Verkehrssicherheit

Minister Hermann setzt sich für mehr Verkehrssicherheit und besseren Lärmschutz ein

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Auf der Verkehrsministerkonferenz in Worms hatte Minister Hermann für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und besseren Lärmschutz plädiert. Aufgrund der immer noch zu hohen Verkehrsunfallzahlen sollen die Verkehrsteilnehmer durch erleichterte Vorschriften von Tempo 30 geschützt werden.

Verkehrsminister Winfried Hermann setzt sich dafür ein, dass in Städten und Gemeinden in bestimmten Bereichen aus Gründen der Verkehrssicherheit Tempo 30 leichter vorgeschrieben werden kann. „Die Verkehrsunfallzahlen in Deutschland sind immer noch zu hoch. Gerade Kinder und ältere Menschen sind in Gefahr“, begründete Hermann am Dienstag bei der Verkehrsministerkonferenz (VMK) in Worms sein Engagement. Der VMK liegt ein Beschlussvorschlag vor, der die Anordnung von Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen erleichtern soll. Die entsprechenden Änderungen müssten bei einem entsprechenden VMK-Beschluss von der Bundesregierung aufgegriffen und umgesetzt werden. Baden-Württemberg hatte im Vorfeld weitergehende Vorschläge für mehr Verkehrssicherheit und Lärmschutz eingebracht.

Minister Hermann betonte: „Die Verkehrsminister wollen Tempo 30 vor Schulen, Kitas und Pflegeheimen erleichtern. Wir setzen uns dafür ein, dass sozialen Einrichtungen und deren Umfeld einbezogen werden können.“ Mit Blick auf Vorstellungen anderer Länder, die Regelung auf wenige Einrichtungen zu begrenzen, sagt er: „Es darf nicht das Schild an der Tür über Verkehrssicherheit entscheiden und auch keine Altersgrenze für mehr Verkehrssicherheit geben.“ Baden-Württemberg setzt sich auch für mehr Lärmschutz durch Tempo 30 ein. „Wir haben heute die absurde Situation, dass Straßen wegen ihres Verkehrslärms eine Lärmschutzwand bekommen müssen, Tempo 30 auf der gleichen Straße aber nicht angeordnet werden darf. Da korrespondieren zwei Regelwerke nicht. Für mich gilt: Zu laut ist zu laut. Und dann müssen wir handeln können.“

Weitere Meldungen

Absperrung auf einer Straße. Im Hintergrund eine Autobrücke.
Straßeninfrastruktur

Land unterstützt Kommunen beim Umbau der Straßeninfrastruktur

Minister Hermann und die Bine von bwegt klatschen sich ab
bwegt-Wanderweg

Eröffnung: 14. bwegt-Wanderweg Tübingen-Rottenburg

Eine Person fährt mit einem Fahrrad über einen Weg mit einem großen Fahrradsymbol.
Radwege

Diese Radwege werden ab 2026 gebaut

Ein Zug fährt an einem mit Häusern übersäten Hügeln durch eine grüne Landschaft.
Schiene

Starker Bahnknoten Stuttgart: Grundlage für den Erhalt der Panoramabahn vereinbart

Schild warnt vor Straßenschäden.
Straße

500 Millionen Euro für Straßen-Erhalt im Land

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Landesmobilitätsgesetz

Bilanz nach einem Jahr Landesmobilitätsgesetz

Älteres Ehepaar geht Gehweg entlang
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Busse laden an einer Ladesäule.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Eine Kundenbetreuer von Arverio steht an der Türe eines Zuges.
Sicherheit

Austausch zu Sicherheit für Bahnverkehr und Pilotvorhaben

Der RABus hat die Farben schwarz und gelb und sieht einem Kleinbus ähnlich.
Autonomes Fahren

RABus-Ergebnisse sollen autonomen Regelbetrieb im ÖPNV voranbringen

Arbeiter in Warnwesten arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle an einer Straße.
Straßenbau

Mehr Ruhe im Ortskern: Bau der Umgehungsstraße Rißtissen beginnt

Auf den Boden eines Parkplatzes ist als Symbol ein Auto mit einem Stromladestecker aufgemalt.
E-Carsharing

Neue Förderung: E-Carsharing für 66 Standorte

Versuchsprojekt Digitale Parkkontrolle
Scancars

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Nahverkehrszug der ÖBB vom Typ Siemens Desiro ML im Vorarlberg
Bodensee

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026