzeit entwickelt das Unternehmen in Reutlingen unter anderem Halbleiter aus Siliziumkarbid, die E-Autos noch mehr Reichweite geben werden. Fabrowsky weiter: „Bosch steht für sichere, nachhaltige und begeisternde Mobilität. Auch Antriebssysteme für eBikes sind mittlerweile ein fester Bestandteil unseres Angebots. Hier in Reutlingen sind unsere Mitarbeiter mit dem Mobilitätskonzept KuRt gut unterwegs. Wir bieten beispielsweise ein ÖPNV-Jobticket und eBike-Leasing an – und künftig können die eBikes auch in der neuen Bike-Garage wind- und wetterfest untergebracht werden. Ich freue mich, dass das Land Baden-Württemberg uns dabei unterstützt.“

Die Bike-Garage am Standort Reutlingen ist eine von mehreren Maßnahmen, die aus einer umfangreichen und systematischen Untersuchung des Mobilitätsverhaltens und der Mobilitätsbedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Robert Bosch GmbH hervorgegangen ist. Eine weitere Bike-Garage ist für das Frühjahr 2021 am Standort Kusterdingen geplant. Das Ministerium für Verkehr unterstützt die beiden Vorhaben im Rahmen des Förderprogramms B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement“ mit insgesamt 275.000 Euro.

Hintergrundinformationen

Förderprogramm Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement (B²MM)

Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg hat das Förderprogramm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement“ im Oktober 2018 aufgelegt und im Jahr 2020 fortgeführt. Mit dem Förderprogramm unterstützt das Land Behörden und Unternehmen, die nachhaltiger mobil sein wollen, indem sie zum Beispiel ihre Pendlerverkehre auf klimaverträglichere Verkehrsmittel verlagern. Mithilfe der Projektförderung können zunächst Analysen durchgeführt werden sowie Konzepte, Ziele und Maßnahmen erarbeitet werden, mit denen der Personen- und Straßengüterverkehr von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten vermieden oder auf nachhaltigere Verkehrsträger verlagert wird. Hierfür bietet das Verkehrsministerium eine Förderung für Personalkosten, Analysen, Untersuchungen/Gutachten sowie externer Beratung an. Darüber hinaus können auch investive Maßnahmen gefördert werden, die für die Umsetzung der Konzepte notwendig sind. Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das ein solches Förderprogramm anbietet. Weitere Informationen  finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Verkehr.

Robert Bosch GmbH

Der Geschäftsbereich Automotive Electronics der Robert Bosch GmbH mit Stammsitz in Reutlingen entwickelt und fertigt seit 50 Jahren mikroelektronische Bauteile und Systeme. Das Produktspektrum für automobile Anwendungen reicht von Halbleitern und MEMS-Sensoren (mikroelektromechanische Systeme) bis hin zu Steuergeräten unter anderem für Karosserieelektronik, Bremsregelsysteme und Motorsteuerung. Zu Automotive Electronics gehören darüber hinaus im Bereich Unterhaltungselektronik Bosch Sensortec GmbH, die MEMS-Sensoren für verschiedenste Anwendungen liefern sowie im Geschäftsfeld Internet der Dinge die Tochter Bosch Connected Devices and Solutions GmbH. Zudem ist Bosch eBike Systems in Reutlingen ansässig.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 403 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2019). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 77,9 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 72 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 125 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, twitter.com/BoschPresse.

Weitere Meldungen

Breisgau-S-Bahn im Landesdesign (bwegt)
  • SCHIENE

Zuverlässigkeit auf der Breisgau-S-Bahn wird verbessert.

Eine Eiswaffel liegt auf dem Boden. Eiskugel, die aussieht wie die Erde liegt daneben und schmilzt langsam.
  • Klima

Statt Fahrverbote wirksame Maßnahmen für weniger CO2-Ausstoß

RE zwischen Singen und Stuttgart (Gäubahn) - hier zwischen Aistaig und Sulz, im Vordergrund der Neckar (Bild: Deutsche Bahn AG/ Georg Wagner)
  • SCHIENE

Land plant deutliche Angebotsverbesserungen auf und zu der Gäubahn

Verkehrsminister Winfried Hermann (Mitte) beim offiziellen Start der Batteriezüge Mireo Plus im Fahrgastbetrieb
  • SCHIENE

Batterie statt Diesel

Ladekabel für ein E-Auto wird in das Fahrzeug gesteckt.
  • E-Mobilität

Charge@BW bringt Schub bei Ladeinfrastruktur und für die E-Mobilität

Offizielle Freigabe der neuen Enzbrücke
  • Strasse

Ersatzneubau der Enzbrücke Niefern im Zuge der B 10 eröffnet

Ein Motorradfahrer fährt auf einer Landstraße
  • Lärm

Schutz vor Motorradlärm durch Tempolimits

Zwei Lokführer stehen am Kopf eines Zuges der SWEG und lachen in die Kamera.
  • ÖPNV

Bündnis: Hand in Hand gegen den Fachkräftemangel im ÖPNV

Logo des Verkehrsministerium an einer Hauswand.
  • ÖPNV

Kostensteigerungen in der Busbranche werden durch fallende Dieselkosten gedämpft

Mitarbeiter auf einer Baustelle im Gespräch (Bild: stock.adobe.com/ Agnor Mark Rayan)
  • Straße

Weitere Großprojekte an die DEGES übergeben

Ein Maschine asphaltiert eine Straße.
  • Strasse

Mehr als 380 Millionen für die Sanierung des Bundes- und des Landesstraßennetzes

Stuttgart 21 Hbf_innen-Neue_Bahnsteighalle_Bahnsteig_Quelle: DB/plan b_Atelier Peter Wel
  • S 21

Gemeinsame Erklärung der Projektpartner von Stuttgart 21

Das Gebäude des Bundesrates in Berlin (Bild: Bundesrat)
  • SCHIENE

Bundesrat: Änderung des Bundesschienenwegeausbaugesetz

Ein weißes Fahrrad steht an einem Laternenmast.
  • RAD

Deutlich weniger Unfälle durch bessere Radwege und Tempolimits

Junge auf Autobahnbrücke hält sich die Ohren zu (Bild: Fotolia.com/ miredi)
  • Lärm

Öffentlichkeitsbeteiligung für Lärmaktionsplan startet

Aussenansicht eines Passagierszuges mit Blick auf den Führerstand des Zuges.
  • SCHIENE

Land und DB Regio vereinbaren Plan für besseren Bahnverkehr

Güterzug (Bild: Fotolia.com/ ThKatz)
  • SCHIENE

Fahrgäste und Güterverkehr dürfen nicht die Leidtragenden sein

Ein Bus steht an einer Haltestelle.
  • ÖPNV

Land fördert über 200 umweltfreundliche Busse

Erdkröte bei Straßenquerung
  • Amphibien

Achtung: Amphibien wandern wieder

  • Bahn

Donau-Iller stellt Weichen für den Ausbau

Mitarbeiter auf einer Baustelle im Gespräch (Bild: stock.adobe.com/ Agnor Mark Rayan)
  • STRASSE

Land plant Kooperation beim Ausbau der B 33 mit DEGES

Ein Zug fährt am Ufer eines großen Sees durch die Weinberge.
  • BAHN

Bodenseegürtelbahn: Finanzierung bleibt große Herausforderung

  • RAD

Initiative RadKULTUR fördert so viele Landkreise wie nie zuvor

Zug im Landesdesign
  • SCHIENE

Tauberbahn: Pünktlichkeit und Stabilität verbessern

Ein Verkehrsschild mit dem Namen Mobilitätspass beschriftet.
  • Mobilitätspass

Mobilitätspass wird weitergedacht

// //