Schiene

Filstalbahn: Meilenstein zur Verbesserung der Betriebsqualität und des Schülerverkehrs

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Änderungen auf der Schiene zum Fahrplanwechsel für den Donau-Alb-Kreis 

Neuer Fahrplan für das Filstal herunterladen. 

Seit Ende der Sommerferien, also seit 11. September ist eine zweite Stufe zur Stabilisierung des Schienenpersonennahverkehrs auf der Filstalbahn umgesetzt. Sogenannte Kurzwenden wurden aufgelöst, sodass Verspätungen nun nicht mehr in die Gegenrichtung übertragen werden. Nun hat die nächste Stufe eine wichtige Hürde genommen. Denn die DB Netz AG hat den neuen Fahrplan bestätigt, dies teilte das Verkehrsministerium am 22. September 2017 mit. 

Damit können auch die bisher noch verbliebenen Kurzwenden aufgelöst werden. Für die beiden wichtigen Pendlerzüge um 16:30 und 17:30 Uhr stehen ab Dezember zusätzliche Zuggarnieturen im Stuttgarter Hauptbahnhof vorab bereit. Die ankommenden Züge müssen dann nicht mehr sofort wieder zurück nach Ulm verkehren. So kann eine pünktliche Abfahrt gewährleistet werden und eine Übertragung von Verspätungen auf die Folgefahrten werden vermieden. Zusätzlich konnten Qualitätspuffer in den Fahrplan integriert werden. 

Auch die zugesagten Verbesserungen für den Schülerverkehr im Alb-Donau-Kreis kommen. Eine Regionalbahn aus Stuttgart wird über Süßen hinaus nach Lonsee verlängert. Die Schülerinnen und Schüler erhalten so von Geislingen nach der 5. Stunde eine attraktive Heimfahrmöglichkeit. Für die Schülerinnen und Schüler, die in Ulm die Schule besuchen, soll es eine neue Regionalbahn nach der 6. Stunde in Richtung Amstetten geben. Damit soll sich die Wartezeit um knapp eine halbe Stunde verkürzen. 

Unter Berücksichtigung der starken Streckenauslastung muss DB Netz zwischen mehreren Güterzügen noch eine Lücke finden, oder wie die Fachleute sagen „eine Trasse konstruieren“. Die Bestätigung hierfür steht noch aus. Verkehrsminister Winfried Herrmann sagte hierzu: „Der Zug ist bestellt und das Fahrzeug steht bereit. Das Land hat die Voraussetzungen geschaffen, damit diese Verbesserung für die Ulmer Schülerinnen und Schüler kommen kann.“ DB Regio und die landeseigene Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) werden bis zum Fahrplanwechsel weiter intensiv an Optimierungsmöglichkeiten arbeiten. Minutenabweichungen können daher nicht vollständig ausgeschlossen werden. Damit lassen sich nicht alle Ursachen für Verspätungen auf der Filstalbahn lösen. Doch es dürfte spürbare Verbesserungen bei der Betriebsqualität geben. 

Nicht alle Taktabweichungen und Haltausfälle konnten behoben werden. Durch das hohe Verkehrsaufkommen im Fern- und Güterverkehr sind solche Probleme leider nie auszuschließen. Diese Abweichungen werden immer wieder kritisiert, sind aber nicht neu. Sie sind auch nicht ökonomischen Erwägungen des Landes geschuldet. Es wird immer so geplant, dass die Auswirkungen für die Fahrgäste so klein wie möglich sind.

Weitere Meldungen

Eine Person fährt mit einem Fahrrad über einen Weg mit einem großen Fahrradsymbol.
Radwege

Diese Radwege werden ab 2026 gebaut

Ein Zug fährt an einem mit Häusern übersäten Hügeln durch eine grüne Landschaft.
Schiene

Starker Bahnknoten Stuttgart: Grundlage für den Erhalt der Panoramabahn vereinbart

Schild warnt vor Straßenschäden.
Straße

500 Millionen Euro für Straßen-Erhalt im Land

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Landesmobilitätsgesetz

Bilanz nach einem Jahr Landesmobilitätsgesetz

Älteres Ehepaar geht Gehweg entlang
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen