Verkehr

Länderübergreifende Arbeitsgruppe zur leistungsfähigen Rheinquerung nimmt Arbeit auf

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Die länderübergreifende Arbeitsgruppe zu einer leistungsfähigen Rheinquerung mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Landesministerien Baden-Württembergs und Rheinland-Pfalz, dem Regierungspräsidium Karlsruhe und der Stadt Karlsruhe hat ihre Arbeit aufgenommen.

Im Rahmen der ersten Sitzung am Donnerstag, 26. Januar 2012, wurden die Themen und Aufgaben definiert, die in den kommenden Monaten aufgearbeitet werden sollen sowie eine Aufgabenverteilung beschlossen. Dazu gehören:

  • Sanierungsmaßnahmen an der Rheinbrücke in 2012
  • Sicherstellung einer mittel- bis langfristig leistungsfähigen Rheinquerung
  • Fragen bzgl. der Verkehrsprognosen
  • Öffnen des Knielinger Pförtners und weitere Optimierungen der Bestandsachse
  • Optimierungen der derzeitigen Planung für eine 2. Rheinbrücke (u.a. Radwege, Lückenschluss B 36)
  • Begründung der Vorzugstrasse im Linienbestimmungsverfahren
  • Trassenabwägung/Variantendiskussion in Planfeststellungsverfahren
  • Abwicklung der vorgesehenen CEF-Maßnahmen (continuous ecological functionality-measures)
  • Situation im Katastrophenfall
  • Umweltbelastungen aufgrund von Staus

Aufgrund der Komplexität der einzelnen Punkte geht die Arbeitsgruppe von einer Arbeitsphase von rund vier Monaten aus. In Einzelfällen sind ergänzende Gutachten und Bewertungen durch Externe von der Arbeitsgruppe als erforderlich erachtet worden. Auf Basis der bis voraussichtlich Mitte des Jahres vorliegenden Ergebnisse wird über das weitere Vorgehen zu entscheiden sein. Zu einem ersten Zwischenabgleich will sich die Arbeitsgruppe Anfang März wieder treffen.


Hintergrund:

Im Rahmen der gemeinsamen Kabinettssitzung der Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz am 29. November 2011 wurde beschlossen, eine gemeinsame Arbeitsgruppe einzurichten. Diese soll zunächst Vorschläge erarbeiten, wie durch eine verbesserte Verkehrsführung eine höhere Leistungsfähigkeit auf der bestehenden Achse erreicht und die Problematik der morgendlichen Staus in Richtung Karlsruhe entschärft werden kann. Darauf basierend hat sie weiterhin Lösungsvorschläge für eine leistungsfähige Rheinquerung zu erarbeiten. Einig sind sich beide Landesregierungen darin, dass eine leistungsfähige Rheinquerung zwischen Karlsruhe und Wörth unabdingbar ist. Den am 18. und 22. November durchgeführten Faktencheck bewerteten beide Regierungen als positiv und für die weiteren Beratungen Ertüchtigung der bestehenden Rheinbrücke Maxau als zielführendes Instrument.

Quelle:

Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

von links nach rechts: Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr Stefan Schnorr,  Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG Evelyn Palla, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Vorsitzender der Landesverkehrsministerkonferenz Christian Bernreiter (CSU) sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor dem Auftakt des Sicherheitsgipfel bei der Deutschen Bahn.
Sicherheit

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Sicherheit

Mehr Verkehrssicherheit vor Schulen durch Schulstraßen und Schulzonen

Fußgänger (Bild: ARTENS/ Fotolia.com)
Fußverkehr

Neue Strategie: Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Parken und Mitfahren (Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt)
Mitfahren BW

Verkehrsministerium startet Plattform Mitfahren-BW

Schiene

Land stärkt kommunale Nebenbahnen – Verträge gelten rückwirkend für 2025

Viele Kinder freuen sich und halten ein Banner hoch.
MOVERS

Hermaringer Kinder holen den ersten Platz bei den „Schulwegprofis“

Ein Zug steht an einem Gleis des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Digitaler Knoten

Förderung: 340 Millionen Euro für digitalen Knoten Stuttgart