Radweg

Mühlacker: Neue Radwege zu Gewerbegebieten freigegeben

An der Osttangente L 1134 schaffen zwei neue Radwegabschnitte eine durchgehende Verbindung zwischen Lienzingen und den Gewerbegebieten Waldäcker und Industriestraße.

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Eine Person fährt mit einem Fahrrad über einen Weg mit einem großen Fahrradsymbol.

Bessere Anbindung ans Radwegenetz

Das kommunale Radwegenetz im Enzkreis hat sich mit den zwei Abschnitten um rund 700 Meter erweitert. Damit sind die Gewerbegebiete leichter und schneller zu erreichen und auch zum RadNetz BW wurde eine bessere Verbindung geschaffen. Verkehrs-Staatssekretärin Elke Zimmer, der zuständige Abteilungspräsident Jürgen Skarke vom Regierungspräsidium Karlsruhe und Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider haben die neuen Abschnitte nun feierlich dem Radverkehr übergeben.

„Heute ist ein guter Tag für die Radfahrenden in der Region. Denn mit dem Neubau der beiden Radwegeabschnitte ist die Osttangente durchgängig und sicher für den Radverkehr befahrbar. Besonders die Gewerbegebiete sind nun schnell mit dem Fahrrad zu erreichen. Damit bieten wir jetzt die Möglichkeit, viele Kilometer für das STADTRADELN auf dem Weg zur Arbeit zu sammeln. Die Aktion beginnt in Mühlacker am 16. Mai und ist eine gute Gelegenheit, die neuen Wege gleich auszuprobieren“, sagte Staatssekretärin Elke Zimmer.

„Vor uns liegen zwei neue moderne Radwegeabschnitte, die einen Lückenschluss im kommunalen Radwegenetz des Enzkreises darstellen und damit zur besseren Vernetzung der Region führen“, betonte Jürgen Skarke, Präsident der Abteilung Mobilität, Verkehr, Straßen im Regierungspräsidium Karlsruhe und fügte hinzu: „Ebenso wird zur höheren Sicherheit der Radfahrenden mit dem nun durchgängigen Radweg und einer neuen Querungshilfe beigetragen“.

Sicherheit hat hohen Stellenwert

Für den Bau des rund 400 Meter langen südlichen Abschnitts zwischen Eisenbahnbrücke und der Einmündung Industriestraße waren umfangreiche Erdarbeiten an der Böschung sowie der Bau einer Stützwand erforderlich, um ausreichend Fläche für den parallel zur Straße laufenden Radweg zu schaffen. Eine sichere Querung des Radverkehrs über die einmündende Industriestraße ermöglicht eine Mittelinsel. Außerdem wurden das bestehende Geländer auf der Eisenbahnbrücke erhöht sowie die Schutzplanken versetzt, um den auf der westlichen Kappe geführten Radweg abzusichern und zu verbreitern.

Im nördlichen Abschnitt, zwischen dem Kreisverkehr Lienzinger Straße und der Werkseinfahrt Mahle wurde der Radweg auf zirka 300 Meter Strecke neu hergestellt sowie die Werkszufahrt Mahle teilweise rückgebaut, um eine sichere Querung für den Radverkehr zu ermöglichen.

Nach der baulichen Fertigstellung ist nun noch die Bepflanzung der Böschungen geplant.

Das Land investiert zusammen mit dem Bund insgesamt 1,3 Millionen Euro in den Radverkehr und die Modernisierung der Querung an der Landesstraße.

 

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