Fahrbahndeckenerneuerung

B 35 zwischen Bruchsal und Graben-Neudorf wird saniert

Die Bauarbeiten zur Sanierung der B 35 zwischen Bruchsal und Graben-Neudorf haben begonnen. Auf rund acht Kilometern wird die wichtige Verkehrsverbindung in den kommenden Monaten grundlegend erneuert.

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Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.

Investitionen in eine zuverlässige Straßeninfrastruktur

Raimund Haser MdL, Staatssekretär im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, sagte bei einem Besuch vor Ort: „Leistungsfähige Verkehrswege sind ein zentraler Standortfaktor für Baden-Württemberg. Mit der Erneuerung der B 35 investieren wir gezielt in die Zukunftsfähigkeit unseres Straßennetzes, damit die Menschen auch künftig zuverlässig und sicher unterwegs sein können. Gerade stark belastete Strecken wie die B 35 müssen wir regelmäßig modernisieren – das dient der Verkehrssicherheit und stärkt die Mobilität vor Ort.“

Alexander Föhr, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Karlsruhe, ergänzte: „Die anstehende Sanierung der B 35 dient der Erhaltung der Fahrbahn- und Bauwerksqualität. Durch die Erneuerung wird der Fahrkomfort und die Verkehrssicherheit verbessert sowie die Dauerhaftigkeit der Brückenbauwerke erhöht. Die Erneuerung der Entwässerungseinrichtungen führt zu einer signifikanten Verbesserung des Wasserabflusses, insbesondere bei Starkregenereignissen.“

Umfangreiche Arbeiten auf rund acht Kilometern

Grundlage der Maßnahme sind die Ergebnisse der Zustandserfassung und -bewertung aus dem Jahr 2023 sowie das aktuelle Erhaltungsmanagement 2025-2028. Die Bundesstraße 35 (B 35/B 35a) wird zwischen Bruchsal und Graben-Neudorf auf einer Länge von rund acht Kilometern saniert.

Im Zuge der Baumaßnahme werden zudem die Anschlussstelle Bruchsal der Bundesautobahn 5 (alle Rampen und Verteilerfahrbahnen) auf rund 2,4 Kilometern, die Kreisstraße 3575 auf rund 2,9 Kilometern und insgesamt 17 Brückenbauwerke sowie Entwässerungs- und Schutzeinrichtungen erneuert.  

Je nach Zustand der Fahrbahn erfolgt die Sanierung als Vollausbau (grundlegende Erneuerung des gesamten Aufbaus inklusive der ungebundenen Schichten unter dem Asphalt), als Erneuerung der Deck- und Binderschicht oder als reine Deckschichtsanierung.

Bau in zwei Phasen unter Vollsperrung

Die Umsetzung erfolgt in sieben Bauabschnitten, die teilweise weiter unterteilt sind. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite muss die Baumaßnahme in allen Abschnitten unter Vollsperrung erfolgen.

Die Bauarbeiten gliedern sich in zwei Phasen:

  • Erste Bauphase: bereits gestartet, voraussichtlich bis Mitte November 2026 (östlich der Autobahn und Teile der Anschlussstelle)
  • Zweite Bauphase: nach der Winterpause voraussichtlich März bis Juni 2027 (westlich der Autobahn und restliche Anschlussstelle)

„Solche Infrastrukturmaßnahmen sind natürlich belastend für Pendler und andere Straßenverkehrsteilnehmer. Wir tun alles, um die Beschränkungen so kurz und effektiv wie möglich zu halten. Das Regierungspräsidium Karlsruhe informiert über die konkreten Verkehrsführungen und Umleitungen“, so Staatssekretär Haser.

Die Gesamtkosten der Maßnahme werden vom Bund sowie dem Landkreis Karlsruhe getragen und belaufen sich auf rund 10 Millionen Euro. Davon entfallen rund 7,2 Millionen Euro auf die Bundesstraßen 35 und 35a, rund 1,6 Millionen Euro auf die Bundesautobahn 5 und rund 800.000 Euro auf die Kreisstraße 3575.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe.

 

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