Stuttgart 21

Kosten für Polizeieinsätze zum Schutz der S-21-Bauarbeiten keine Belastung für Verkehrsetat

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Die Kosten für die Polizeieinsätze zum Schutz der Bauarbeiten am Bahnprojekt Stuttgart 21 gehen nicht zu Lasten des Verkehrs- und Infrastrukturetats. „Das Geld wird durch eine verschobene Mittelzuführung zum Sondervermögen für S 21 erbracht, das vom Land für das Bauvorhaben angelegt wurde. Dies ist durch die Verzögerungen beim Projekt S 21 ohne Schaden möglich“, erklärte der Minister für Verkehr und Infrastruktur, Winfried Hermann in Stuttgart. Er sagte weiter: „In den Beratungen des Finanzausschusses des Landtags hat man sich sinnvollerweise darauf geeinigt, die Kosten für die Polizeieinsätze nicht auf die Ressorthaushalte zu verteilen, sondern durch eine Entnahme aus der Rücklage zu finanzieren.“

Er betonte mit Blick auf anderslautende Medienberichte, durch diese Art der Finanzierung werde der Etat des Ministeriums in keiner Weise belastet. Das Sondervermögen steht unter der Verwaltung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft und ist lediglich buchungstechnisch dem Etat des Verkehrsministeriums zugeordnet, das aber selbst auf die Mittel nicht zugreifen kann.

Der Finanzausschuss des Landtags hatte am Donnerstag beschlossen, die Ausgaben für die Polizeieinsätze im Zusammenhang mit S 21 in Höhe von 14 Millionen Euro zunächst aus dem Sondervermögen zu bezahlen. Die Rücklage soll demnach im Jahr 2013 aus allgemeinen Haushaltsmitteln wieder aufgefüllt werden.

„Spekulationen, wonach ausgerechnet ich als S-21-Kritiker nun den Polizeieinsatz übernehmen muss, sind völlig aus der Luft gegriffen“, fügte Minister Hermann hinzu.

Das bereits 2007 geschaffene Sondervermögen dient dazu, finanzielle Verpflichtungen aus dem Finanzierungsvertrag für Stuttgart 21 und den Zuschuss des Landes zur Neubaustrecke Wendlingen – Ulm abzudecken.

Quelle:

Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Ein Mann mit Cap und eine Frau stehen vor einem Auto mit der Aufschrift DEINE MUTTER und haben schwarze T-Shirts an mit gelber Schrift "Deine Mutter..."
Team Vision Zero

Ein bekanntes Muster: Mehr Unfälle rund um die Feiertage

Zwei Radfahrerinnen fahren auf dem Fahrradstreifen einer Straße.
Rad- und Fußwege

Kommunen planen mehr Rad- und Fußwege für Baden-Württemberg

Der Blick aus dem Inneren eines Tunnels auf das Tunnelende.
Straße

Tunnel Albstadt-Laufen: Mehr Sicherheit und moderne Technik auf der B 463

Handybildschirm mit dem CiCoBW-Ticket
bwegt

Nie mehr als 72 Euro: Land und Verbünde führen Preisobergrenze bei CiCoBW ein

Mehrere Radfahrer:innen fahren auf einem breiten Fahrradweg aneinander vorbei.
STADTRADELN

Baden-Württemberg startet mit Schwung ins STADTRADELN 2026

Absperrung auf einer Straße. Im Hintergrund eine Autobrücke.
Straßeninfrastruktur

Land unterstützt Kommunen beim Umbau der Straßeninfrastruktur

Minister Hermann und die Bine von bwegt klatschen sich ab
bwegt-Wanderweg

Eröffnung: 14. bwegt-Wanderweg Tübingen-Rottenburg

Eine Person fährt mit einem Fahrrad über einen Weg mit einem großen Fahrradsymbol.
Radwege

Diese Radwege werden ab 2026 gebaut

Ein Zug fährt an einem mit Häusern übersäten Hügeln durch eine grüne Landschaft.
Schiene

Starker Bahnknoten Stuttgart: Grundlage für den Erhalt der Panoramabahn vereinbart

Schild warnt vor Straßenschäden.
Straße

500 Millionen Euro für Straßen-Erhalt im Land

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Landesmobilitätsgesetz

Bilanz nach einem Jahr Landesmobilitätsgesetz

Älteres Ehepaar geht Gehweg entlang
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben