Förderung

Land fördert Elektro-Busse in Esslingen

Das Land unterstützt das Esslinger Busunternehmen Fischle beim Aufbau der Infrastruktur für emissionsfreie Elektro-Linienbusse mit einer Fördersumme von rund 2,7 Millionen Euro.

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Busse laden an einer Ladesäule.

Staatssekretärin Elke Zimmer sagte bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides in Sirnau: „Klimafreundliche Mobilität braucht eine starke Basis: Damit Elektrolinienbusse im Alltag rollen können, unterstützt das Land nicht nur den Kauf von emissionsfreien Fahrzeugen, sondern auch den Aufbau der passenden Ladeinfrastruktur.“ Frank Fischle, Gesellschafter der Fischle-Gruppe, freute sich sehr über diesen Zuschuss. „Ohne diesen, wären die hohen Investitionen für das mittelständische Unternehmen kaum zu stemmen.“

Überzeugt vom Antriebskonzept

Ralf Steinmetz, Prokurist in der Fischle-Gruppe und Geschäftsführer der Fischle Regionalverkehr Stuttgart GmbH & Co. KG ergänzt: „Mit dieser Unterstützung können wir unser Vorhaben, den Busverkehr in der Region auf Zero-Emission-Betrieb umzustellen, weiter voranbringen. Wir sind überzeugt von dem Antriebskonzept mit batterieelektrischen Antrieben. Die Fahrzeuge sind über mehrere Jahre hinweg erprobt und gewährleisten neben null Emissionen einen stabilen Linienbetrieb.“ Dank der stetig verbesserten Batterietechnik ist ein Einsatz auf den Linien in der Region ohne nennenswerte Einschränkungen möglich.

Heute zwei Busse unterwegs

Das mittelständische Unternehmen hat die Transformation zur E-Mobilität auch bei Bussen längst erkannt und aktiv mitgestaltet, betonte Zimmer. Die Fischle-Gruppe betreibt bereits heute zwei vollelektrische Busse im täglichen Linieneinsatz im Auftrag der Stuttgarter Straßenbahn AG. In Kürze werden sechs weitere Batteriebusse für den Einsatz im Landkreis Esslingen hinzukommen. Darüber hinaus wird ein Großteil der noch vorhandenen Dieselbusse mit synthetischen Kraftstoffen betankt, wodurch die CO2-Emissionen nochmals gesenkt werden.

Fischle leistet damit einen wesentlichen Beitrag für eine saubere Umwelt in der Region Die Installation der Ladeinfrastruktur erfolgt in zwei Bauphasen. Die erste Bauphase wird derzeit umgesetzt. Die zweite Bauphase soll im Zeitraum von 2026 bis 2028 erfolgen und in der Endausbaustufe das Laden von bis zu 30 Batteriebusen ermöglichen. Dabei wird ein großer Teil des benötigten Stroms aus Sonnenenergie gewonnen.

Hintergrundinformationen

Das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Damit soll die Attraktivität von umweltverträglichen Verkehrsmitteln erhöht und der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) vorangetrieben werden.

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