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IC Karlsruhe - Pforzheim - Mühlacker - Stuttgart erhalten

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Land und „Allianz Residenzbahn“ wollen den IC Karlsruhe - Pforzheim - Mühlacker - Stuttgart erhalten. Gespräch im Verkehrsministerium – Engpass bei der Infrastruktur soll beseitigt werden

In der Debatte über die Beschleunigungsmaßnahmen der Bahnstrecke Karlsruhe – Pforzheim – Mühlacker – Stuttgart besteht zwischen dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg und der Allianz Residenzbahn ebenso Einigkeit wie über die Forderung an die Deutsche Bahn, dass auch in Zukunft Fernverkehrszüge zwischen Karlsruhe und Stuttgart über Pforzheim fahren. Im Übrigen entspricht dies auch der Fernverkehrskonzeption „Neues Flächennetz“ der Deutschen Bahn, die im März 2015 vorgestellt wurde. Dies wurde am 20. April 2017 bei einer Gesprächsrunde im Verkehrsministerium deutlich. 

Ministerialdirektor Dr. Uwe Lahl und die VertreterInnen der Allianz Residenzbahn haben sich dabei unter anderem über die Beseitigung der Langsamfahrstelle bei Kleinsteinbach ausgetauscht. Ziel der Allianz ist eine Beschleunigung der Strecke Karlsruhe – Pforzheim – Stuttgart mit einer Zielfahrzeit von ca. 50 Minuten, damit die Anschlüsse in Stuttgart bzw. Karlsruhe verlässlich erreicht werden können. Derzeit liegt die Fahrzeit bei 57 Minuten, in der Gegenrichtung bei 54 Minuten. Amtschef Dr. Uwe Lahl sagte: „Wir sind uns alle einig, dass die Beseitigung der Langsamfahrstelle in Kleinsteinbach den größten Nutzen bringt. Die entsprechenden Planungen der DB hierzu laufen.“ 

Des Weiteren plädierte die Allianz Residenzbahn für einen geschwindigkeitserhöhenden Ausbau der Residenzbahn als Fernverkehrsstrecke und Teil des transeuropäischen Eisenbahnnetzes. Dieses Vorhaben ist Aufgabe des Bundes. Das Verkehrsministerium und der Regionalverband Nordschwarzwald hatten jeweils den Ausbau der Strecke samt signal- und sicherheitstechnischer Erneuerung zum Bundesverkehrswegeplan 2030 angemeldet. Der Bund lehnte jedoch die Aufnahme dieser Maßnahme in der genannten Form ab. Die große Bedeutung der Schienenstrecke für die Region unterstrichen auch die beiden Abgeordneten Stefanie Seemann (Grüne) und Prof. Dr. Erik Schweickert (FDP): „Die Fernverkehrshalte in Pforzheim und Mühlacker müssen erhalten bleiben.“ Jürgen Kurz, Vorsitzender des Regionalverbands Nordschwarzwald, freute sich über die Rückendeckung des Landes und skizzierte den weiteren Fahrplan: „Die Allianz Residenzbahn wird mit den heutigen Ergebnissen im Bundesverkehrsministerium vorstellig werden.“ Die Allianz setzt dabei auf die gesetzlich vorgesehene Überprüfung des Bedarfsplans alle fünf Jahre und wird ihr Anliegen auf diesem Weg einbringen. Hierfür wurde der Allianz die Unterstützung des Landes zugesagt. 

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